Hygieneartikel im Check : Das sind aluminiumfreie Deos

Deodorant gehört für die meisten zur täglichen Hygiene dazu. Gleichzeitig stehen die darin enthaltenen Aluminiumsalze im Verdacht Brustkrebs auszulösen, aber auch Alzheimer. Wir stellen sechs Deos vor, die den Schadstoff nicht enthalten - und trotzdem Körpergerüche verhindern sollen.

Es gibt nur wenige Produkte in der Körperhygiene, an denen die meisten Konsumenten so sehr hängen wie an ihrem Deo. Sorgt das Spray oder der Roll-on-Stift doch dafür, dass sich sein Nutzer den ganzen Tag bewegen kann, ohne sich Sorgen um lästigen Schweißgeruch zu machen. Wer kein Parfum benutzt, empfindet die leichte zusätzliche Frischenote am eigenen Körper zudem als angenehmen Zusatz.

Allerdings geraten eben die beliebten Schweißhemmer in der letzten Zeit immer mehr in Verruf. Ausgerechnet der wichtigste Anteil an der Flüssigkeit, der Schweißhemmer, soll ungesund sein. Denn verhindert wird der Geruch in fast allen gängigen Mitteln durch die sogenannten Aluminiumsalze. Das Alu verklebt sozusagen die Schweißkanäle. In hoher Dosierung soll der Stoff jedoch ungesund sein. Aus diesem Grund hat die EU eigentlich einen Grenzwert festgelegt: ein Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht ist demnach in der Woche unbedenklich. Allerdings wird dieser Wert leicht überschritten. Nicht nur im Deo ist Alu, sondern auch in Zahnpasta, Medikamenten gegen Sodbrennen, Lippenstift und in Nahrungsmitteln. In der Summe ist es für den Konsumenten fast unmöglich den gesundheitlich unbedenklichen Wert nicht zu überschreiten, das bestätigte auch das Bundesinstitut für Risikoschutz. Demnach wird über die Haut sogar mindestens so viel Alu aufgenommen, wie über Lebensmittel - ein Umstand, der dazu führt, dass doppelt so viel von dem Stoff aufgenommen werden könnte, als von der EU empfohlen.

Ein täglich Übeltäter ist das Deodorant. Der Blick in die Inhaltsangaben zeigt: fast in jedem Produkt befinden sich die Aluminiumsalze. Und das übrigens auch in den so genannten Kristall-Deos. In manchen Produkten stecken bis zu 25 Prozent der Salze. Damit die Haut das Alu nicht allzu direkt aufnimmt, sollte etwa nach der Rasur nicht direkt Deo aufgesprüht werden. Da die Achselhöhle dann besonders empfindlich ist. Aber mehr und mehr gibt es auch alufreie Produkte.

Ob dem so ist oder nicht, steht meistens auf der Verpackung. Zu lesen ist dann etwa "kein Aluminium" oder auch "0 Prozent Aluminium". Was viele nicht wissen: Fast jede Firma bietet inzwischen Alternativen zu den herkömmlichen Produkten. Es muss also nicht zwingend auf ein Naturkosmetikprodukt zurückgegriffen werden. In unserer Bilderstrecke stellen wie sechs Deos ohne Aluminium vor.

(ham)