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Halbschatten-Mondfinsternis 2016: Die wichtigsten Infos

Ereignis am 16. September : Was passiert bei der Halbschatten-Mondfinsternis?

Am 16. September ist über Deutschland eine Halbschatten-Mondfinsternis zu sehen. Was für ein Himmelsphänomen das ist, und wie Sie es am besten beobachten können.

Bei einer Halbschatten-Mondfinsternis passiert der Mond nur den Halbschatten der Erde, die Penumbra. Der Kernschatten fällt nicht auf den Mond, aus diesem Grund verfinstert er sich nicht total.

Im oberen Teil des Mondes wird ein Schatten sichtbar sein. Dieser Schattenschleier zieht in nordöstlicher Richtung über den Mond, bedeckt ihn aber nicht vollkommen.

Die Halbschattenfinsternis startet bei uns um circa 18.55 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt, beginnt der Eintritt in den Erdhalbschatten. In diesem Moment wird der Mond allerdings noch hinter der Horizontlinie stehen und deshalb für uns nicht sichbar sein. Wirklich zu sehen ist sie in Düsseldorf ab 20.54 Uhr, wenn der Mond mit ungefähr 90 Prozent seines Durchmesssers in den Halbschatten eingetaucht ist. Sichtbar ist die Finsternis bis etwa 22 Uhr. Das Ereignis dauert knapp eine Stunde und endet gegen 22.54 Uhr.

Wo lässt sich das Ereignis beobachten?

Das Ereignis ist diesmal von Europa, Asien, Afrika, Australien und dem Westpazifikgebiet aus zu sehen. Um sich die bestmögliche Sicht zu verschaffen, sollte man allerdings in eine abgelegenere Gegend fahren, da Licht und Häuser der Stadt die Sicht einschränken können.

Nein. Bei einer Mondfinsternis muss keine besondere Brille verwendet werden. Man kann ein Fernglas nutzen, um eine bessere Sicht zu haben.

Hier geht es zur Infostrecke: Sternwarten in der Region

(ham)