Impotenz? - Erektionsstörungen erkennen

Impotenz - Anzeichen, Diagnose : Was ist Impotenz? - Erektionsstörungen erkennen

Immer mehr Männer jeden Alters leiden an Impotenz. Doch was ist Impotenz? Wann tritt sie auf und woran lässt sich Impotenz erkennen?

Mit dem Begriff Impotenz (auch: Erektile Dysfunktion) werden Erektionsstörungen eines Mannes bezeichnet. In Deutschland sind zwischen vier und acht Millionen Menschen impotent, wobei zunehmend auch jüngere Männer daran leiden. Liegt eine Erektionsstörung vor, kann ein Mann seinen steifen Penis nicht ausreichend lang halten, sodass Geschlechtsverkehr nicht mehr möglich ist. Bei manchen Männern bleibt der Penis vollständig schlaff. Als Ursachen für eine Impotenz können psychische oder organische Störungen infrage kommen. Damit die frustrierende Situation im Bett nicht dauerhaft ist, sollte spätestens nach sechs Monaten ein Arzt aufgesucht werden.

Liegt bei einem Mann eine erektile Dysfunktion vor, beginnt die Suche nach den Ursachen für die Potenzstörung. Nur mit einer schnellen Ursachensuche ist es möglich, dass eine Partnerschaft nicht durch eine zunehmende sexuelle Unzufriedenheit auf beiden Seiten belastet wird. Wer eine Erektionsstörung verdrängt, um sich nicht mit dieser auseinandersetzen zu müssen, riskiert, seine Libido dauerhaft zu verlieren oder zeugungsunfähig zu werden. Eine Impotenz kann vorübergehend oder dauerhaft bestehen: Wenn ein betroffener Mann sechs Monate lang keine Erektion aufrechterhalten kann, spricht man aus medizinischer Sicht von einer erektilen Dysfunktion.

Bestätigt der Arzt eine Erektionsstörung, können Maßnahmen eingeleitet werden, die dem Mann wieder zu einem erfüllten Sexualleben verhelfen. Um Impotenz zu behandeln, können Medikamente eingesetzt werden, die erektionsfördernd sind. Neben chemischen Produkten wie Viagra, deren Einnahme nur in Absprache mit dem Arzt erfolgen sollte, können natürliche Mittel angewendet werden: Ginseng und Maca sind pflanzliche Mittel, die fast immer verträglich sind. Da Männer infolge ihrer Impotenz Versagensängste entwickeln können, sollte auch eine Sexualberatung aufgesucht werden, die nicht nur die Kommunikation zwischen den Partner verbessert, sondern auch Übungen zur Entspannung anleitet.

(RPO/DJ)