Wegen Asiatischer Tigermücke: Chikungunya-Virus breitet sich in Karibik und Südamerika aus

Wegen Asiatischer Tigermücke : Chikungunya-Virus breitet sich in Karibik und Südamerika aus

Das Chikungunya-Virus breitet sich auf mehreren karibischen Inseln und auf dem südamerikanischen Festland aus.

Darauf weist das Centrum für Reisemedizin in Stuttgart hin. Demnach wurden seit Dezember 2013 insgesamt 2582 Fälle bestätigt. Die meisten Infektionen seien bislang auf den Inseln St. Martin, Guadalupe, Martinique und Saint Barthélemy aufgetreten. In Französisch-Guyana seien es 17 Fälle von Chikungunya-Fieber gewesen.

Gefährlich ist der von der Asiatischen Tigermücke übertragene Virus vor allem für Säuglinge, ältere Menschen oder chronisch Kranke, erklärt das Centrum für Reisemedizin. Bei gesunden Menschen klingen die Symptome wie hohes Fieber, starke Gelenk-, Muskel- und Kopfschmerzen meist nach einiger Zeit ohne weitere Komplikationen ab.

Das Centrum für Reisemedizin empfiehlt Urlaubern, die sich im Verbreitungsgebiet aufhalten, umfassenden Mückenschutz für Tag und Nacht: Helle und geschlossene Kleidung sollten Urlauber zusätzlich mit einem Insektenschutz imprägnieren. Unbedeckte Hautpartien sollten mit einem mückenabweisenden Mittel mit dem Wirkstoff DEET in einer Konzentration ab 30 Prozent behandelt werden. Schlafplatz und Fenster sollten Urlauber in der Nacht mit einem Moskitonetz verhängen.

(dpa)
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