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Ebola-Verdacht in Berlin-Neukölln

Epidemie : Ebola-Verdacht in Berlin

Im Stadtteil Neukölln in Berlin rückten in der Nacht Feuerwehr und Polizei aus. Die Retter trugen Schutzanzüge und nahmen einen der Anwohner mit. Er hatte Symptome der schweren Krankheit Ebola gezeigt.

Das berichtet die Bild Zeitung. Demnach handelte es sich bei dem Patienten um einen Dolmetscher, der zuvor mit Personen gearbeitet hatte, die aus Sierra Leone stammten. Das Land ist eines der am schwersten von der Seuche betroffenen. Aus diesem Grund kam dem Dolmetscher schnell der Verdacht, dass es sich bei seiner Krankheit um Ebola handeln könnte.

Seine Symptome umfassen Fieber, Nasenbluten und Schwindel zitiert die Zeitung die Berliner Feuerwehr. Die Helfer brachten den Mann unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen in das Tropeninstitut des Virchow-Klinikums. Zwei weitere Personen, die Kontakt mit dem Patienten standen, dürfen demnach die Wohnung aus Vorsicht nicht verlassen.

Ob es sich bei der Infektion wirklich um die Krankheit Ebola handelt, will das Tropeninstitut im Laufe des Tages bekannt geben.

(ham)