700 Fälle im September NRW: Mehr Erkrankungen mit Noro-Viren

Münster (RPO). In Nordrhein-Westfalen gibt es wieder mehr Erkrankungen mit Noro-Viren. Allein im September sind rund 700 Fälle aufgetreten. Ob damit eine neue Welle bevorsteht, ist noch unklar.

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In den beiden vorhergehenden Monaten seien jeweils rund 400 Fälle registriert worden, sagte Kirsten Bradt vom Landesinstitut für den öffentlichen Gesundheitsdienst in Münster der Nachrichtenagentur ddp.

Bislang ist nach Angaben von Bradt noch unklar, ob der Anstieg ein Indiz für eine neue Welle an Erkrankungen durch Noro-Viren ist oder es sich um einen "Nachläufer" der im vergangenen Winter festgestellten Epidemie handelt. Hier müsse die weitere Entwicklung abgewartet werden, hieß es.

Noro-Viren verursachen einen starken Brechdurchfall, der die Erkrankten für zwei bis drei Tags ans Bett fesselt. Betroffen von der Krankheit sind zumeist kleine Kinder und Senioren. Das Virus wird über Haut und Einatmen übertragen und breitet sich vor allem bei nasskaltem Wetter und in Gemeinschaftseinrichtungen aus. Eine Impfung gegen Noro-Viren ist nicht möglich.

(afp)
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