Klage in den USA Tinder soll Datingapp-Nutzer absichtlich süchtig machen

New York · Ein US-Bundesgericht beschäftigt sich mit einer Sammelklage über angeblich süchtig machende Funktionen von Datingapps. Was die Kläger genau bemängeln.

 Ein Finger bedient ein Smartphone auf dem unter anderen die App von Tinder installiert ist. (Symbolbild)

Ein Finger bedient ein Smartphone auf dem unter anderen die App von Tinder installiert ist. (Symbolbild)

Foto: dpa/Marijan Murat

Diese süchtig machenden Funktionen förderten einen „zwanghaften“ Gebrauch, hieß es in der am Mittwoch von sechs Nutzern im Bundesstaat Kalifornien eingereichten Klage.

Diese Funktionen führten zum Abschluss „teurer Abonnements“ und zu „ständiger Nutzung“ der Apps. In den Unterlagen war die Rede von „dopaminmanipulierenden Produktmerkmalen“, die Kunden zu Spielern machten, „die auf der Suche nach psychologischen Belohnungen sind“.

Die Klage richtet sich gegen das US-Technologieunternehmen Match Point, das Singlebörsen wie Tinder und Hinge betreibt.

(aku/dpa)
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