US-Studie Plastiktüten oft mit Darmbakterien verunreinigt

Hamburg (RPO). Der Umwelt zuliebe soll man Einkaufstaschen ja wiederverwenden. Eine neue amerikanische Studie aber hat jetzt ergeben: Mehrmals benutzte Plastiktüten sind wahre Bakterienschleudern.

 Laut einer neuen Studie sind Plastik-Einkaufstaschen eine wahre Brutstätte für Bakterien.

Laut einer neuen Studie sind Plastik-Einkaufstaschen eine wahre Brutstätte für Bakterien.

Foto: AP, AP

Forscher der US-amerikanischen Loma Linda University in Kalifornien hatten 84 wiederverwendete Tüten untersucht, die sie von Supermarkt-Kunden in Los Angeles, San Francisco und Tucson eingesammelt hatten. In mehr als der Hälfte der Plastikbeutel fanden sie laut einem Bericht des Männer-Lifestylemagazins "Men's Health" Fäkalbakterien wie Escherichia coli.

Nach den Erkenntnissen der Wissenschaftler werden die Keime vor allem durch loses Obst sowie undichte Gemüse- und Fleischverpackungen auf die Tüten übertragen. Wird das Fleisch auch noch länger im Auto gelagert, steigt die Keimbelastung um ein Vielfaches.

Das Magazin empfiehlt daher, auf Plastikbeutel zu verzichten und stattdessen lieber Baumwolltaschen für den Einkauf zu benutzen. Die umweltfreundlichen und hygienischen Tüten kann man waschen, wodurch die Keim-Belastung um 99,9% gesenkt wird.

(ots/jre)