Geschärfte Sinne Warum es wichtig ist, mit Kindern Achtsamkeit zu üben

Würzburg · Schulstress, Hobbys, das faszinierende Smartphone: Auf Kinder wirken viele Außenreize ein. Das kann überfordern. Die Kleinen sind aber wahre Meister der Achtsamkeit - Eltern können das zusätzlich fördern.

Eltern sollten die Achtsamkeit ihrer Kinder mehr fördern, um ein besseres Bewusstsein für das hier und jetzt zu entwickeln.

Eltern sollten die Achtsamkeit ihrer Kinder mehr fördern, um ein besseres Bewusstsein für das hier und jetzt zu entwickeln.

Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Was bedeutet Achtsamkeit im Alltag überhaupt?

  • Wir grübeln über Vergangenes nach.
  • Wir planen schon den Tag voraus.

Warum ist Achtsamkeit wichtig für uns?

  • Stress lindert.
  • das psychische Wohlbefinden fördert.
  • mehr Lebenszufriedenheit bringt.
  • Angst- und depressivem Erleben entgegenwirkt.
Achtsamkeit kann auch die zentralen Denkfähigkeiten von Kindern verbessern, so wird die Aufmerksamkeit erhöht und das Arbeitsgedächtnis profitiert ebenso.

Achtsamkeit kann auch die zentralen Denkfähigkeiten von Kindern verbessern, so wird die Aufmerksamkeit erhöht und das Arbeitsgedächtnis profitiert ebenso.

Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn
  • reduzierter Blutdruck
  • weniger Schmerzempfinden
  • eine Stärkung des Immunsystems
Die Natur ist ein guter Ort, um bewusst Freiräume für Kinder zu schaffen und die Sinne zu schärfen.

Die Natur ist ein guter Ort, um bewusst Freiräume für Kinder zu schaffen und die Sinne zu schärfen.

Foto: Christin Klose/dpa-tmn
  • Vögeln lauschen
  • Blumen bewundern
  • Steine befühlen
  • den Regen auf dem Gesicht spüren

Wie kann ich Achtsamkeit in den Familienalltag einbauen?

  • Sich morgens im Bett räkeln, recken und strecken
  • Mit einem Guten-Morgen-Lied den Tag begrüßen
  • Innehalten vor den Hausaufgaben und drei tiefe Atemzüge nehmen
  • Vor dem Zubettgehen gemeinsam überlegen, was am Tag Schönes passiert ist und wofür man dankbar ist

Können Kinder Achtsamkeit aktiv trainieren?

  • Atemübung mit Kuscheltier: Eltern eher jüngerer Kinder können Sohn oder Tochter ein Kuscheltier auf den Bauch legen. Während das Kind ein- und ausatmet, kann es beobachten, wie sich das Tier auf dem Bauch auf- und ab bewegt. Sind die Kinder schon älter, klappt es auch ohne Kuscheltier.
  • Kleine Sitzmeditation: Eine kurze Sitzmeditation kann auch Kindern helfen, sich zu zentrieren. Experten raten zu maximal zwei Minuten.
  • Fantasiereisen: Mit älteren Kindern oder Jugendlichen kann man sich gemeinsam auf eine gedankliche Fantasiereise begeben, etwa zu einer Trauminsel.

Worauf sollten Eltern Wert legen - und wie fördern sie Achtsamkeit?

Achtsamkeit schafft ein großes Bewusstsein, dass der ganzen Familie zugutekommt.

Achtsamkeit schafft ein großes Bewusstsein, dass der ganzen Familie zugutekommt.

Foto: Christin Klose/dpa-tmn
(dpa)
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