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Ursachen, Behandlung und Symptome von Haarausfall oder Alopezie

Ursachen und Behandlung : Haarausfall - das sollten Sie zum Haarverlust wissen

Im Alter wird das Haar schütter. Viele Menschen kennen die Problematik. Manchmal gehen die Haare sogar büschelweise aus. Aber was steckt hinter dem Haarverlust? Hormone? Krankheiten? Stress? Wir gehen der Sache auf den Grund.

Schon der berühmte Hollywood-Star Telly Savalas bemerkte einst süffisant: „Das beste Mittel gegen Haarausfall ist eine Glatze“. Er musste wissen, wovon er sprach – war seine markante Kopfform doch eines seiner Markenzeichen. Viele Vorurteile, aber auch Desinformationen, ranken sich um Menschen ohne Haupthaar. Was steckt dahinter? Wir wollen herausfinden, was Menschen mit Glatze oder verstärktem Haarausfall tatsächlich tun können, um wieder ihre Haarpracht zu erlangen. Oder ist der Haarverlust gar nicht schlimm und sogar für einige Menschen von Vorteil? Schließlich sagt man Männern ohne Haare erhöhte Potenz nach – zudem ist man morgens in der Dusche schneller fertig.

Symptome – wann spricht man von Haarausfall?

Schon seit Tagen wacht man morgens auf und findet weit mehr als nur ein Haar auf dem Kopfkissen. Beim Kämmen dasselbe: Kaum sind Kamm oder Bürste durch die Haare gefahren, kann man das Ergebnis zwischen den Borsten begutachten. Manchmal sind die Haare büschelweise ausgegangen. Entzündungen oder Pilzbefall der Kopfhaut können ebenso Anzeichen für etwas sein, das man Alopezie, also krankhaften Haarausfall, nennt. Auch wenn nach der Haarwäsche besonders viele Haare ausfallen, könnte man betroffen sein. Nun gilt es, der Sache auf den Grund zu gehen. Am besten, man spricht umgehend bei einem Dermatologen vor, der auf das Thema spezialisiert ist, um den Haarausfall noch in einem frühen Stadium zu behandeln.

Welche Arten von Haarausfall gibt es?

Zu den häufigsten Arten von Haarausfall gehören erblich bedingter Haarausfall, diffuser Haarausfall, kreisrunder Haarausfall, Haarausfall nach einer Krebstherapie oder Haarausfall durch Krankheiten. Man spricht zudem von vernarbendem Haarausfall und nicht vernarbendem Haarausfall.

Vernarbender Haarausfall tritt meist in der Folge von Krankheiten auf, die die Kopfhaut befallen. Der Betroffene verspürt einen Juckreiz, das Gewebe vernarbt. Ein Arzt sollte die Grunderkrankung feststellen und behandeln. Denn wenn der Krankheitsverlauf fortgeschritten ist, werden die Haarfollikel unwiederbringlich zerstört.

Zu nicht vernarbendem Haarausfall gehört der diffuse Haarausfall. So zum Beispiel der Verlust der Haare durch eine Chemotherapie oder einer Vergiftung mit Schwermetallen. Oder der lokalisierte Haarausfall, der genetische Gründe haben oder Folge einer Autoimmunerkrankung sein kann. Menschen – vor allem jüngeren Alters – die sich aufgrund einer psychischen Störung die Haare ausreißen, leiden hingegen unter einer Trichotillomanie, die man vor allem psychotherapeutisch behandelt.

Was ist die Ursache von Haarausfall bei Frauen?

Haarausfall bei Frauen kann hormonell bedingt sein, aber auch durch Stress verursacht werden. Für Frauen ist das Thema Haarausfall oftmals belastender als für Männer, da es nicht nur Symptom einer ernsteren Erkrankung sein kann, sondern aufgrund der ästhetischen Komponente eine gravierende psychische Belastung darstellt.

Doch auch bei Frauen ist die Ursache für Haarausfall nicht selten auf eine erbliche Komponente zurückzuführen. Rund 20 bis 30 Prozent der Frauen leiden unter diesem Phänomen. Vor allem im Alter sind Frauen davon betroffen. Der androgenetische Alopezie genannte Haarverlust ist der Veranlagung geschuldet und betrifft rund 40 Prozent aller Frauen. Verantwortlich dafür ist der körpereigene Botenstoff Dihydrotestosteron (DHT), ein Stoffwechselprodukt von Testosteron, auf das die Haarwurzeln der betroffenen Frauen extrem empfindlich reagieren. Der Stoff wird bei jungen Frauen vom Hormon Östrogen erfolgreich geblockt. Doch während der Menopause bewirkt der sinkende Östrogen-Spiegel, dass die Haare im Alter dünner werden und ausgehen.

Hormonell bedingter Haarausfall kann auch bei Einnahme oder Absetzen der Anti-Baby-Pille auftreten. Zudem ist falsche Ernährung oftmals ebenso ein Auslöser von Haarausfall wie Drogen-, Alkohol- oder Nikotinmissbrauch.

Haarausfall und Schwangerschaft – wie hängt es zusammen?

Während der Schwangerschaft machen Frauen eine hormonelle Umstellung durch. Zunächst wird mehr Östrogen produziert, weshalb auch das Haar oft voller und glänzender wirkt. Allerdings kann es auch während der Schwangerschaft in Ausnahmen zum Ausfall der Haare kommen. Dermatologe und Haarspezialist PD Dr. med. Gerhard Lutz erklärt: „Während der Schwangerschaft haben viele Frauen immer ein sehr volles Haar, allerdings gibt es Ausnahmen. Wenn sich während dieser Zeit bei der Schwangeren ein Eisenmangel einstellt, dann führt das allerdings zum gegenteiligen Effekt. Normalerweise erleben Frauen in der Schwangerschaft einen wahren Östrogenboom mit Werten von beispielsweise 6000 Pikogramm pro Milliliter (pg/ml) im Blut, während der Wert normalerweise in der Zyklusmitte ohne Eisprung bei 100 bis 200 liegt.“ „Diese hohen Spiegel scheinen das Haar in der Wachstumsphase zu halten. Fällt der Spiegel nach der Schwangerschaft wieder ab, treten viele Haare von der Wachstumsphase in die Ruhephase über und es kommt vorübergehend zu einem vermehrten Ausfall. Dieser postpartale Haarausfall tritt normalerweise drei bis vier Monate nach Beendigung der Schwangerschaft auf und kann erfahrungsgemäß zwei bis drei Monate andauern. In der Regel normalisiert sich das Ganze im weiteren Verlauf und neun bis zwölf Monate nach der Schwangerschaft haben die meisten Frauen wieder ihr ursprüngliches Haarvolumen erreicht. Dabei hilft auch die Anti-Baby-Pille nicht, denn das Ethinylestradiol in der Pille ist verschieden von dem natürlichen Östrogen Estradiol. Zudem unterdrückt eine Pilleneinnahme die Produktion des natürlichen Östrogens, was für die Verhütung gut, aber weniger vorteilhaft für das Haarwachstum ist, erklärt er weiter.

Was ist die Ursache für Haarausfall bei Männern?

Die Ursachen sind sehr unterschiedlich. „Anlagebedingter Haarausfall ist genetisch bedingt, und deshalb kann man ihn langfristig gesehen nicht stoppen, sondern nur verzögern. Sofern eine genetische Disposition beziehungsweise Veranlagung besteht beginnt die Ausprägung mit zunehmender Hormonproduktion. Dabei spielen die männlichen Hormone eine wesentliche Rolle. Ein wesentlicher Faktor ist hier das Dihydrotestosteron, ein Stoffwechselprodukt des Testosterons. Sofern eine erbliche Veranlagung besteht, führt dieses Stoffwechselprodukt wahrscheinlich über eine Störung der Energieversorgung zu einer zunehmenden Degeneration des Haarfollikels. Das führt dazu, dass aus einem kräftigen Haar mit der Zeit ein Flaumhaar wird, bis letztlich auch dieses verschwindet und keine Haarfollikel mehr existieren, die ein Haar produzieren könnten. Was das männliche Geschlecht betrifft hatte ich schon Jungen mit elf, zwölf Jahren in der Sprechstunde, die bereits die ersten Anzeichen des anlagebedingten Haarausfall aufwiesen“, so Dermatologe Dr. Gerhard Lutz.

Erblich bedingter Haarausfall lässt sich oft voraussehen, indem man seine Eltern, Großeltern und Urgroßeltern betrachtet. Gab es unter ihnen bereits Vertreter mit Glatze oder deutlichen Geheimratsecken, so ist das ein Hinweis darauf, dass man im Alter mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben könnte. Letztlich hängt eine sichere Diagnose auch immer von den eigenen Genen ab. Veranlagungsbedingte androgenetische Alopezie ist die häufigste Form des Haarausfalls bei Männern. Letztlich ist das darauf zurückzuführen, dass die Haarwurzeln der Betroffenen eine ausgesprochene Empfindlichkeit gegenüber männlichen Sexualhormonen aufweisen. Dies führt wiederum zur Schädigung der Haarfollikel, die dafür sorgen, dass die Haare in der Kopfhaut verankert werden. Bei Männern treten kahle Stellen meist oberhalb der Stirn oder in der Kopfmitte auf, wo sie das Zentrum des sogenannten Haarkranzes bilden. Ein Gerücht sagt Männern ohne volles Haar größere sexuelle Potenz nach, da das Sexualhormon Testosteron ja schließlich ursächlich für den Prozess verantwortlich ist, an dessen Ende oft eine Glatze steht. Doch diese Annahme gehört ins Reich der Mythen und Legenden.

  • Um den Haarausfall eindeutig zu klassifizieren, haben die Ärzte James Hamilton und O'Tar Norwood ein Schema entwickelt, anhand dessen man die androgenetische Alopezie sieben verschiedenen Stufen zuordnet. James Hamilton entwickelte das Schema 1951. Norwood konnte es 1975 ausbauen und modifizieren. Bis zum heutigen Tage ist es folgendermaßen in Verwendung:
  • Typ I: Kein oder sehr geringes Rückweichen des frontalen Haaransatzes
  • Typ II: Haarausfall frontal und temporal, Ausbildung von dreieckigen Regionen ohne Behaarung an den Schläfen (Geheimratsecken), geht nicht über eine zwei Zentimeter vor den äußeren Gehörgängen gedachten Verbindungslinie hinaus.
  • Typ III: Geheimratsecken reichen nach posterior (Richtung Hinterkopf) über die vor den Gehörgängen gedachte Verbindungslinie hinaus; Mindestniveau für „Kahlheit“. Haarverlust vor allem im Scheitelbereich, frontaler Haarverlust meist in Stadium I oder II, überschreitet Stadium III nicht.
  • Typ IV: Weiterer Haarverlust im Scheitelbereich, frontaler Haarverlust überschreitet Stadium III, Zonen werden durch ein deutliches Haarband voneinander getrennt.
  • Typ V: Zonen des ausgeprägten Haarverlustes frontal und auf dem Scheitel werden nur noch durch eine schmale Zone der Behaarung voneinander getrennt, das Haar an Schläfe und Hinterkopf nimmt „Hufeisenform“ an (auch Typ VI und VII).
  • Typ VI: Gebiete des Haarverlustes in Stirn- und Scheitelregion sind ineinander übergegangen, laterale (zu den Seiten strebende) Ausbreitung der haarlosen Areale.
  • Typ VII: Vom ursprünglichen Haarwuchs verbleibt nur ein schmales Band, welches sich von den Ohren um den Hinterkopf herum zieht.

Aber auch andere Faktoren können zum Verlust der Haarpracht führen. So sind Stress, ungesunde Ernährung, Rauchen oder Alkohol- und/oder Drogenmissbrauch gängige Faktoren für ausgehende Haare.

Bei manchen Krankheiten tritt kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) auf. Meist ist in so einem Fall das Immunsystem angegriffen, sodass es die Entzündung der Haarfollikel nicht verhindern kann. Die kreisrunden Stellen sind schnell und leicht erkennbar und treten nicht nur an der Kopfbehaarung auf, sondern auch an anderen Teilen des Körpers. Es handelt sich dabei allerdings in den meisten Fällen nicht um ein bleibendes Problem. Sobald der Körper wieder gesund ist, verschwinden in der Regel auch die kahlen kreisrunden Stellen wieder.

Wie kann Haarausfall behandelt werden?

Klassisch ist die Behandlung der Erkrankung mit Kortison. Allerdings gibt es immer auch negative Begleiterscheinungen. So hilft die Behandlung meist nur so lange wie sie andauert. Lässt man Cremes oder Spritzen weg, beginnt auch der Haarausfall wieder. Es handelt sich also um eine Therapie, die nur temporär bei einem Problem erfolgen sollte, das mit einer akuten Erkrankung zusammenhängt. Zudem hat Kortison Nebenwirkungen, mit denen nicht zu spaßen ist. So kann es beispielsweise Allergien auslösen, wenn man es auf die Haut aufträgt. Zudem führt eine innerliche Anwendung nicht selten zu Übergewicht oder einer Schwächung des Immunsystems. Auch Menstruationsstörungen oder das Cushing-Syndrom können als Nebenwirkungen auftreten.

Ein weiterer Ansatz beim kreisrundem Haarausfall ist die Topische Immuntherapie, bei der ein Wirkstoff namens Diphencypron auf die Haut aufgetragen wird, der eine allergische Kontaktdermatitis auslöst. „Das Risiko hierfür trägt allerdings der Arzt, da der Wirkstoff in Deutschland nicht zugelassen ist", sagt Dermatologe Dr. Gerhard Lutz. Diese Art der Immuntherapie soll bewirken, dass eine Autoimmunreaktion bei kreisrundem Haarausfall ausbleibt. Genauer gesagt sollen die Immunzellen auf diese Art in die Irre geführt werden. Doch auch diese Behandlung kann Nebenwirkungen hervorrufen. So können sich unliebsame Ekzeme bilden, die ausgesprochen unangenehm für den Patienten sind.

Bei der Psoralen plus UV-A-Therapie (auch Photochemotherapie), kurz PUVA, werden die kahlen Stellen mit langwelligem UV-Licht bestrahlt. Gleichzeitig behandelt man diese Zonen mit dem phototoxischen Stoff Psoralen. Dadurch soll der Angriff der Immunzellen auf die Haarwurzeln gestoppt werden.

Auch die Behandlung mittels Medikamenten ist bei manchen Patienten die Ursache von Haarausfall. So sind vor allem Krebsmedikamente, Lipidsenker oder Mittel gegen Schilddrüsenüberfunktion Auslöser für den übermäßigen Verlust des Haupthaars.

Wird der Haarausfall beispielsweise durch Eisenmangel oder eine andere Erkrankung verursacht, so sollte man mit dem behandelnden Arzt über eine Ernährungsumstellung reden. Zunächst sollte aber immer die möglicherweise vorhandene Grunderkrankung als Verursacher der Alopezie ausgeschlossen werden.

Bei erblich bedingtem Haarausfall ist eine Eigenhaarverpflanzung oft das Mittel der Wahl. Dafür wird am Hinterkopf Gewebe mit Haarfollikeln, die resistent gegen Immunzellen sind, entnommen und an den kahlen Stellen eingepflanzt. Diese Behandlung ist weder für Frauen geeignet, deren Haar einfach nur ausdünnt, noch für Menschen, die unter kreisrundem Harausfall leiden. Wie gesehen wachsen die Haare dort in vielen Fällen nach einiger Zeit nach. Zudem darf man nicht davon ausgehen, dass mit einer Transplantation alle Probleme für einen längeren Zeitraum beseitigt sind. Dermatologe Dr. Gerhard Lutz erklärt: „Ein Irrglaube ist, dass durch eine alleinige Transplantation das Problem des erblichen Haarausfalls behoben werden kann. Natürlich kann ich vom Hinterkopf Haare entnehmen und auf die kahlen Stellen verpflanzen. Wenn ich aber nicht begleitend therapiere, kann mit der Zeit der sogenannte Inseleffekt auftreten, weil die transplantierten Haare immer weiter wachsen, der Rest aber nicht. Denn die Haare in der Umgebung der Transplantate besitzen ja weiterhin die erbliche Veranlagung. Wichtig ist daher, dass ich immer im Zusammenhang mit einer Transplantation langfristig eine äußerliche Therapie und/oder innerliche Begleittherapie durchführe, um den restlichen Haarausfall zu bremsen. Beim Mann bieten sich, in Abhängigkeit vom Alter, in erster Linie äußerlich eine fünfprozentige Minoxidil-Lösung und innerlich Finasterid-Tabletten in der Dosierung von einem Milligramm an.“

Heutzutage greift man oft auf die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction auch Follikel Transfer) zurück, wenn eine Transplantation zur Debatte steht . Aus einem sogenannten „Spenderbereich“, also einer Stelle, an der der Haarwuchs des Patienten als normal und gesund zu bezeichnen ist, werden ein bis drei Haare mittels Hohlnadeln entnommen und an den kahlen Stellen eingepflanzt. Dabei können die Spenderhaare auch außerhalb der Kopfregion entnommen werden.

Alternativ dazu existiert die FUT-Technik (Follicular Unit Transplantation), bei der ein Hautstreifen einer nicht von Haarausfall betroffenen Zone der Kopfhaut entnommen wird. Bis zu 3000 Follikeleinheiten können auf diese Weise gewonnen und verpflanzt werden.

Die FUE-Methode ist in der Regel aufwendiger und teurer als die FUT-Technik. Allerdings behält man nach einer FUT-Behandlung eine Narbe zurück, da die Verpflanzungsstelle genäht werden muss. In jedem Fall sollte ein fachkundiger Mediziner mit der Transplantation beauftragt werden, nachdem eine intensive Beratung erfolgt ist.

Wie kann man Haarausfall vorbeugen?

Dermatologe und Haarspezialist Dr. Gerhard Lutz macht allen Anhängern präventiver Praktiken wenig Mut: „Eine wirkliche Prophylaxe gibt es nicht. Es sei denn, ich leide ernährungsbedingt unter nachgewiesenen und wiederkehrenden Mangelzuständen - wie zum Beispiel einen Eisen- oder Zinkmangel. Einen solchen Mangel kann ich durch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen, aber ich muss auch dabei bleiben und die Therapie fortführen, ansonsten fallen die Haare kurze Zeit später wieder aus“, stellt er fest.

Jetzt denkt möglicherweise die Mehrheit an die Vorzüge gesunder Ernährung und hofft, das Problem durch eine Ernährungsumstellung in den Griff zu bekommen. Doch weit gefehlt. Lutz: „Eine natürliche, ausreichende Versorgung mit Eisen ist nicht einfach und ein häufiges Problem. Junge Leute essen oft gar kein oder nur wenig Fleisch, und wenn, dann eher helles Fleisch. Dunkles Fleisch oder Innereien mag doch keiner mehr, wenn man mal ehrlich ist. Aber gerade diese haben einen höheren Eisengehalt. Wenn ich bei einem eklatanten Mangel den Eisenspeicher auffüllen will, müsste ich, anstatt einer Eisentablette zu 100 mg, z.B. zwei Kilo Petersilie oder acht Kilo Brathähnchen pro Tag essen - das kommt wohl eher nicht infrage.“