Eine Frau sitzt erschöpft vor dem Bildschirm, der Raum ist düster.

Eine Depression ist Leben am Tiefpunkt. Menschen fühlen sich lustlos, träge und schwermütig – sowohl physisch als auch psychisch und das sogar über einen längeren Zeitraum. Die Auslöser können vielfältig sein und jeder kann an ihr erkranken. Wer an sich, bei Freunden oder in der Familie Anzeichen einer Depression ausmacht, der sollte sich hier über Symptome, Ursachen und Behandlung informieren.

Ob erfolgreiche Fußballer, Charts stürmende Rockstars oder familienliebende Hausfrauen – eine Depression kann jeden treffen. Allein in Deutschland leiden rund vier Millionen Menschen an dieser psychischen Erkrankung und nur die wenigsten von ihnen befinden sich in einer ärztlichen Behandlung. Fairerweise muss man sagen, dass in vielen Fällen Unwissenheit und Vorurteile zugrunde liegen.

Genauso wenig wie viele Menschen keine genaue Vorstellung von einer Depression haben, lässt sich auch über die Ursachen dieser Erkrankung sagen. Sie ist eben nicht nur eine bloße Niedergeschlagenheit, weil das Wetter nicht sonnig ist oder weil man bei Vollmond schlecht geschlafen hat. Im medizinischen Sinne liegt dann eine Erkrankung vor, wenn die gedrückte, depressive Verstimmung über Wochen oder sogar Monate anhält.

Stellt sich die Frage, was eine Depression überhaupt ist, wie man sie erkennen kann und welche Behandlung es gibt?

Was ist Depression?

Depression ist eine schwere, seelische Erkrankung, die das Denken, Fühlen und Handeln maßgeblich beeinflusst. Im Gegensatz zu Trauer und Lustlosigkeit, die im Laufe des Lebens hier und da auftauchen, geht eine Erkrankung nicht einfach über Nacht vorüber und der Betroffene fühlt sich am Morgen wieder quietschfidel. Es helfen nicht einmal Ablenkung und Zerstreuung. Warum? Nun, depressiv wirkende Menschen sind kaum in der Lage, sich selbst aus der Melancholie, Antriebslosigkeit und Freudlosigkeit zu befreien.

Durchlebt ein Mensch eine Zeit lang nur noch negative Gefühle und trägt negative Gedanken in sich, dann muss professionelle Hilfe her. Konkret: Symptome sind behandlungsbedürftig. Sie sollte weder unterschätzt noch auf die lange Bank geschoben werden. Schließlich gehen mit einer depressiven Erkrankung oftmals Gedanken zum Tod oder an Suizid einher. Doch woran lässt sich eine leichte, mittelschwere oder schwere Depression erkennen?

Wie lässt sich Depression erkennen?

Eine Depression hat viele Gesichter. Gut zu wissen, welche Symptome sich bei depressiven Menschen erkennen lassen. So haben zahlreiche Studien gezeigt, dass in nahezu allen Fällen der Interessenverlust an bedeutsamen Dingen und Beschäftigungen vorkommt. Ebenso drücken sich in einer depressiven Erkrankung auch Gefühle der Trauer- und Trostlosigkeit aus, sowie der Hoffnungs- und Hilflosigkeit. Gewöhnlich halten diese Symptome mindestens zwei Wochen an und das Interesse an den Beruf, Freizeitaktivitäten oder Unternehmungen mit der Familie gehen verloren. 

Studien zufolge weisen Patienten oft eine niedergeschlagene Stimmung auf. Sie klagen über ein Gefühl der inneren Leere und der Unfähigkeit, keine Gefühle wahrnehmen zu können. Sie werden von Gedanken von Wertlosigkeit getrieben und Schuldgefühle steigen im Inneren ihres Selbst auf. Darüber hinaus manifestieren sich laut den Studien im Rahmen einer Depression Müdigkeit und Energieverlust.

Im Klartext: Depressive Patienten tun sich schwer, sich zu einer Tätigkeit aufzuraffen. Alltägliche Dinge werden zur Qual, selbst Arbeiten, Einkaufen und Putzen kostet ihnen viel Überwindung. Hinzu kommt noch die allgegenwärtige Müdigkeit, die sich sogar in der Mimik des betroffenen Menschen zeigt. Es entsteht oftmals ein versteinertes Gesicht, in dem sich Kraftlosigkeit und Willenlosigkeit abzeichnet. Zu guter Letzt fehlt den Betroffenen noch die nötige Entscheidungsfreude.

Je nachdem wie stark die Symptome ausgeprägt sind, gerät das Leben immer mehr aus den Fugen. Daher sollten sich Betroffene möglichst früh einer Ärztin oder einem Arzt anvertrauen, um frühzeitig eine Behandlung und Therapie zu beginnen.

Weitere Symptome erkennen:

  • Schlafstörungen
  • Verminderter Appetit
  • Gewichtsveränderungen
  • Apathie (Zustand der Gleichgültigkeit)
  • psychosomatische Unruhe oder Verlangsamung
  • Denk- und Konzentrationsstörungen
  • Gedanken an Tod und Suizid

 

Neben all diesen Symptomen zeichnet sich im Laufe der psychischen Erkrankung auch ein körperliches Leiden ab. Studien belegen, dass Betroffene häufig über Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen klagen. Ebenso berichten sie von Verdauungsbeschwerden sowie von Herz-Kreislauf-Beschwerden.

Einteilung der Depression

  • Wenn Ärzte von einer leichten depressiven Episode sprechen, dann liegen mindestens zwei der Hauptsymptome vor.
  • Treten zwei Hauptsymptome sowie mindestens drei weitere Symptome auf, ist die Rede von einer mittelgradig depressiven Episode.
  • Schwere depressive Episoden bringen alle drei Hauptsymptome und mindestens vier zusätzliche Symptome mit. Darüber hinaus müssen die Beschwerden mindestens zwei Wochen lang anhalten.

Wie entsteht eine Depression?

Depression stellt einen schwerwiegenden Einschnitt im Leben der Betroffenen dar. Wie eine solche Erkrankung entsteht, ist bis dato noch nicht eindeutig erforscht. Studien belegen, dass die Krankheit immer im Zusammenhang mit anderen Ursachen steht - psychosozial und neurobiologisch. Das bedeutet, dass eine Depression sowohl körperliche als auch psychische Ursachen haben kann. Gleichwohl können auch belastende Lebenserfahrungen zu einer Depression führen. In welchem Ausmaß die verschiedenen Ursachen auftreten, ist jedoch von Patient zu Patient unterschiedlich.  

Auslöser einer solchen Krankheit sind auch Vulnerabilität (Dünnhäutigkeit, Verletzbarkeit) und Stress. Im Falle von Stress haben Studien nachgewiesen, dass wiederholte belastende Lebensereignisse chronischen Stress fördern. 

Schwieriger wird es allerdings, wenn Symptome einer physischen Erkrankung auf den ersten Blick alles andere als depressiv wirken. Die Betroffenen vermitteln den Eindruck, nervös, angespannt und innerlich getrieben zu sein. Ebenso zeigen Studien, dass sie nicht still sitzen können. Stattdessen spielen sie mit den Händen oder zupfen an ihrer Kleidung. 

Im krassen Gegenzug dazu gibt es wiederum Menschen, die überaus aktiv daherkommen. Nahezu besessen verfolgen sie berufliche, sportliche oder kulturelle Aktivitäten. Dabei zeigen sie sich locker und fröhlich - und dennoch verspüren sie bei ihrem Tun keinerlei Freude.

Trotz des Wissens, das es heutzutage über Depression gibt, ist die Krankheit noch immer nicht gänzlich erforscht. Um mehr Licht ins Dunkel zu bringen, leisten Studien einen wertvollen Beitrag. So ermöglichen Studien, den Ursachen besser auf den Grund zu gehen. Gleichwohl werden im Rahmen von klinischen Studien neue wirkungsvolle Möglichkeiten der Behandlung erforscht. Außerdem  kann den Betroffenen mit Studien dadurch geholfen werden, dass neue medikamentöse Wirkstoffe entdeckt werden können. 

Depression – wer ist gefährdet?

Die Verbreitung von depressiven Erkrankungen hierzulande liegt bei etwa 5% der Bevölkerung. Statistisch betrachtet, sind das über vier Millionen Menschen, die depressiv durchs Leben gehen. Umso erstaunlicher ist es, dass das Thema in der breiten Masse nach wie vor tabuisiert wird. Viele haben sogar falsche Vorstellungen über diese psychische Erkrankung. Gut zu wissen ist aber auch, dass es heutzutage gut entwickelte Therapien und Behandlungen gibt, um Menschen mit einer depressiven Erkrankung helfen zu können. 

Grundsätzlich gilt: Jeder kann im Laufe des Lebens eine depressive Störung bekommen. Glaubt man den Studien, so trifft es Frauen doppelt so häufig wie Männer. Die Frage, ob eine bestimmte Altersgruppe besonders gefährdet ist, lässt sich mit einem klaren Nein beantworten. Die Krankheit zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten. Kinder und ältere Menschen sind laut Studien gleichermaßen gefährdet wie Menschen im Berufsleben oder Frauen nach der Schwangerschaft.

Warum tritt eine Depression nach der Geburt auf?

Die Geburt eines Kindes ist eigentlich ein Akt der Liebe, der Freude und des Glücks - und zwar während der Schwangerschaft als auch nach der Geburt. Dennoch haben Studien gezeigt, dass viele Mütter in den ersten Tagen nach der Entbindung eine Phase der Depression durchlaufen. Traurigkeit, Stimmungsschwankungen und Ängste machen sich bemerkbar. Die Ärzte sprechen in dieser Zeit von einer Wochenbettdepression oder von einem Baby Blues.

Anhand von Studien wurde nachgewiesen, dass die Mütter starke Schuldgefühle gegenüber ihrem Baby entwickeln. Zudem machen sie sich Sorgen über das Wohlergehen des Kindes. Sie haben Angst, nicht dem Bild einer 'guten Mutter' zu entsprechen. Das Gute: Bei den meisten Müttern klingen die depressiven Symptome nach Stunden oder wenige Tage ohne Behandlung wieder ab. 

Studien haben aber auch gezeigt, dass es Mütter gibt, die nach der Geburt an einer länger anhaltenden depressiven Erkrankung leiden. Die sogenannte Postpartale Depression' tritt oftmals im ersten Jahr nach der Entbindung auf und bedarf einer ärztlichen Behandlung.

Typische Anzeichen einer Postpartalen Depression sind:

  • Stimmungstief
  • Ängstlichkeit
  • Schlafstörungen
  • Selbstzweifel
  • Gleichgültigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Gedanken an Selbstverletzung

Wer behandelt eine Depression?

Depression ist eine ernsthafte Krankheit, die einer professionellen Behandlung bedarf. In der Regel ist der Hausarzt oder auch ein Facharzt für Psychiatrie erster Ansprechpartner bei einer Depression sein. Natürlich kommt es darauf an, welche Art und Schwere der Krankheit vorliegt. In leichten Fällen (leichte depressive Episode) können Hausärzte mit entsprechender Qualifikation den psychotherapeutischen Teil einer Behandlung bzw. Therapie übernehmen. Es kann aber auch vorkommen, dass die Probleme des Patienten tiefgründiger sind (schwere depressive Episode), so erfolgt gewöhnlich eine Überweisung an die Fachärztin oder den Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Gegebenenfalls kann sich auch eine Neurologin oder ein Neurologe dem Patienten annehmen und die Therapie einleiten. Eine weitere Möglichkeit der Behandlung stellen Psychotherapeuten dar.

Depression – wo bekomme ich Hilfe?


Wer an einer Depression leidet, kann sich an die sofortige Telefon-Seelsorge unter der bundeseinheitlichen Rufnummer (kostenlos) 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 wenden sowie im Internet unter www.telefonseelsorge.de. Gleichwohl finden Betroffene auch bei niedergelassenen Psychiaterinnen und Psychiatern oder in den Ambulanzen der psychiatrischen Kliniken die nötige Hilfe. Dort erhalten Menschen mit einer depressiven Erkrankung kompetenten Beistand in schwierigen Krisensituationen. 

Unterstützung gibt es auch in jeder Gemeinde von sozialpsychiatrischen Diensten, die sowohl bei der Organisation ambulanter sozialer Hilfen zur Seite stehen als auch die Beratung über therapeutische Unterstützungsmöglichkeiten übernehmen. In der Regel sind solche Dienste unter dem Dach der Gesundheitsämter angesiedelt. 

Über die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) können depressiv wirkende Menschen ebenfalls Informationen über Selbsthilfegruppen erhalten. 

Was hilft bei einer Depression?

Die Behandlung der Ursachen beruht auf zwei Säulen: eine medikamentöse Behandlung (v.a. Antidepressiva) und eine vom Arzt betreute Psychotherapie. Welche der beiden Behandlungen besser geeignet ist, hängt vom Schweregrad der Erkrankung und dem bisherigen Krankheitsverlauf des Patienten ab. Ebenso kann es sein, dass die Anzeichen auch ohne Behandlung und Therapie wieder abklingen. Daher entscheidet sich der behandelnde Arzt zunächst einmal für die 'watchful-waiting'-Strategie.

Tatsache ist, dass sich die Ursachen gut mit Medikamenten behandeln lassen. Die Pharmakotherapie mit Antidepressiva wird daher als unverzichtbare Therapie angesehen. Sie wird bei mittelschweren und schweren Depressionen angewendet. Für die Behandlung steht den Ärzten eine Vielzahl an zugelassenen Antidepressiva zur Verfügung. Entscheidend für den Erfolg der Behandlung ist, dass sie den Bedürfnissen des Patienten entsprechen. Denn was dem einen wunderbar hilft, kann bei einem anderen entweder wirkungslos oder überfordernd sein.

Die Behandlung einer depressiven Störung erfolgt in drei Phasen:

  • Akut-Therapie
  • Erhaltungstherapie
  • Rückfallprophylaxe-Therapie

 

Die Wirksamkeit einer Behandlung erfordert neben einer medikamentösen Behandlung und Therapie auch eine Psychotherapie. Hierbei werden im Rahmen von Arzt-Patient-Gesprächen psychische Erkrankungen und ihre Symptome behandelt. Da in diesen Gesprächen auch über Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen angesprochen werden, kommt die Psychotherapie zum Einsatz. Kurz gesagt: Der Patient hat engen Kontakt mit einem Therapeuten, um so Stütze, Rückhalt und Linderung zu erfahren. 

Zur Verbesserung der Symptomatik können unterstützend noch therapeutische Behandlungen und Therapien hinzukommen. Sie sollen dem Betroffenen helfen, die Tätigkeiten im Alltag zu bewältigen. Zudem soll dadurch die Lebensqualität verbessert werden. Das gilt vor allem für Menschen mit schweren Depressionen. 

Die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Behandlung und Therapie depressiver Erkrankungen findet man in den S3-Leitlinien. LINK: https://www.leitlinien.de/nvl/depression

Depression - welche Medikamente helfen?

Antidepressiva erweisen sich den klinischen Studien entsprechend in der Behandlung von depressiv wirkenden Menschen als wichtiger Baustein. Denn mit ihnen lassen sich die Beschwerden lindern und ein erneutes Auftreten vorbeugen. Kurzum: Antidepressiva sollen im Rahmen einer Therapie das seelische Gleichgewicht wieder herstellen. 

Das Wichtigste zu Antidepressiva:

  • Antidepressiva machen nicht süchtig
  • Antidepressiva sind keine Aufputsch- und Beruhigungsmittel
  • Antidepressiva gehören zu den Medikamenten, die bei depressiven Erkrankungen eingesetzt werden (Psychopharmaka)
  • Antidepressiva können Nebenwirkungen haben

 

In den ersten Wochen werden Antidepressiva täglich eingenommen. Sie sollen helfen, dass die Symptome möglichst schnell verschwinden. Die Dauer der Behandlung richtet sich allerdings danach, wie sich die Krankheit entwickelt und ob Ursachen bzw. Anzeichen für eine Rückfälligkeit vorliegen. 

Sollte ein Erfolg der behandelnden Therapie eingetreten sein, so wird Antidepressiva gewöhnlich noch weitere Wochen verabreicht. 

Wichtig ist bei der Behandlung, dass die Dosierung von Antidepressiva nicht eigenmächtig vorgenommen wird. Das wiederum kann dazu führen, dass entweder das Medikament nicht seine erhoffte Wirkung zeigt oder Nebenwirkungen bei der Einnahme von Antidepressiva entstehen. Regelmäßige Arztbesuche gehören somit zum Pflichtprogramm.

Neigt sich die Behandlung mit Antidepressiva dem Ende entgegen, so wird die Dosis über Wochen langsam reduziert. Studien zufolge können sich nach dem Absetzen von Antidepressiva Beschwerden wie Schlafstörungen, Übelkeit oder innere Unruhe bemerkbar machen. Bei schweren depressiven Episoden werden Antidepressiva zur Rückfallverhütung sogar über Jahre hinweg eingenommen. 

 Wann ist eine Depression geheilt?

Bei der Behandlung einer Depression muss man ein wenig Geduld mitbringen. Denn die Ursachen und Auslöser sind mannigfaltig und nicht immer eindeutig zu erklären. Dem Großteil der depressiv wirkenden Menschen kann durch verschiedene Therapien geholfen. Gerade leichte und mittelschwere Erkrankungen lassen sich gut behandeln. Wichtig ist, dass die ersten Anzeichen frühzeitig erkannt werden. Es macht auf jeden Fall Sinn, die Behandlung mit Antidepressiva nachdem Abklingen der Symptome eine Zeit lang weiter zu führen. 

Eine Methode, die sich bei schweren depressiven Episoden bewährt hat, ist die sogenannte kognitive Verhaltenstherapie. Über viele Jahrzehnte wurde diese Behandlung in zahlreichen Studien analysiert und die Ärzte sind der festen Überzeugung, dass die kognitive Verhaltenstherapie ihre Daseinsberechtigung hat.

Im Rahmen einer kognitiven Verhaltenstherapie geht es weniger darum, nach Ursachen für eine depressive Episode zu forschen. Es geht vielmehr um das Aufdecken von ungünstigen Verhaltensmuster und Denkgewohnheiten. Darüber hinaus verfolgt die kognitive Verhaltenstherapie das Ziel, Denkfehler aus negativen Lebenserfahrungen heraus zu interpretieren. Entsprechend kann der Arzt eine geeignete Therapie vorschlagen.

Übrigens. Eine kognitive Verhaltenstherapie eignet sich sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche.

Ob und wie eine Behandlung bei depressiv wirkenden Menschen zum Erfolg führt, hängt von der Schwere der jeweiligen Depression ab. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Betroffene, die sich für eine Therapie entschieden haben, in ihrem Leben wieder Fuß fassen können. Leider gibt es auch Betroffene, die ihre Depression nicht mehr los bekommen. Für diese Menschen ist es ungemein wichtig, dass sie ihre Behandlung bis zum Ende durchziehen.