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Medizin studieren: So klappt es mit der Traumkarriere

So gelingt die Laufbahn als praktizierender Arzt : Medizin studieren geht nur mit Fleiß

Schon kleine Kinder malen sich beim Spielen mit dem Doktorkoffer aus, wie es einmal wäre, als Arzt zu arbeiten. Später steht Medizin studieren auf den Wunschlisten angehender Abiturienten ebenfalls weit oben.

Damit es mit der ersehnten Karriere in der Medizin klappt, ist jedoch viel Fleiß und die Bereitschaft zum harten Arbeiten notwendig.

Wer heutzutage in Deutschland Medizin studieren will, muss zumeist einen hervorragenden Numerus Clausus von 1,5 oder sogar 1,2 mitbringen, denn die Nachfrage nach Studienplätzen übersteigt das Angebot enorm.

Wer am NC scheitert und dennoch in Deutschland Medizin studieren will, hat jedoch auch andere Optionen, zum Beispiel die berühmte Wartezeit: Aktuell liegt diese bei rund 12 Wartesemestern, ehe es einen garantierten Platz für das Medizinstudium gibt. Diese Zeit kann sinnvoll genutzt werden, zum Beispiel durch eine Ausbildung im medizinischen Bereich und Auslandsaufenthalte.

Wer nicht so lange warten will, kann auch im Ausland Medizin studieren: Innerhalb der EU werden Studienabschlüsse gegenseitig anerkannt. Besonders beliebt ist Österreich, wo auf Deutsch studiert werden kann: 20 Prozent der Studienplätze werden an EU-Ausländer vergeben und der Numerus Clausus spielt keine Rolle. Dafür muss eine harte Aufnahmeprüfung bewältigt werden. Interessante Alternativen sind unter anderem Ungarn, wo in Pécs und Budapest auf Deutsch studiert werden kann und Tschechien, wo die Prager Karlsuniversität ein Studium auf Englisch anbietet. Auch dort müssen Aufnahmetests bewältigt werden.

Medizin studieren hat Anspruch: Vor der Zulassung zum praktizierenden Arzt stehen mindestens sechs Jahre Medizinstudium, die aus einem theoretischen Grundlagenstudium bestehen, das mit dem Physikum abschließt, dem dreijährigen Studium an einer Klinik und einem praktischen Jahr. Anschließend folgt die Abschlussprüfung und die Approbation. Den Doktortitel gibt es dagegen nicht automatisch: Dazu muss zusätzlich während oder nach dem Studium eine Doktorarbeit geschrieben werden. Die Arbeitsbelastung und das Lernpensum sind beim Medizin studieren hoch, doch dafür winkt am Ende einer der faszinierendsten Berufe der Menschheit.

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