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Pilze sammeln: Wo darf man Pilze sammeln? Welche Pilze sind giftig?

Sammeln und erkennen : Wo darf man in Deutschland Pilze sammeln?

Pilzsammler können sich 2021 voraussichtlich auf ein gutes Jahr einstellen. Allerdings warnen Experten davor, nur mit Hilfe eines Pilzhandbuches oder gar mit nur einer App nach Pilzen im Wald zu suchen. Hier lesen Sie alles, was Sie über Pilze und das Sammeln von Pilzen wissen müssen.

Wann ist die beste Zeit, um Pilze zu sammeln?

Die Hochsaison zum Pilze sammeln beginnt im Herbst, da es Pilze am liebsten warm und feucht mögen. In der Regel ist die beste Zeit zum Pilze sammeln also zwischen September und Oktober. Allerdings können verregnete Sommer die Pilzsaison auch schon früher starten lassen. Fachleute gehen davon aus, dass sich Pilzsammeler sich in diesem Jahr auf ein gutes Jahr einstellen können.

Pilze richtig bestimmen

Immer mehr Menschen haben Experten zufolge Lust, Pfifferlinge und Co. selbst im Wald zu sammeln. Doch dies kann für Anfänger giftig enden. Fachleute warnen daher davor, nur mit Hilfe eines Pilzhandbuches oder gar mit nur einer App zu suchen. Besser sei es, sich in einer geführten Wanderung mit einem Pilzeexperten auf die Suche zu machen. Im Allgemeinen gilt: Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Pilz essbar oder giftig ist, sollten Sie auch die Finger davon lassen!

Welche Pilzarten sind giftig?

Was das Sammeln von Pilzen so schwer macht: Es gibt keine allgemeingültigen Tipps zur Unterscheidung von giftigen und ungiftigen Pilzen. Hat man sich sichere Kenntnis erworben, kann man beispielsweise Röhrlinge, Steinpilze, Marone oder Birkenpilz sammeln gehen. Die Röhrlinge haben nur wenige, schwach giftige Doppelgänger, mit denen man sich nicht vergiften kann.

Das sind die giftigsten Pilze in deutschen Wäldern:

  • Fliegenpilz
  • Grüner Knollenblätterpilz
  • Karbolegerling
  • Kahler Krempling
  • Spitzgebuckelter Raukopf
  • Orangefuchsiger Raukopf
  • Kegelhütiger Knollenblätterpilz
  • Pantherpilz
  • Gifthäubling  
  • Frühjahrs-Lorchel 

Wo darf man Pilze sammeln?

Wo man in Deutschland Pilze sammeln darf, wird in den Naturschutz- und Waldgesetzen der Bundesländer definiert. Ganz sicher gilt allerdings, dass in Naturschutzgebieten und Nationalparks das Sammeln von Pilzen verboten ist. 

Wie viele Pilze darf man in Deutschland sammeln? 

 Genaue Gewichtsgrenzen, wie etwa im österreichischen Recht, gibt es in Deutschland nicht. Das Sammeln von Pilzen in geringen Mengen für den Eigenbedarf ist erlaubt. Bis zu ein Kilogramm Pilze sind pro Person in den meisten Fällen unbedenklich. Sie sollten sich allerdings im Vorfeld über die Einschränkungen, die in den Naturschutz- und Waldgesetzen der Bundesländer definiert sind, informieren.

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Wie bereitet man Pilze zu?

 Verdorbene Pilze können zu einer Lebensmittelvergiftung führen. Sollten Sie die Waldpilze nicht direkt zubereiten, sollten Sie diese luftig und kühl lagern. Die Pilze sollten nicht aneinander gequetscht liegen. Wahlweise können sie auch blanchiert eingefroren oder in Scheiben getrocknet werden.

Egal ob Pilzpfanne oder Suppe: Pilze muss man ausreichend garen. Denn einige Pilze sind roh schwach giftig und schwer verdaulich. Nach einer Garzeit von 10 bis 15 Minuten ist das aber kein Problem mehr.

(dpa/ew/sbog)