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Durch Antibiotikaeinsatz in der Tiermast: Millionen Deutsche tragen resistente Keime in sich

Durch Antibiotikaeinsatz in der Tiermast : Millionen Deutsche tragen resistente Keime in sich

Der Einsatz von Antibiotika in der Tiermast birgt einer Studie zufolge wachsende Gefahren für den Menschen. Mehr als sechs Millionen Deutsche trügen Keime in sich, gegen die eine Vielzahl der üblichen Antibiotika unwirksam seien.

So eine von der Bundestagsfraktion der Grünen in Auftrag gegebenen Studie des Tumorzentrums Aachen, über welche die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" am Freitag berichtete. Die meisten dieser Keime bildeten sich in großen Tierställen, in denen viele Antibiotika verabreicht würden.

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Es gebe sogar Keime, die gegen sämtliche Antibiotika resistent seien, heißt es den Angaben zufolge in der Studie weiter. Besonders gefährdet seien Tierärzte und Landwirte.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Bärbel Höhn, sagte der Zeitung: "Mit der Billigfleischproduktion und dem dafür nötigen hohen Antibiotikaeinsatz bei den Tieren schaden wir letztendlich unserer Gesundheit."

Höhn forderte eine gesetzliche Regelung auf Bundesebene, dass "nur noch einzelne Tiere bei Symptomen behandelt werden dürfen". Zudem dürften Tierärzte nicht an der Verschreibung von Antibiotika verdienen.

(AFP)