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Leberzellkrebs wird meist erst zu spät erkannt

Gesundheit : Leberzellkrebs wird meist erst zu spät erkannt

Wird Leberzellkrebs sehr früh erkannt, lässt er sich oft durch eine Operation oder eine andere Behandlungsmethode heilen. Allerdings merken die Patienten meist erst im späten Stadium etwas von ihrer Erkrankung.

Darauf weist Peter Galle von der Gastro-Liga anlässlich des Deutschen Lebertags hin. So würden 70 Prozent der Erkrankungen erst erkannt, wenn sie nicht mehr heilbar sind. Vor allem Menschen, deren Leber durch eine Leberzirrhose bereits geschädigt ist, sollten regelmäßig untersucht werden, rät Galle.

Das sind insbesondere Patienten, die eine Hepatitis-B- oder -C-Infektion haben oder wegen Alkoholmissbrauchs leberkrank sind. Auch eine Fettleber, die in der Regel aufgrund von Übergewicht entsteht, ist ein Risikofaktor für Leberzellkrebs. Ob die Heilung möglich ist, hängt zu einem großen Teil von der Größe des Tumors ab.

(DPA-TMN)