Forschung an mRNA-Impfstoffen Medizin-Nobelpreis soll Zögernde von Corona-Impfung überzeugen

Stockholm · Heute wird der Nobelpreis für Medizin oder Physiologie in Stockholm verliehen. Die diesjährigen Empfänger erhalten ihn für ihre grundlegenden Arbeiten zu mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19. Das könnte bei einigen Menschen für ein Umdenken sorgen.

Rickard Sandberg, Nobelkomiteemitglied, spricht während einer Pressekonferenz im Karolinska-Institut. Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an die in Ungarn geborene Forscherin Katalin Kariko und den US-Amerikaner Drew Weissman für Grundlagen zur Entwicklung von mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19.

Rickard Sandberg, Nobelkomiteemitglied, spricht während einer Pressekonferenz im Karolinska-Institut. Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an die in Ungarn geborene Forscherin Katalin Kariko und den US-Amerikaner Drew Weissman für Grundlagen zur Entwicklung von mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19.

Foto: dpa/Jessica Gow

Die Vergabe-Institution des Medizin-Nobelpreises hofft darauf, dass die diesjährige Auszeichnung das Vertrauen zögerlicher Menschen in die Corona-Impfstoffe stärken wird. Er denke zwar nicht, dass sich die entschiedenen Impfgegner in irgendeiner Weise ändern ließen, sagte der Forscher Olle Kämpe vom zuständigen Nobelkomitee der Nobelversammlung des Karolinska-Instituts am Montag bei der Preisbekanntgabe in Stockholm. Er denke jedoch, dass ein Nobelpreis für diese Impfstoffe gegen Covid-19 zögernde Menschen dazu bringen könne, sich für eine Impfung zu entscheiden und Gewissheit zu haben, dass diese effektiv und sicher sei.

Der diesjährige Nobelpreis für Medizin war zuvor der in Ungarn geborenen Forscherin Katalin Karikó und dem US-Amerikaner Drew Weissman zugesprochen worden. Sie erhalten den prestigeträchtigen Preis für ihre grundlegenden Arbeiten zu mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19.

(alwi/dpa)
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