Krankheit trifft vor allem Frauen nach den Wechseljahren: Hormon Amylin verhindert Knochenschwund

Krankheit trifft vor allem Frauen nach den Wechseljahren: Hormon Amylin verhindert Knochenschwund

Houston (rpo). Amerikanische Forscher haben Fortschritte bei der Behandlung von Osteoporose (Knochenschwund) gemacht. Sie haben festgestellt, dass das von der Bauchspeicheldrüse produzierte Hormon Amylin die Krankheit verhindert.

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p class="text"><P>Houston (rpo). Amerikanische Forscher haben Fortschritte bei der Behandlung von Osteoporose (Knochenschwund) gemacht. Sie haben festgestellt, dass das von der Bauchspeicheldrüse produzierte Hormon Amylin die Krankheit verhindert.

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p class="text">Das berichten die Mediziner um Gèrard Karsenty von der Baylor-Universität in Houston in der Fachzeitschrift "Journal of Cell Biology". Bei Osteoporose verringert sich die Knochendichte massiv. Die Krankheit trifft vor allem Frauen nach den Wechseljahren. Zumindest bei Patienten, die am Diabetes vom Typ 1 leiden, könnte Amylin dem Knochenabbau jedoch entgegenwirken, hoffen die Wissenschaftler.

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p class="text">Das Hormon wird von denselben Zellen in der Bauchspeicheldrüse produziert wie Insulin. Bei Typ-1-Diabetes greift das eigene Immunsystem diese so genannten ß-Zellen an und zerstört sie, so dass weder Insulin noch Amylin produziert wird.

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p class="text">Mäuse, denen Amylin fehlt, haben eine geringere Knochendichte als gesunde Tiere, haben Karsenty und seine Kollegen beobachtet. Bei ihnen wird der Knochen sogar noch schneller abgebaut als bei gewöhnlicher Osteoporose.

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p class="text">Wenn eine Möglichkeit gefunden würde, das Amylin zu ersetzen, könnten Ärzte den bei Patienten mit Typ-1-Diabetes häufig auftretenden Knochenschwund verhindern, sagt der Mediziner. Möglicherweise würde eine solche Behandlung auch bei anderen Formen der Osteoporose helfen.

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