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Lebensretter, Schmerzmittel, Rekordhalter: Zehn skurrile Fakten über Kaugummi

Lebensretter, Schmerzmittel, Rekordhalter : Zehn skurrile Fakten über Kaugummi

Kaugummi - für manche eine nervige Klebmasse, für andere der Lieblingserfischer. Doch wussten Sie, dass der Bubble Gum 9000 Jahre alt ist? Und dass er sogar Leben retten kann? Lesen Sie hier zehn ungewöhnliche Fakten über Kaugummi.

Auf Finnisch "Purukumi", auf Portugiesisch "Pastilha Elástica", "Kauwgom" auf Niederländisch, oder schlicht auf Deutsch: Kaugummi. Die meist graue Masse gehört zu den wichtigsten Alltagshelfern überhaupt: Mit seinem Duft nach Minze oder frischem Obst hat sie bereits diverse Vorstellungsgespräche, romantische Abende und nicht zu letzt Druckprobleme beim Fliegen gelöst. Schon dadurch verdient sich das Produkt den Namen "Lebensretter" . Tatsächlich ist das jedoch noch viel wörtlicher zu nehmen: Denn die britische Royal Air Force kaute laut Wrigley 1911 dutzende Kaugummis durch, um mit der klebrigen Masse anschließend ein Leck im Kühler des Motors zu stopfen — natürlich während des Fluges.

>> Mehr dazu: 10 skurrile Fakten über Kaugummi<<

Ältester Kaugummi aus Südschweden

Was viele nicht wissen: Kaugummi-Kauen ist fester Bestandteil der menschlichen Evolutionsgeschichte. Archäologen fanden heraus, dass schon in der Steinzeit auf Gummi gekaut wurde, er Bestand aus verschiedenen Baumharzen. In Südschweden beispielsweise fanden Forscher ein 9000 Jahre altes Stück bei der Ausgrabung einer Siedlung. Die Spanier ihrerseits, entdeckten bei der Besetzung, dass die Maya schon lange auf Harzen kauten. Und der Kaugummi der Römer, der aus dem Harz des Mastixbaumes bestand, wird wegen seiner ätherischen Öle bis heute gegen Magenprobleme und für den Geschmack in modernem Bubble Gum, Limonade oder Backwaren eingesetzt.

Bis heute besteht die Kaumasse laut dem Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) bei einem Kaugummi aus Harzen, Kautschuk und Milchsaft. Diese Zutaten werden primär aus südamerikanischen, indonesischen oder malaysischen Bäumen gewonnen. Die Hersteller verwenden eine Kombination aus natürlichen und künstlichen Rohstoffen, damit der Kaugummi auch den nötigen "Biss" hat.

So klappt es mit der Blase

Übrigens, das "Blasen machen" ist eigentlich ganz einfach: Man braucht nur einen ordentlichen Bubble Gum. Dann wird so lange gekaut, bis der Kaugummi schön weich ist. Nun eine Kugel formen, hinter die Schneidezähne legen und eine Mulde hineindrücken. Jetzt dagegen blasen und ordentlich Power geben. Fertig ist die stolze Kaugummiblase. So lautet jedenfalls die Anleitung des Süßwarenherstellers Wrigleys.

Wenn Sie wissen wollen, wie man Kaugummi aus den Haaren entfernt, ob Kaugummi ein geeignetes Schmerzmittel ist und wie viel der wohl teuerste Kaugummi gekostet hat, dann klicken Sie einfach hier.

(sgo)