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Halloween 2021: Was hat ein Kürbis mit Halloween zu tun? - Rezepte, Sorten, Zubereitung - Infos & Tipps

So vielfältig ist der Kürbis : Das sollten Sie über das gruselige Fruchtgemüse wissen

Hokkaido, Butternut und Muskat – es gibt über 800 Kürbissorten und aus vielen lassen sich leckere Rezepte zaubern – süß, herzhaft und sogar süß-sauer. Wir verraten Ihnen, was das Halloweengemüse kann.

Obst oder Gemüse? Gegrillt oder gebacken? Und was hat der Kürbis eigentlich mit Halloween zu tun? Hier finden Sie alle Infos rund um das Fruchtgemüse.

Ist Kürbis ein Obst oder Gemüse?

Er sieht aus wie Gemüse und schmeckt auch so. Aber der Kürbis ist kein Gemüse. Genau wie Tomaten, Paprika, Gurken und Auberginen zählt er zum Obst. Das sagt zumindest die Botanik. Dennoch: Die meisten Menschen würden den Kürbis dem Gemüse zuordnen.

Das hat einen Grund: Welche Früchte wir in Obst und Gemüse einteilen, ist oft kulturell beeinflusst. Die Wissenschaft hilft uns nicht. Es gibt keine wissenschaftlich festgelegte Einteilung verschiedener Obst- und Gemüsesorten. Und auch die Botanik definiert nur schwammige Regeln, bei denen es immer wieder Ausnahmen wie den Kürbis gibt.

In der westlichen Kultur ordnen wir Früchte, die nicht süß sind und überwiegend gekocht verzehrt werden, den Gemüsesorten zu. Süße Früchte, die wir roh verzehren können, sind dagegen Obst. Auch stammt Obst meist von mehrjährigen Pflanzen wie Sträuchern oder Bäumen, die jedes Jahr aufs Neue aus Blüten Früchte entwickeln.

Kulturell gesehen ist der Kürbis also klar dem Gemüse zuzuordnen. Er wächst aus einer einjährigen Pflanze und wird gekocht verzehrt. Aber er wächst aus Blüten – genau wie Gurken und Tomaten. Und während Gemüsesorten wie Gurken gerne roh verzehrt werden, kochen wir auch Obstsorten wie Äpfel hin und wieder.

Botanisch gibt es die Definition, dass Obst aus bestäubten Blüten entsteht. Nach dieser Definition zählen Äpfel und Birnen, aber auch Kürbisse, Tomaten, Bohnen und Paprika zum Obst. Werden dagegen Pflanzenteile wie Knollen, Stiele und Wurzeln verzehrt, zählen sie – botanisch gesehen – zum Gemüse. Kartoffeln, Zwiebeln und Karotten sind also Gemüsesorten.

Und die Einjährigkeit des Kürbisses ist kein klarer Definitionsgrund: Auch Melonen, die von den meisten Menschen dem Obst zugeordnet werden, wachsen aus einjährigen Pflanzen. Andere Definitionen verwenden den Zuckergehalt als Indikator, ob es sich nun um Obst oder Gemüse handelt.

Und um das Ganze noch komplizierter zu machen, zählt der Kürbis laut botanischer Definition zu den Beeren. Denn er ist rund, hat eine kräftige Färbung und trägt im Inneren die Samen. Keine Beeren sind laut botanischer Definition dagegen Erdbeeren und Himbeeren, auch wenn sie umgangssprachlich so genannt werden.

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Letztendlich gibt es keine klare Definition und der Kürbis kann sowohl als Obst als auch als Gemüse bezeichnet werden. Oft werden solche Früchte, die zwar aus befruchteten Blüten wachsen, aber nicht süß sind und gerne gekocht werden, als Fruchtgemüse bezeichnet. Zum Früchtgemüse zählt neben dem Kürbis auch die Tomate, die Aubergine, Paprika und Gurken.

Welche sind die bekanntesten Kürbis-Sorten?

Es gibt über 800 verschiedene Kürbis-Sorten weltweit – nicht alle sind essbar. Die beliebtesten Sorten landen dafür umso öfter im Kochtopf. Zu den beliebtesten Kürbissorten zählen der Hokkaido-Kürbis, der Butternut-Kürbis, der Muskatkürbis, der Sweet Dumpling, der Spaghetti-Kürbis und noch ein paar weitere Sorten.

  1. Hokkaido-Kürbis: Der Hokkaido-Kürbis ist in Deutschland wahrscheinlich einer der beliebtesten Kürbisse. Er leuchtet orange, ist rund und eher mittelgroß. Er erreicht eine Größe von 0,5 bis 1,5 Kilogramm. Die eher dünne Schale des Hokkaido-Kürbisses muss vor dem Kochen nicht entfernt werden. Er stammt ursprünglich nicht aus Hokkaido, sondern wurde im 16. Jahrhundert aus Portugal nach Japan eingeführt. Durch gezielte Züchtungen in Japan entstand der heute bekannte Hokkaido-Kürbis.
  2. Butternut-Kürbis: Der Butternut-Kürbis ist eine Untergruppe des Moschus-Kürbisses. Er hat eine birnenartige Form und ein nussiges Aroma, das an Esskastanien erinnert. Aus den Samen eines Butternut-Kürbisses wächst eine Pflanze mit weiblichen und männlichen Blüten. In der Frucht befinden sich relativ wenig Kerne. Er kann ideal zu Kürbissuppe oder Püree zubereitet werden, aber auch in Hälften geschnitten und als gefüllter Kürbis gebacken und ausgelöffelt werden. Gekocht hat diese Kürbissorte eine weiche, buttrige Konsistenz.
  3. Spaghetti-Kürbis: Der Spaghetti-Kürbis zählt zu den kleinen Kürbissen. Er hat einen Durchmesser von bis zu 20cm und eine Länge von bis zu 30cm. Das gelbe Fruchtfleisch wird mit langen Fasern durchzogen, die an Spaghetti erinnern. Daher der Name. Den Spaghetti-Kürbis können Sie in ganzer Form oder halbiert kochen oder backen.
  4. Patisson: Der Patisson sieht aus wie ein Zierkürbis, ist aber zum Verzehr geeignet. Mit einem Durchmesser von 15 bis 20cm ist er sehr klein. Durch seine Form hat er den Spitznamen UFO-Kürbis. Der Patisson kann mit Schale verzehrt werden. Beliebt ist der Patisson als gefüllter Kürbis aus dem Ofen.
  5. Sweet Dumpling: Der Sweet Dumpling stammt ursprünglich aus Mexiko. Er ist grün-, gelb- oder orange- gestreift und wiegt nur knapp über ein halbes Kilo. Der Sweet Dumpling muss nicht geschält werden, die Schale ist essbar. Wie der Name vermuten lässt, schmeckt der Sweet Dumpling eher süß. Aus dieser Kürbissorte können Sie einen leckeren Pumpkin Pie oder andere Süßspeisen zubereiten.Muskatkürbis: Der Muskatkürbis ist eine Unterart des Moschus-Kürbisses. Er ist einer der feinsten Kürbissorten mit dunkelgelben oder orangenen Fruchtfleisch und einem nussigen Geschmack. Und er wird riesig: Bis zu 40 Kilogramm kann eine Frucht wiegen! Die harte Schale sollte vor der Zubereitung entfernt werden.
  6. Langer von Neapel: Bei dem Langen von Neapel handelt es sich um einen großen Kürbis mit einem Durchmesser von bis zu 20cm und einer Länge von bis zu einem Meter. Mit dieser Größe kann der Lange von Neapel bis zu 30 Kilogramm schwer werden. Die Schale des Kürbisses ist grün, das Fruchtfleisch ist orangegelb. Im Inneren befinden sich nur wenige Kerne. Diese Kürbissorte hat einen fruchtigen, etwas wässrigen Geschmack.
  7. Muskatkürbis: Der Muskatkürbis ist eine Unterart des Moschus-Kürbisses. Er ist einer der feinsten Kürbissorten mit dunkelgelben oder orangenen Fruchtfleisch und einem nussigen Geschmack. Und er wird riesig: Bis zu 40 Kilogramm kann eine Frucht wiegen! Die harte Schale sollte vor der Zubereitung entfernt werden.
  8. Französische Beere: Die französische Beere oder Sucrine de Berry ist eine Kürbissorte, die bis zu vier Kilogramm schwer wiegt. Der Geschmack des Fruchtfleisches ist eher mild und kann sowohl zu Süßspeisen, als auch zu herzhaften Gerichten verarbeitet werden. Die französische Beere ist birnenförmig.
  9. Ambercup: Der Ambercup ist ein kleiner, leuchtend orangener Kürbis. Er wird nur etwa 1,5 Kilogramm schwer. Durch die dünne Schale können Sie den Ambercup ohne großen Kraftaufwand schälen. Der Ambercup hat eine nussige Note, die an Esskastanien erinnert. Er kann für Süßspeisen wie Muffins und Kuchen verwendet werden und eignet sich auch für Suppen und Aufläufe. Durch die runde Form und die auffällige orangene Farbe kann er bis zu seiner Verarbeitung zu cremiger Kürbissuppe oder Rezepten auch als Herbstdeko verwendet werden.
  10. Baby Bear Kürbis: Die Früchte dieser Kürbisart sind mit einem Durchmesser von nur 10cm eher klein. Vor der Zubereitung müssen Sie die Schale des Baby Bear Kürbisses schälen. Sie ist sehr hart. Alternativ können Sie den Baby Bear Kürbis aushöhlen und als gefüllten Kürbis zubereiten.

Erwähnt werden sollte noch die beliebteste Kürbissorte von allen: die Zucchini. Häh? Eine Zucchini ist doch eine Zucchini und kein Kürbis. Nicht ganz: Genaugenommen ist die Zucchini eine Unterart des Gartenkürbisses und gehört damit zu den Kürbisgewächsen.

Einen Gewinner gibt es natürlich nicht, denn lecker sind die verschiedenen Kürbissorten durch ein leckeres Kürbis-Rezept letztendlich alle. Die einen süßer, die anderen nussiger. Welcher am Ende der Leckerste ist, ist – wie so vieles im Leben – Geschmackssache.

Welche Kürbisse sind essbar?

Es gibt über 800 Kürbissorten, etwa 200 Arten sind essbar. Zierkürbisse können beispielsweise nicht verzehrt werden. Die enthaltenen Bitterstoffe, die sogenannten Cucurbitacine, sind giftig. Der Verzehr von Cucurbitacinen führt zu Übelkeit, Erbrechen und Darmbeschwerden. Ein Kürbis mit einem hohen Cucurbitacin-Anteil schmeckt bitter.

In kultivierten Kürbissorten sind keine Bitterstoffe mehr enthalten. Beim Anbau von Kürbispflanzen im eigenen Garten kann das durchaus noch vorkommen – durch Rückmutation oder einer unbemerkten Kreuzung mit einem Wild- oder Zierkürbis.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, vor der Zubereitung eines Kürbisses aus dem eigenen Garten ein kleines Stück roh zu probieren. Schmeckt der rohe Kürbis sehr bitter, sollten Sie ihn nicht essen. Eine ungewollte Kreuzung mit Wild- oder Zierkürbissen verhindern Sie, indem Sie jedes Jahr neue Samen aus dem Handel aussähen.

Wie kann man Kürbis zubereiten?

Als Suppe, als Brei, ausgehöhlt oder geschnitten – Registrierungspflichtiger Inhalt: Kürbis kann ganz unterschiedlich zubereitet werden. Die Kürbissuppe ist in Deutschland wohl die bekannteste und beliebteste Zubereitungsart. Aber auch als Ofengemüse ist der Kürbis unglaublich lecker. Wenn da nur die harte Schale nicht wäre.

Zum Glück gibt es Kürbisse, die Sie nicht schälen müssen. Im Gegenteil: Die essbare Schale des Kürbisses steckt voller gesundem Beta-Carotin, das nicht nur entzündungshemmend wirkt, es schützt auch die Zellen und kann vom Körper in Vitamin A umgewandelt werden. Die Schale des Kürbisses ist also gut für Haut, Haare und die Augen.

Generell sollten Sie Kürbisse mit dicken, harten Schalen vor dem Kochen schälen. Theoretisch ist die Schale der meisten Kürbisse zwar essbar, doch dicke und harte Schalen müssen lange gekocht werden, um weich und schmackhaft zu werden.

Bei dem gelben Zentner, dem Muskatkürbis, dem Baby Bear und dem Buttercup ist das der Fall. Bei diesen Kürbissorten sollte die Schale vor der Zubereitung entfernt werden. Bei Kürbissorten wie dem Hokkaido-Kürbis, dem Butternut-Kürbis und dem Patisson können Sie die Schale dagegen mitkochen.

Kürbis passt gut zu Kartoffeln, Pilzen, Karotten, Zwiebeln und Fleischsorten wie Rindfleisch, Lamm und Schweinefilet. Ein Kürbis kann mit Gewürzen wie Ingwer und Chili und mit Sahne, Käse oder Kokosmilch kombiniert werden. Gegarte oder pürierte Kürbisstücke können aber auch als Soße für Nudeln oder zusammen mit Ei zu leckeren Gerichten verarbeitet werden. Das macht den Kürbis zu einem vielfältigen Allrounder in der Küche, der ein Teil der verschiedensten Rezepte sein kann.

Tipp: Ob der Kürbis Reif ist, finden Sie durch Klopfen heraus. Hört er sich hohl an, ist der Kürbis bereit für den Kochtopf oder Ofen. Ein holziger, brauner Stiel ist ein weiteres Indiz für die Reife.

Vier beliebte Zubereitungsarten des Kürbisses:

  • Als Suppe: Die Kürbissuppe ist ein beliebtes Wintergericht. Sie ist einfach zubereitet, wärmt an kalten Wintertagen von innen und schmeckt einfach lecker. Verfeinert werden kann sie mit Sahne, angereichert mit pürierten Kartoffeln. Schneiden Sie den Kürbis in kleine Stücke und entfernen Sie dabei die Kerne, kochen Sie ihn in etwas Wasser 15 Minuten lang und pürieren Sie den Kürbis zu einer cremigen Suppe.
  • Als Brei: Als Brei oder Püree eignet sich Kürbis als Babynahrung oder als Alternative zu Kartoffelbrei. Kürbispüree wird ähnlich wie Kartoffelpüree zubereitet: Kochen Sie den Kürbis weich, pürieren Sie ihn und verfeinern Sie ihn nach Geschmack mit Milch, Butter und frischen Gewürzen.
  • Gegrillt oder gebraten: Sowohl auf dem Grill als vegane Alternative zu Fleisch, als auch angebraten zur Verfeinerung eines Salats schmecken Kürbisscheiben sehr gut. Schneiden Sie den Kürbis einfach in Scheiben, wenden Sie ihn in etwas Öl und grillen oder brutzeln Sie ihn, bis er bissfest ist.
  • Im Ofen: Als Ofengemüse schmeckt der Kürbis besonders gut. Hokkaido-Kürbis, Muskatkürbis und Butternut-Kürbis sind geeignete Kürbissorten für den Ofen. Halbieren Sie den Kürbis und schneiden Sie in dann in dünne Streifen. Verteilen Sie die Streifen auf einem Backblech mit etwas Öl und garen Sie ihn für 30 bis 40 Minuten bei 200 Grad. Kleinere Kürbissorten müssen Sie nur halbieren. Zeitgleich mit dem Kürbis können Sie weitere Gemüsearten wie Karotten, Kartoffeln, Zwiebeln und Süßkartoffeln garen. Gebackener Kürbis schmeckt auch wunderbar zu einem Steak oder mit Dip.

Tipp: Bewahren Sie die Kürbiskerne auf. Mit wenig Aufwand können Sie aus diesen einen leckeren Knabbersnack machen. Die Kürbiskerne einfach mit etwas Pflanzenöl, Salz und Gewürzen mischen, auf ein Backblech legen und bei 150 Grad für einige Minuten rösten.

Kürbis anpflanzen – was ist zu beachten?

Im eigenen Garten Kürbisse pflanzen und im Herbst ernten und genießen. Geht einfacher, als viele denken, sofern Sie den nötigen Platz im Garten haben. Je nach Kürbisart benötigen Kürbispflanzen und ihre Früchte entsprechend viel Platz – mindestens zwei Quadratmeter pro Pflanze.

Sähen Sie Ihre Kürbiskerne am besten an einem sonnigen Ort mit nährstoffreichem Boden. Der Boden sollte feucht sein oder feucht gehalten werden. Pflanzen Sie die Kürbissamen beispielsweise in der Nähe eines Komposthaufens oder reichern Sie den Boden mit Komposterde an.

Die beste Anbauzeit für Kürbisse ist Mitte Mai, wenn der Boden nicht mehr von Frost betroffen ist. Jetzt müssen Sie Ihre Kürbispflanze nur noch vor natürlichen Feinden schützen: vor Schnecken und überraschendem Kälteeinbruch. Den Boden um die Kürbispflanze können Sie mit einer Schicht Mulch vor Austrocknung schützen.

Tipp: Nach der Ernte (oder dem Einkauf) können Sie Ihren Kürbis monatelang aufbewahren. Allerdings nur als ganzen Kürbis mit Stiel. Lagern Sie den Kürbis am besten an einem trockenen, kühlen und gut belüfteten Ort bei Temperaturen zwischen 8 und 15 Grad.

Wann wird Kürbis geerntet?

Die Erntezeit für Kürbisse liegt je nach Sorte zwischen Ende August und Ende Oktober. Ob der Kürbis reif ist, zeigt er durch seine intensive Farbe, durch den trockenen, hölzernen Stiel und die absterbenden Blätter. Die Schale ist sehr hart.

Sie können auch den Klopftest durchführen: Bei reifen Kürbissen hören Sie bei einem leichten Klopfen ein hohles Geräusch. Der Klopftest funktioniert jedoch nur bei großen Kürbissen. Achten Sie darauf, die Schale des Kürbisses bei der Ernte nicht zu beschädigen. Sonst könnte der Kürbis schnell faulen.

Unbeschädigt und in seiner ganzen Form können Kürbisse dagegen monatelang gelagert werden. Angeschnittene Kürbisse sollten Sie im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage aufbrauchen.

Tipp: Essen Sie den Kürbis aus dem eigenen Garten nicht sofort nach der Ernte. Lassen Sie ihn noch für drei bis vier Wochen nachreifen. Das verbessert den Geschmack. Lagern Sie den Kürbis dabei an einem trockenen Ort bei um 20 Grad Temperatur und wenden Sie ihn regelmäßig.

Was hat ein Kürbis mit Halloween zu tun?

Kurz vor Halloween leuchten sie auf: die schaurigen, flackernden Gesichter, die aus dem ausgehöhlten Kürbis geschnitzt werden. Der Halloween-Brauch entstand aus einer irischen Sage über den Gauner Jack O., der starb und weder im Himmel noch in der Hölle willkommen war.

Zu Lebzeiten hatte er den Teufel höchstpersönlich mehrmals betrogen. Da der Teufel dennoch Mitleid hatte, gab er ihm glühende Kohle. Daraufhin höhlte Jack O. eine Rübe aus und befüllte sie mit der Höllenkohle. Die glühende Laterne sollte auf dem Weg zurück auf die Erde böse Geister abschrecken.

Durch irische Immigranten fand dieser Brauch in Amerika Anklang. Aus der Rübe wurde ein Kürbis, der mit einer gruseligen Fratze verziert wurde. Die Kürbis-Laterne wird heute noch Jack O’Laterne oder Jack mit der Laterne genannt.

Übrigens: Der klassische Halloween-Kürbis wird aus der Kürbissorte Ghost Rider geschnitzt. Auch der große Rote Zentner eignet sich gut. Möchten Sie kleinere Halloween-Dekorationen schnitzen, reicht natürlich auch ein Hokkaido als Jack O’Laterne. Vergessen Sie nicht, aus dem Fruchtfleisch eine leckere Kürbissuppe zuzubereiten.

Dieser Artikel ist vom 22. September 2020 und wurde überarbeitet.

Hier geht es zur Infostrecke: 10 erstaunliche Fakten rund um den Kürbis