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Ebolavirus: Vermisster Obdachloser in USA aufgespürt

Ebola-Fall : Vermisster Obdachloser in USA aufgespürt

Ein im Zusammenhang mit dem ersten Ebola-Fall in den USA gesuchter Obdachloser ist aufgetaucht. Der Mann sei geortet worden.

Das teilte die Sprecherin der US-Metropole Dallas, Sana Syed, am Sonntag mit. Wenige Stunden zuvor hatten die Behörden, die das tödliche Ebola-Virus fieberhaft einzudämmen versuchen, die Suche nach ihm eingeleitet. Der Mann gehört zu einer Gruppe von rund 38 Menschen, die Kontakt zu dem erkrankten Liberianer Thomas Eric Duncan gehabt haben könnten. Er soll nun täglich auf Symptome kontrolliert werden.

Duncan ist der erste Ebola-Fall, der in den USA diagnostiziert wurde.
Er schwebt seit Samstag nach Angaben des behandelnden Krankenhauses in Lebensgefahr.

Der Obdachlose stelle ein niedriges Risiko dar, sagte Bezirksrichter Clay Jenkins. Er gehöre nicht zu den zehn Personen, die nachweislich direkten Kontakt zu Duncan hatten. Dennoch solle er von medizinischem Personal weiter beobachtet werden und die Temperatur gemessen bekommen. Fieber gehört zu den Symptomen der Krankheit, die sich unter anderem über Speichel überträgt.

Der Zustand von Duncan, der seit 30. September auf der Isolierstation eines Krankenhauses in Dallas liegt, war am Sonntag weiter besorgniserregend. Seine Gesundheit habe sich "ins Negative gewendet", sagte der Direktor der Gesundheitsbehörde CDC, Tom Frieden. Er nannte aber keine weiteren Details.

(ap)