Pfingstrosen - Vorboten des Sommers

Gartengestaltung : Pfingstrosen - Vorboten des Sommers

Langsam beginnen sie zu blühen und lassen vom Sommer träumen: die Pfingstrosen. Richtig gepflegt kann die Staude steinalt werden.

<p>Langsam beginnen sie zu blühen und lassen vom Sommer träumen: die Pfingstrosen. Richtig gepflegt kann die Staude steinalt werden.

In vielen leuchtenden Farben zeigen sich die Arten der Pfingstrose. Ihre großen Blüten bereichern den Garten im Mai und Juni. Die Pfingstrose ist charakteristisch für Bauerngärten, verleiht aber auch jedem anderen Garten Farbe. Es gibt rund 100 Sorten in Gelb, Weiß, Rosa und Rot. Die prachtvollen Blüten zeigen sich je nach Sorte an Stauden oder an Gehölzen. Mit der richtige Pflege können Pfingstrosen so alt wie Schildkröten werden.

Der Name der genügsamen Pflanzen, die auch Päonien genannt werden, geht auf den Arzt der griechischen Götter, Paian, zurück, der Pluto nach einer Verletzung mithilfe einer Pfingstrose geheilt haben soll. Zumindest die heilende Wirkung wurde bereits in der Antike bestätigt. Die Chinesen verwendeten sie als blutstillendes und fiebersenkendes Mittel. Nach und nach entdeckten sie die Blumen auch als Zierpflanze, sie stand ab dem 6. Jahrhundert für die Macht des Kaisers.

Pfingstrosen im Garten

Der deutsche Name geht auf den häufigsten Blühzeitpunkt zurück, in Bauerngärten zeigt sich die Pflanze um Pfingsten herum in all ihrer Pracht. Zu den Rosen gehört die Blume übrigens nicht, Päonien stellen eine eigene Gattung dar. Im Christentum symbolisierten die Pfingstrosen Reichtum, Heilung und Schönheit, in der chinesischen Gartenkunst stehen sie außerdem für ein in Liebe erfülltes Frauenleben und die Sanftheit Buddhas. In der Kunst und in der Literatur werden Pfingstrosen häufig thematisiert.

Die beliebteste Sorte ist die Bauernpfingstrose, aber auch die chinesische Pfingstrose sieht man immer häufiger im Garten. Pfingstrosen-Sträucher bevorzugen einen windgeschützten Platz und volle Sonne oder Sonnenlicht, das ein wenig gefiltert wird. Der Boden sollte durchlässig und nährstoffreich sein, da Pfingstrosen Starkzehrer sind. Die beste Pflanzzeit ist Herbst, dabei ist auf einen ausreichenden Abstand zwischen den Pflanzen zu achten und darauf, dass die Veredelungsstelle mindestens 10 Zentimeter unter der Erde liegt.

Zweimal im Jahr wird sie gedüngt, damit die Pflanze lange Freude bereitet. Pfingstrosen ziehen übrigens nicht gerne um. Damit sie ein langes Leben haben, sollten sie möglichst am gleichen Standort bleiben.

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