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Pferdetransport: Wie man ein Pferd transportiert

Pferdetransport : Wie man ein Pferd transportiert

Ein Pferdetransport wird beispielsweise dann notwendig, wenn das Tier zu einem Turnier oder zum Arzt transportiert werden muss.

Was ist vor dem Pferdetransport zu beachten?

Wenn man den Pferdetransport selbst übernehmen möchte, sollte darauf geachtet werden, dass eine gemäßigte Fahrweise an den Tag gelegt wird, da das Pferd durch allzu viel Rütteln nervös werden kann. Man sollte für das Verladen des Pferdes ausreichend Zeit einkalkulieren. Niemals darf vergessen werden, dass ein Pferd ein Lebewesen und kein Möbelstück ist. Dies ist vor allem beim mitunter zeitaufwändigen Verladen des Tieres zu beachten. Bei Pferden, die vergleichsweise selten verladen werden, kann ein Verladetraining vorab eine sinnvolle Maßnahme sein, um den Verladevorgang zu beschleunigen.

Verfügt man selbst nicht über einen geeigneten oder zulässigen Pferdetransporter, sollte man sich an eine Spedition wenden, die bereits Erfahrung im Bereich Pferdetransport nachweisen kann. Ebenfalls sollte darauf geachtet werden, dass der Pferdetransport durch die Spedition tierfreundlich und sicher durchgeführt wird.

Was sollte beim Pferde Transportieren beachtet werden?

Insbesondere bei längeren Transportzeiten ist darauf zu achten, dass die Tiere getränkt und gefüttert werden. Laut Tierschutztransportverordnung müssen alle acht Stunden Futterpausen durchgeführt werden. Natürlich kann diese Zeitspanne freiwillig auch verkürzt werden. Wenn der Pferdetransport nicht selbst durchgeführt wird, sollte dem Verantwortlichen mitgeteilt werden, welches Futter das Pferd während der Fahrt erhalten soll. Üblich sind Heu oder zusätzliches Kraftfutter. Im Regelfall reicht jedoch das Füttern mit gutem Heu vollkommen aus.

Bei regelmäßigen Pausen müssen unbedingt der Heuvorrat sowie der gesundheitliche Zustand des Pferdes überprüft werden.

Bei sehr warmer Witterung in den sommerlichen Monaten kann es sinnvoll sein, den Pferdetransport in der Nacht durchzuführen. Dies reduziert die Belastung für das Pferd deutlich. Ein hoher Schweißverlust bei entsprechend heißen Temperaturen kann durch das Verabreichen von flüssigem Elektrolyt kompensiert werden. Für besonders aufgeregte Pferde bietet sich hingegen flüssiges Magnesium an.

Die Aufstellung der Tiere während der Fahrt kann unterschiedlich erfolgen. Bei vergleichsweise großen Pferdetransportern ist es beispielsweise üblich, dass die Tiere schräg zur Fahrtrichtung stehen. Durch klappbare Wände können die einzelnen Plätze getrennt werden. Alternativ hierzu können drei Pferde nebeneinander gegen- oder zur Fahrtrichtung stehen. Die Aufstellung hängt nicht zuletzt von der Anzahl der Tiere sowie den Gegebenheiten des Pferdetransporters ab.