Migräne — Symptome kennen und bestimmen: Woran kann man Migräne erkennen?

Migräne — Symptome kennen und bestimmen : Woran kann man Migräne erkennen?

Es gibt Hunderte verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Nicht jeder ist gleich Migräne, die Symptome kann man allerdings schnell selbst bestimmen.

Kopfschmerzen können getrost als Volkskrankheit bezeichnet werden. Fast jeder ist im Laufe des Lebens mehr als einmal davon betroffen. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Häufig sind es Verspannungskopfschmerzen, die aufgrund falscher Haltung oder langem Sitzen, den Menschen quälen. Eine besondere Form jedoch ist die Migräne. Die Symptome können dabei recht schnell bestimmt werden, da sie in der Regel sehr eindeutig sind. Die auffälligsten Migräne-Symptome sind dabei Schwindel, der einseitige, auf eine Gesichtshälfte konzentrierte Kopfschmerz und die Übelkeit. Hinzu kommt meist eine extreme Empfindlichkeit gegen Licht und Geräusche.

Schmerz kennt keine Qualität

Eine Migräne muss nicht immer mit extremen, kaum auszuhaltenden Schmerzen einhergehen. Oft ist sie auch nur ein einseitiger dumpfer Schmerz, der aber empfindlich und reizbar macht. Daher sind Betroffene, bei denen die Migräne Symptome noch nicht eindeutig bestimmt sind, vielleicht unsicher, wo hier Ursache und Wirkung liegen. Ist die Empfindlichkeit etwa eine Reaktion auf den Schmerz oder eine Begleiterscheinung der Migräne- Symptome sollte man daher am besten über einen gewissen Zeitraum in einem Schmerztagebuch festhalten, um eine genaue Anamnese zur Diagnostik des Kopfschmerzens zu erhalten.

Wie man die Symptome lindern kann

Migräne ist keine Erkrankung, die generell heilbar ist. Daher kann man nur versuchen, die Symptome der Migräne zu lindern. Bei vielen Menschen hilft es schon, wenn sie sich ruhig in einem stillen, abgedunkelten Raum ausruhen können. Wer nicht zu Tabletten greifen will, etwa während einer Schwangerschaft, kann es auch mit dem Einreiben der Stirn mit Pfefferminzöl probieren. Auch Entspannungsübungen wie Yoga, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen können durchaus hilfreich sein. Neben rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke verschreibt außerdem ein Neurologe Medikamente aus der Gruppe der Ergotamine oder Triptane.