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„Für Patienten viel leichter verständlich“ Lauterbach startet in wenigen Tagen den Klinikatlas neu

Düsseldorf · Weil der bisherige Atlas zu komplex für Laien ist, kommt nun eine verbesserte Version. Statt 23.000 detaillierte Eingriffe soll er nun die 20 wichtigsten Eingriffe zeigen, kündigt der Bundesgesundheitsminister an. Und er sagt, was er von der NRW-Krankenhausreform hält.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach: „Patient kann leicht gute und weniger gute Kliniken erkennen“

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach: „Patient kann leicht gute und weniger gute Kliniken erkennen“

Foto: Bretz, Andreas (abr)

Vor wenigen Wochen ist der Bundesklinik-Atlas an den Start gegangen, der Patienten über die Leistungen und Qualität der einzelnen Häuser aufklären soll. Nun bringt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach eine verbesserte Version auf den Weg. „Wir unterziehen den Klinik-Atlas einem umfassenden Update, machen ihn für Patientinnen und Patienten sehr viel leichter verständlich“, sagte Lauterbach unserer Redaktion. Bisher mache der Atlas für 23.000 verschiedene Eingriffe detaillierte Angaben, was für viele Bürger und Hausärzte unübersichtlich sei. „Nun wollen wir zunächst für die 20 wichtigsten Eingriffe zeigen, wie gut welches Haus hier ist.“ Dazu fasse man Gruppen von Krankheiten zusammen. Denn für den Bürger sei etwa die Unterscheidung von Eingriffen am Pankreas-Schwanz und am Pankreas-Kopf nicht zielführend. „Der neue Atlas soll schon in wenigen Tagen starten“, kündigte der SPD-Politiker an.