Grippewelle 2018: So steht es mit der Grippe in Deutschland & NRW

Daten des Robert-Koch-Instituts : So steht es in NRW mit der Grippe

Das Robert-Koch-Institut hat neue Daten zur Grippe veröffentlicht. In weiten Teilen Deutschlands tut sich nichts - außer in Bayern und NRW.

Die Temperaturen sinken und damit steigt auch das Risiko, sich mit einem grippalen Infekt oder gar eine richtigen Grippe (Influenza) anzustecken. Vielen passiert das etwa am Arbeitsplatz. Die Viren sitzen oft auf Tastaturen, Türgriffen oder Knöpfen an Aufzügen. Wie es in Deutschland rund um Schnupfen, Erkältung und Grippe steht, prüft die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert-Koch-Instituts ab Herbst wöchentlich. Die Daten spiegeln immer die Vorwoche wider.

Erfasst werden die Besuche in Arztpraxen und die Ergebnisse von Proben, welche die Ärzte im Labor untersuchen lassen. Die Praxen schicken die Daten freiwillig ein. Entsprechend sind nicht alle Arztpraxen in Deutschland in den Daten erfasst. Bei den Ergebnissen ist also auch von einer Dunkelziffer auszugehen.

Im dritten Bericht 2018 für die Kalenderwoche 42 schreibt die AGI, dass „die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen in Deutschland relativ stabil geblieben ist.“ Der Blick auf die einzelnen Bundesländer zeigt allerdings, dass sich die bisherigen Aktivitäten vor allem auf drei Bundesländer eingrenzen lassen: Sachsen, Bayern und NRW. In diesen drei Bundesländern werden bereits Atemwegserkrankungen gemeldet, wenn auch wenige.

Erkrankungen wie Bronchitis, Rachen- und Lungenentzündung werden in den kalten Wintermonaten oft von Influenza-Viren ausgelöst. Entsprechend lässt sich dort, wo eine hohe Anzahl an Atemwegserkrankungen registriert wird, auch eine hohe Zahl von Grippepatienten vermuten. Laut den eingesendeten Laborberichten handelt es sich bei den meisten kursierenden Viren um Rhinoviren. Solche also, die Schnupfen und Erkältung auslösen.

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Experten raten allerdings schon jetzt zu einer Grippeimpfung. Damit sollen nicht nur Risikogruppen wie Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen geschützt werden. Bis der Schutz eintritt, vergehen zudem zwei Wochen, eine frühzeitige Impfung ist also sinnvoll.

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