Wenn Kritik aufkommt: Patienten fühlen selten ernst genommen

Wenn Kritik aufkommt : Patienten fühlen selten ernst genommen

Nur eine Minderheit der Patienten fühlt sich ernst genommen, wenn sie Kritik an einer Krankenhausbehandlung äußern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa. Danach wendet sich etwa jeder fünfte Patient (18 Prozent) an den behandelnden Arzt, weil er unzufrieden ist. Aber nur 38 Prozent derjenigen, die sich beschweren, haben das Gefühl, dabei auf offene Ohren zu stoßen. Mehr Männer (21 Prozent) als Frauen (15 Prozent) äußern Kritik.

Befragt wurden im Auftrag der Schön Klinikgruppe 500 Deutsche zwischen 40 und 70 Jahren, die in den vergangenen fünf Jahren in einem Krankenhaus behandelt wurden.

(dpa)
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