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Ebola-Transport in Dallas: Rätsel um Mann ohne Schutzkleidung gelöst

Ebola-Transport in Dallas : Rätsel um Mann ohne Schutzkleidung gelöst

Ein Mann ohne Schutzkleidung auf einem Rollfeld am Flughafen Dallas, wo gerade die mit Ebola infizierte Krankenschwester ins Flugzeug gebracht wurde – das hatte am Donnerstag in den USA Verwunderung ausgelöst. Nun aber ist das Rätsel um den Mann mit dem Klemmbrett gelöst.

Ein Mann ohne Schutzkleidung auf einem Rollfeld am Flughafen Dallas, wo gerade die mit Ebola infizierte Krankenschwester ins Flugzeug gebracht wurde — das hatte am Donnerstag in den USA Verwunderung ausgelöst. Nun aber ist das Rätsel um den Mann mit dem Klemmbrett gelöst.

Als der Sender NBC 5 live von dem Transport der Krankenschwester berichtete, zeigten die Kamerabilder die Patientin in voller Schutzmontur. Drei Personen, die sich um sie kümmerten und dafür sorgten, dass sie in das Flugzeug kam, trugen ebenfalls volle Schutzkleidung. Doch dann kam ein Mann mit einem Klemmbrett ins Bild, der in ganz normaler Kleidung über das Rollfeld spazierte und mit dem Team sprach. Die Patientin selbst berührte er nie.

Und so wunderten sich US-Medien am Donnerstag, wer dieser Mann eigentlich sei. Ein Mitarbeiter des Rettungsteams jedenfalls, für die die Schutzkleidung Pflicht ist, war er nicht, wie sich schnell herausstellte. Die Fluggesellschaft Phoenix Air, die medizinische Transporte wie auch diesen durchführt, lüftete nun das Geheimnis.


Bei dem Mann handele es sich um einen Mitarbeiter der Airline", sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft dem TV-Sender ABC. Er sei der Mann gewesen, der die Einhaltung des medizinischen Protokolls überprüft habe.

"Unsere medizinischen MItarbeiter haben in den Schutzanzügen nur ein eingeschränktes Sichtfeld und wenig Bewegungsfreiheit", so der Sprecher zu ABC. Die Aufgabe des Kontrolleurs sei es aber, jede an dem Transport beteiligte Person genau zu beobachten und ihnen Anweisungen zu geben, damit sie nicht zu engen Kontakt mit der infizierten Person hätten.

"Es gibt absolut kein Problem damit", fügte er noch hinzu bezüglich der Tatsache, dass der Mann keinen Schutzanzug trug. "Letzlich beinhaltet das eher einen noch höheren Schutz für alle, die beteiligt sind.

(das)