Heuschnupfen behandeln : Wie lässt sich Heuschnupfen behandeln?

Die Möglichkeiten, Heuschnupfen zu behandeln, sind vielfältig. Ob Hausmittel, Schulmedizin oder Homöopathie: Allergiker müssen ausprobieren, was ihnen hilft. Jeder dritte Deutsche hat heutzutage Heuschnupfen.

Typische Symptome sind eine laufende Nase, gerötete und juckende Augen sowie Niesattacken - je nach Schwere der Symptome kann das Leben der Allergiker stark beeinträchtigt sein. Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem abwehrend auf bestimmte Stoffe aus der Umwelt. Und so werden eigentlich harmlose Fremdstoffe (im Fall von Heuschnupfen: Pollen) vom Immunsystem bekämpft, bis der Betroffene keinen Kontakt mehr zu dem Fremdstoff hat. Insbesondere in der Pollenflugzeit von Dezember bis Oktober müssen Allergiker mit verstärkten Symptomen rechnen. Doch wie lässt sich Heuschnupfen therapeutisch behandeln?

Heuschnupfen behandeln - erfolgreich mit der Schulmedizin

Eine erfolgreiche Behandlung des Heuschnupfens erfolgt mithilfe mehrerer Methoden. Einerseits können Medikamente aus der Schulmedizin erfolgreich angewendet werden. Zum Beispiel können Antihistaminika eingesetzt werden, die symptomatisch (bei Augenjucken oder Nasenlaufen) oder systemisch wirken. Letzteres wird in Form von Tabletten ermöglicht, mit dem Ziel, die allgemeine Befindlichkeit zu verbessern. Cetirizin ist ein Medikament, das von Ärzten zur Linderung allgemeiner Symptome empfohlen wird. Eine symptomatische Behandlung erfolgt durch ein spezifisches Nasenspray oder durch Augentropfen, die Antihistaminika enthalten. Da einige Mittel aus der Schulmedizin Müdigkeit erzeugen, greifen immer mehr Betroffene zur Naturmedizin.

Heuschnupfen behandeln - Naturmedizin und Hausmittel

Allergiker, die aus verschiedenen Gründen eine Alternative zu Medikamenten mit Antihistaminika suchen, finden Hilfe in der Naturheilkunde. In der Homöopathie erfolgt die Behandlung symptomatisch, das heißt, es wird danach geschaut, welche Symptome ein Allergiker hat. Je nach Symptom wird anschließend ein passendes homöopathisches Mittel eingenommen, beispielsweise Allium Cepa bei Fließschnupfen. Als Hausmittel haben sich bei Heuschnupfen tägliche Nasenspülungen mit Kochsalz bewährt, die die Schleimhaut der Nase desinfizieren und gegen Pollen stärken. Wasserdampf hilft bei Niesattacken. Bei fast 70 Prozent der Pollenallergiker hat sich ferner eine weitere neue Methode bewährt: Akupunktur.

(rap)