Geburten nach dem 40. Lebensjahr bleiben selten

Statistik : Geburten nach dem 40. Lebensjahr bleiben selten

Auch wenn die Mütter in Deutschland bei der Geburt ihrer Kinder tendenziell immer älter werden, sind Entbindungen nach dem 40. Lebensjahr weiter relativ selten. So waren im Jahr 2012 lediglich 4,2 Prozent der Mütter bei der Geburt ihres Kindes 40 Jahre oder älter.

Das teilte das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) mit. Über 45 Jahre waren sogar nur 0,2 Prozent der Mütter. Die meisten Kinder werden von Müttern in der Altersgruppe zwischen 30 und 34 Jahren geboren (34,3 Prozent), während Teenager-Schwangerschaften mit rund 2,4 Prozent ebenfalls eher selten sind.

Der verzögerte Beginn der Familiengründung um das 30. Lebensjahr eröffnet nur ein knappes Zeitfenster, um überhaupt Mutter zu werden oder weitere Kinder zu bekommen. Viele Frauen entscheiden sich dem Institut zufolge zur Geburt eines Kindes erst dann, wenn sie im Beruf etabliert und finanziell abgesichert sind.

Dies gilt in besonderem Maße für Hochqualifizierte, die Kinder vornehmlich zwischen dem 35. und 39. Lebensjahr bekommen. Dabei würden viele junge Frauen und Männer offenbar gern früher Eltern werden. Laut einer Befragung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung sehen die 20- bis 39-Jährigen in Deutschland das ideale Alter für die Geburt des ersten Kindes bei 26 Jahren. hex/cha AFP

(DEU)