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Erdbeere: Das sollten Sie beim Kauf von Erdbeeren beachten - Saison, Erdbeersorten, Rezepte und Lagerung

Erdbeeren : Die Erdbeere – warum wir die fruchtige Nuss so lieben

Die Erdbeersaison steht bevor und Deutschland freut sich auf Erdbeerkuchen, Erdbeeren mit Sahne und frisches Erdbeereis. Alles, was sie über diese kleinen, roten Nüsse wissen sollten, lesen Sie hier.

Woher kommen Erdbeeren?

Rot, süß und beerig – die Erdbeere gehört zu den beliebtesten Sommerfrüchten der Deutschen. Dabei ist die Erdbeere weder Beere noch Frucht. Sie stammt auch nicht aus Deutschland, sondern aus Amerika – zumindest die Sorte von Erdbeeren, die wir heute hauptsächlich essen.

Bei den roten Erdbeeren auf deutschen Feldern handelt es sich meist um die Gartenerdbeere – eine zufällige Kreuzung aus der Fragaria chiloensis – auch Chile-Erdbeere genannt – und der Fragaria virginiana – auch Scharlach-Erdbeere genannt.

Diese ursprünglich aus Amerika stammenden Erdbeerarten wurden etwa im 18. Jahrhundert von französischen Siedlern nach Europa eingeführt. Zunächst erregten die neuen Erdbeerarten jedoch nicht viel Aufsehen: Die roten Früchte waren in Europa nicht unbekannt.

Kleine Wildbeeren oder Wald-Erdbeeren wuchsen schon seit Jahrhunderten in Europa. Schon in der Steinzeit sollen wilde Früchte von Jägern und Sammlern als Nahrung verwendet worden sein. Kultiviert wurde die Erdbeere etwa seit dem 14. Jahrhundert.

Als es zu einer natürlichen Kreuzung der beiden Arten von Fragaria kam und sich die Gartenerdbeere verbreitete, gewann diese durch ihre Größe, den aromatischen Geschmack und die rote Farbe an Beliebtheit. Die Gartenerdbeere, die vielfach auch auf deutschen Feldern wächst, ist auch unter den Namen Ananas-Erdbeere, Fragaria x ananassa und Kulturerdbeere bekannt.

Mittlerweile gibt es viele Sorten, die aus der Gartenerdbeere gezüchtet wurden. Weltweit gibt es über 1000 Sorten, die theoretisch kommerziell angebaut werden könnten. Doch nur wenige Sorten erfüllen die Ansprüche an Form, Größe, Aussehen und Geschmack. Gewerblich angebaut wird die Erdbeere in Deutschland etwa seit Mitte des 19. Jahrhunderts.

Ist die Erdbeere eine Frucht oder eine Nuss?

Die Erdbeere ist weder Frucht noch Beere. In der Botanik zählt sie zur Familie der Sammelnussfrüchte. Die eigentlichen Nüsse der Erdbeere sind sehr klein: Es handelt sich um die kleinen, gelbgrünen Körner, die auf dem roten, saftigen Fruchtboden liegen.

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Dieser Aufbau der Erdbeere ist ein genialer Streich der Natur: Die attraktiven, süßen Erdbeeren sollen von Tieren gefressen werden. Nicht verdaut werden die Nüsschen. Das Tier scheidet diese wieder aus und so können sich wilde Erdbeerpflanzen verbreiten.

Bei Himbeeren und Brombeeren verhält es sich übrigens ähnlich. Auch sie zählen wie die Erdbeere zu den Scheinfrüchten. Sie sind laut Botanik sogenannte Sammelsteinfrüchte. Holunderbeeren sind ebenfalls keine Beeren, sie sind Steinfrüchte. Tatsächlich zu den Beeren zählen dagegen Bananen, Tomaten, Auberginen, Kürbisse und Avocados – auch wenn sie gar nicht so aussehen.

Was ist die beste Erdbeersorte?

Es gibt weit über 1000 Erdbeersorten weltweit. Zum Verkauf werden jedoch nur einige wenige Sorten im großen Stil angebaut. Die Muter aller Erdbeerpflanzen ist die Gartenerdbeere oder Fragaria x ananassa. Aus ihr entstanden unterschiedliche Erdbeersorten mit Namen wie Flair, Elianny und Florence.

Diese Erdbeersorten sind in Deutschland beliebt:

  • Honeoye: Sehr süß ist die Honeoye, wenn sie komplett reif und rot geerntet wird. Sie wird früh reif. Die Erdbeeren der Honeoye sind dunkelrot.
  • Elvira: Elvira-Erdbeeren sind groß, das Fruchtfleisch ist eher fest. Diese Erdbeersorte ist empfindlich gegenüber Spätfrost und eignet sich nicht zum Einfrieren. Wie die Honeoye ist sie früh reif.
  • Korona: Die Erdbeersorte mit dem eher unglücklichen Namen zählt dennoch zu den beliebten Sorten. Sie wird mittelfrüh reif und gedeiht auf schweren Böden. Da jede Pflanze viele Erdbeeren ausbildet und jede kräftig rot und ansehnlich glänzt, ist sie bei den Landwirtschaftsbetrieben sehr beliebt. Erdbeerfans schätzen die aromatischen Früchte für den süßen Geschmack.
  • Lambada: Lambada überzeugt durch das sehr süße Aroma. Allergiker vertragen die festen Früchte im Gegensatz zu anderen Sorten in der Regel gut. Allerdings ist diese Fragaria Erdbeerpflanze nicht sehr ertragsreich und anfällig für Mehltau. Sie gilt als Gourmet-Erdbeere.
  • Malwina: Die Malwina wird sehr spät reif. Sie ist dunkelrot und eher weich und hat einen sehr guten Geschmack. Die Malwina ist anfällig für Krankheiten.

Für heutige Verhältnisse ist die ursprüngliche Sorte der Erdbeere, die Fragaria x ananassa, sehr klein. Am nächsten verwandt mit der Gartenerdbeere sind Sorten wie Little Scarlet und Maikönigin.

Ein Hingucker ist außerdem die Fragaria weiße Ananas oder Ananaserdbeere: Anstelle der typischen roten Farbe ist sie weiß gefärbt. Nur die Nüsschen der Erdbeere sind rot. Es handelt sich um eine relativ neue Züchtung, die erst seit 2012 kommerziell verkauft wird.

Die weiße Ananas stammt wie die meisten kommerziellen Erdbeersorten aus der Familie der Fragaria ananassa. Geschmacklich macht diese Fragaria ihrem Namen alle Ehre: Der Geschmack erinnert tatsächlich etwas an eine Ananas.

Was sollte man beim Kauf von Erdbeeren beachten?

Ob für den Erdbeerkuchen, als Snack oder für ein leckeres Dessert - So wählen Sie die richtigen Erdbeeren:

  1. Farbe: Wählen Sie rote, glänzende, ganze Früchte. Die Erdbeeren sollten keine matschigen Stellen oder Druckstellen aufweisen. Vermeiden Sie Erdbeeren mit weißen Stellen – es sei denn, es handelt sich um die weiße Erdbeersorte weiße Ananas. Stil und Blätter – sofern vorhanden – sollten grün und frisch aussehen.
  2. Geruch: Erdbeeren sollten süßlich riechen. Haben Sie keinerlei Geruch, schmecken sie möglicherweise fade und sind wenig süß. Der Glanz gibt ebenfalls einen Hinweis auf den Geschmack – je glänzender, desto mehr Aroma. Wählen Sie keine matten Erdbeeren.
  3. Standort: Wählen Sie eine Erdbeerschale, die vorher zumindest im Schatten stand. Gekühlt halten Erdbeeren jedoch am längsten.
  4. Anbau: Kaufen Sie nach Möglichkeit regionale Bio-Erdbeeren. Diese Erdbeeren sind frei von Pestiziden. Im Supermarkt sollten Sie Erdbeeren aus deutschem Anbau bevorzugen. Die Pestizidbelastung von Früchten aus dem Ausland kann höher ausfallen.
  5. Selbstpflücken: Pflücken Sie selbst die Erdbeeren vom Feld, wählen Sie ein Feld, das nicht direkt an einer stark befahrenen Straße liegt. Die Schadstoffe aus der Luft können in das Fruchtfleisch übergehen.

Wie lange sollte man Erdbeeren am besten lagern?

Nach dem Kauf sollten Sie die Erdbeeren im Kühlschrank aufbewahren. Legen Sie die Erdbeeren in ein Netz, damit jede Erdbeere genügend Luft bekommt – das verhindert die Bildung von schimmeligen Stellen. Doch selbst bei der besten Lagerung halten Erdbeeren nur wenige Tage frisch.

Am besten sollten Sie die Erdbeeren also am gleichen oder am Folgetag verzehren – dann schmecken sie noch am besten. Länger als drei bis vier Tage sollten und können Sie frische Erdbeeren nicht lagern.

Beachten Sie diese Tipps, damit Ihre Erdbeeren möglichst lange frisch bleiben:

  • Vorbereitung: Baden Sie Erdbeeren vor der Lagerung in einem Bad aus einem drittel Essig und zwei Drittel Wasser. Legen Sie die Erdbeeren einige Minuten in das Bad und waschen Sie diese danach in einer Schüssel mit Wasser. Spülen Sie Erdbeeren nicht unter einem Wasserstrahl ab – das könnte die Oberfläche beschädigen und schneller zu matschigen Stellen führen. Trocknen Sie die Erdbeeren danach auf einem Küchentuch, bevor Sie diese im Kühlschrank lagern. Das Essigbad schützt die Sammelnussfrüchte länger vor Schimmel.
  • Lagerung: Lagern Sie Erdbeeren in einem Netz, damit jede Erdbeere belüftet werden kann. Zeitungspapier darunter fängt überschüssige Feuchtigkeit auf. Lagern Sie die Erdbeeren am besten im Gemüsefach Ihres Kühlschranks.
  • Einfrieren: Verzehren Sie die Erdbeeren nicht innerhalb von zwei bis drei Tagen, frieren Sie sie ein. Zum Einfrieren sollten Sie trockene Früchte verwenden. Entfernen Sie zuvor die Blätter und Stile. Legen Sie die Erdbeeren dann in einen Gefrierbeutel. Damit ganze Beeren beim Einfrieren nicht zusammenkleben, müssen Sie diese etwa alle zwei Stunden durchschütteln, bis sie ganz eingefroren sind.
  • Haltbarmachen: Sie können die Erdbeeren auch in keimfreie Gläser einwecken und somit haltbarmachen. Putzen Sie die Erdbeeren und entfernen Sie Stile und Blätter. Füllen Sie diese dann in zuvor sterilisierte Weckgläser. Kochen Sie dann ein Zuckerbad aus drei vierteln Wasser und einem viertel Zucker zu einem Brei. Füllen Sie die Masse nach dem Abkühlen zu den Erdbeeren in die Gläser, verschließen Sie diese luftdicht und kochen Sie sie ein.

Wann sollte man Erdbeeren pflanzen?

Je nach Erdbeersorte liegt die beste Zeit die Erdbeerpflanzen im Garten oder auf dem Balkon zu pflanzen zwischen Ende April und Mitte Juni. Da viele Pflanzen empfindlich gegenüber Frost reagieren, sollten Sie Ihre Schützlinge erst pflanzen, wenn der letzte Frost vorüber ist.

Wenn es sich um junge Erdbeeren handelt, sollten Sie diese erst pflanzen, wenn es durchgängig warm ist und bleibt. Bei einem plötzlichen Kälteeinbruch mit Frostgefahr müssen Sie die Pflänzchen schützen. Ältere Pflanzen sind nicht ganz so empfindlich und können auch im Frühling gepflanzt werden.

Es dauert etwa zehn Wochen bis drei Monate, bis Sie Ihre eigenen Bio-Erdbeeren ernten können. Es gibt Erdbeersorten, die mehrmals Früchte tragen. Dann können Sie im Sommer durchgängig immer wieder Erdbeeren naschen. Allerdings fällt der Ertrag dieser immertragenden Erdbeeren geringer aus. Die Früchte bleiben eher klein.

Pflanzen Sie einmaltragende Erdbeeren zeitversetzt, können Sie diese zu unterschiedlichen Zeitpunkten ernten. So wird es auch in der Landwirtschaft gemacht, damit die Erdbeersaison länger andauert. Erdbeersorten wie Elvira und Honeoye sind früh reif, Korona und Elsanta etwas später und Sorten wie Florence und Malwina erst sehr spät.

Wie pflanzt man Erdbeeren an?

Kommerziell werden heute jährlich über 140.000 Tonnen Erdbeeren allein in Deutschland geerntet. In den Gärten sind es nur kleine Mengen. Doch das eigene Ziehen von Erdbeeren macht Spaß: Erdbeerpflanzen können auf dem Balkon oder im Garten gedeihen. Verwenden Sie Bio-Gartenerde.

Die Pflanzen sollten nicht zu dicht bepflanzt werden. Rechnen Sie mit einem Abstand von etwa 30 Zentimetern von der einen bis zur nächsten Pflanze. Zwischen den Reihen sollte etwa 60 bis 70 Zentimetern Platz bleiben, damit Sie Ihre Erdbeeren leicht pflegen und ernten können.

Sollen die Erdbeeren in Blumenkästen auf dem Balkon wachsen, pflanzen Sie die Erdbeerpflanzen mit mindestens 25 Zentimeter Abstand. Ein Topf oder Blumenkasten mit Hänge-Erdbeeren sollte mindestens 15 Zentimeter hoch und 15 Zentimeter breit sein.

Damit die Pflanzen gedeihen, wählen Sie ein sonniges Plätzchen. Lockern Sie nun die Erde auf und arbeiteten Sie gegebenenfalls geeignete Erde mit Humus und Kompost in die Oberfläche ein. Graben Sie dann ein Loch für die Pflanze. Achten Sie darauf, dass Sie die Pflanze nicht zu tief einsetzen.

Das Herz der Erdbeerpflanze – also der Anfangspunkt der Staude – sollte über der Erdoberfläche liegen und nicht mit Erde bedeckt werden. Wird die Pflanze zu tief in die Erde gesetzt, kann sie faulen. Drücken Sie die Erde um die Pflanze leicht fest und gießen Sie dann.

Tipp: Möchten Sie wie die Profis saubere, glänzende Erdbeeren ernten, legen Sie Heu oder Stroh um die Pflanzen aus. Dieses verhindert nicht nur Nässe und Schimmel, es bietet auch einen Schutz vor Schnecken und Unkraut und hält die wachsenden Früchte sauber.

Übrigens: Nach der Ernte müssen Sie die übrigen Erdbeerpflanzen nicht vernichten. Sie können Sie für den Winter vorbereiten, vermehren und im nächsten Jahr wieder ernten. Schneiden Sie dafür die Blätter zurück und entfernen Sie die Kindel. Die Kindel – die Ableger der Erdbeerpflanze – können Sie erneut anbauen.

Altes Laub sollten Sie entfernen und die Erde um die Erdbeerpflanzen etwas lockern. Um Erdbeerpflanzen vor dem kalten Winter und Frost zu schützen, decken Sie diese mit einer Strohschicht ab. Alternativ können Sie ein atmungsaktives Gartenvlies verwenden.

Gießen Sie Ihre Erdbeerpflanzen auch im Winter – aber nur sehr mäßig und an frostfreien Tagen. Das Vlies oder Stroh wird im Frühjahr nach den letzten frostigen Tagen entfernt. Geht alles gut, sollte der Ertrag im folgenden Jahr steigen. Erst nach dem dritten Jahr nimmt der Ernteertrag ab.

Welche Erde eignet sich für Erdbeeren?

Blumenerde ist zu stark gedüngt. Nährstoffreich sollte die Erde dennoch sein: Am besten eignet sich Gartenerde aus Humus und Sand. Der pH-Wert sollte leicht säuerlich sein und zwischen sechs und sieben liegen. Wasser sollte gut aus der Erde abfließen können.

Feuchte Erde ist ideal. Gießen Sie Ihre Erdbeerpflanzen am besten immer morgens. Wenn es sehr heiß ist und die Erde auszutrocknen droht, können Sie abends erneut gießen. Wenn die Erdbeerpflanze trägt, können Sie bis zur Reife etwas weniger gießen.

Garten-Erdbeeren bevorzugen vor allem schwere und nährstoffreiche Erde, die nicht nass ist. Achten Sie also darauf, dass Wasser abfließen kann und keine Staunässe entsteht. Ist die Erde zu nass und steht beispielsweise im Topf oder Blumenkasten, drohen Wurzelfäule und andere Pilzkrankheiten.

Wo sollte man Erdbeeren pflanzen?

Erdbeerpflanzen sind Sonnenpflanzen. Sie bevorzugen einen sonnigen, windgeschützten Standort. Brennt die Sonne den ganzen Tag heiß auf Ihre Schützlinge, dürfen Sie das Gießen aber nicht vergessen. Stehen Ihnen nur Schattenplätze zur Verfügung, pflanzen Sie stattdessen einfach Wald-Erdbeeren mit einem geringeren Sonnenbedarf.

Idealerweise gießen Sie Ihre Erdbeerpflanzen jeden Morgen. Wenn es heiß ist, dürfen Sie öfter gießen. Ist es sehr heiß – über 35 Grad – sollten Sie die Pflanzen eventuell mit einem Schattennetz vor dem Verbrennen schützen. Die Erde darf weder komplett austrocknen, noch staunässen.

Bodenfrost bedeutet den Tod der Erdbeerpflanze. Die Wurzeln der Erdbeere greifen nicht sehr tief in die Erde. Die Pflanze erfriert. Drohen frostige Temperaturen, müssen Sie Ihre Pflanzen mit einem Gartenvlies schützen.

Tipp: Pflanzen Sie Ihre Erdbeerpflanzen an einem Standort mit möglichst vielen Sonnenstunden. Wichtig ist, dass die Garten-Erdbeeren nicht zu dicht aufeinandersitzen – sonst stellen sich die Pflanzen gegenseitig in den Schatten.

Welche Temperaturen vertragen Erdbeerpflanzen?

Kälte bis minus zehn Grad machen einer Erdbeerpflanze nicht aus. Kritisch wird es jedoch, wenn der Boden frostet. Dann erfrieren die Wurzeln und die Blüten der Pflanze. Es ist deswegen wichtig, sowohl die Wurzeln als auch Blüten vor Frost zu schützen.

Bei Kälte oder Frostgefahr hilft ein Gartenfließ. Hitze vertragen Erdbeerpflanzen in der Regel sehr gut – bei um 24 Grad gedeiht die Erdbeere am besten, Temperaturen bis 35 Grad stellen kein Problem dar.

Wird es heißer, strapaziert das die Pflanze jedoch sehr. Das wirkt sich auf die Früchte aus – diese können durch große Hitze verbrennen, schneller reifen und dadurch an Geschmack verlieren. Bei Hitze helfen Schattennetze, die direkte Sonneneinstrahlung abzuschwächen. Gleichzeitig müssen Sie Ihre Erdbeeren öfter gießen, damit diese nicht austrocknen.

Wann muss man Erdbeeren schneiden?

Zur Ernte bereit sind die Scheinfrüchte, wenn sie rot sind und glänzen. Sind Sie unsicher, hilft der Snack-Test – probieren Sie einfach eine – oder zwei – Erdbeeren. Je nach Erdbeersorte werden die Erdbeeren zwischen Mai und September für die Ernte reif.

Handelt es sich bei Ihren Erdbeeren um einmaltragende Pflanzen, können Sie diese direkt nach der Ernte zurückschneiden. Immertragende Pflanzen können Sie nach jeder Ernte etwas zurückschneiden. Möchten Sie Ableger gewinnen, lassen Sie die Pflanze dagegen auswachsen.

Die besten Rezepte mit Erdbeeren

Das sind die fünf leckeresten Erdbeergerichte, die jeden Sommer versüßen:

Der sommerliche Klassiker: Erdbeeren mit Sahne

Der Klassiker unter den sommerlichen Desserts: Erdbeeren mit Sahne. Der Name ist Programm. Wer es sich einfach machen will, schneidet Erdbeeren in kleine Stücke und garniert sie mit süßer Sprühsahne. Nicht kalorienarm, aber lecker! Verwenden Sie am besten gekühlte Erdbeeren. Etwas kalorienärmer ist die Alternative mit Naturjoghurt.

Schnell für das Frühstück: die Fünf-Minuten-Erdbeermarmelade

Erdbeeren sind da, Erdbeermarmelade aber nicht? Innerhalb von fünf Minuten können Sie aus frischen Erdbeeren leckere und gesunde Erdbeermarmelade machen. Ganz ohne Zucker. Pürieren Sie einfach ein paar Erdbeeren mit dem Mark einer Vanilleschote, etwas Ahornsirup und einem Spritzer Zitronensaft – fertig! Die ungekochte Erdbeermarmelade hält sich im Kühlschrank für zwei bis drei Tage.

Kühl und gesund: das Erdbeer-Joghurt-Eis

Auch lecker an heißen Tagen: das Erdbeer-Joghurt-Eis. Sie benötigen Erdbeeren, Joghurt und Eisformen für dieses fixe und gesunde Erdbeergericht. Zerdrücken Sie die Erdbeeren leicht und vermischen Sie diese mit Joghurt (beispielsweise griechischem Joghurt), etwas Zitronensaft und Honig. Füllen Sie die Masse dann in Eisformen und stellen Sie diese in das Gefrierfach. Nach zwei bis drei Stunden freuen sich groß und klein über die süße Abkühlung.

Auf jedem Sommerfest dabei: der Erdbeerkuchen

Der Erdbeerkuchen darf auf keinem Sommerfest fehlen. Süß, frisch und lecker, schmeckt er. Einfach und beliebt sind Rezepte mit Pudding. Je nach Geschmack kann der Erdbeerkuchen mit gehobelten Mandeln, Schmand und anderen Leckereien verfeinert werden. Sie benötigen für einen standardmäßigen Erdbeerkuchen Eier, Milch, Mehl, Butter, Zucker, Backpulver, Vanillepuddingpulver, Schmand, Vanillezucker und natürlich Erdbeeren.

Ausgefallen aber lecker: Erdbeeren mit Mozzarella

Es muss nicht immer Tomate Mozzarella sein: Erdbeeren mit Mozzarella, das geht auch. Auf Spießen ist diese Variante ein leckeres, ausgefallenes Fingerfood. Schneiden Sie Erdbeeren und Mozzarella in Scheiben und spießen Sie diese abwechselnd auf. Eine Marinade aus Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Basilikum und Olivenöl wird über die Spieße gegeben.

Hier geht es zur Infostrecke: Die Erdbeere – so klappt es mit dem eigenen Erdbeergarten