Spinat & Co für die Gesundheit: Wie Sie Entzündungen einfach weg essen

Spinat & Co für die Gesundheit : Wie Sie Entzündungen einfach weg essen

Krankheiten wie Arthritis, Alzheimer und sogar Krebs können auf eine Entzündung im Körper zurückzuführen sein. Abhilfe versprechen nicht nur Spritzen und Tabletten, sondern auch bestimmte Lebensmittel, denen eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt wird.

Entzündungen sind Reaktionen des Körpers auf unerwünschte Eindringlinge wie Bakterien oder Viren, die den Körper in seiner normalen Funktionsweise beeinträchtigen. Er reagiert darauf mit Rötungen, Hitze, Schmerz oder Schwellungen - den klassischen Entzündungssymptomen. Fällt diese Reaktion übermäßig stark aus, sind Krankheiten wie Arthritis, Multiple Sklerose, Diabetes, Alzheimer und Krebs die Folge.

Laut Experten kann eine gesunde Lebensweise dazu beitragen, dass es gar nicht zu einer Entzündung kommt. Die richtige Ernährung spielt dabei, wie so oft, wenn es um die Gesundheit geht, eine wichtige Rolle. Denn es gibt tatsächlich Lebensmittel, denen eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt wird.

Spinat, Papaya, Kirschen: Flavonoide sind der Schlüssel

Der Superstar unter den entzündungshemmenden Lebensmitteln ist der Spinat. Das grüne Blattgemüse macht nicht nur stark, sondern ist auch außergewöhnlich reich an Vitaminen und Mineralstoffen. In Bezug auf Entzündungen tut sich der Spinat vor allem durch seine Flavonoide hervor, die nicht nur krebsvorbeugend, sondern auch entzündungshemmend wirken sollen. Außerdem macht Spinat mithilfe der Vitamine C und E, Zink und Selen den Körper fit.

Papaya, Kirschen und Blaubeeren sollen ebenfalls etzündungshemmende Eigenschaften haben. Die roten, herzförmigen Kirschen sollen dabei sogar zehnmal wirkungsvoller sein als Aspirin. Hinter dieser Power steckt ein antioxidativer Pflanzenfarbstoff - genau wie beim Spinat ein Flavonoid, das auch in der alternativen Medizin eingesetzt wird.

Gewürze für ein gestärktes Immunsystem

Nicht nur Obst und Gemüse sind stark gegen Entzündungen. Auch Gewürze wie Ingwer, Kurkuma oder Knoblauch können hier gut mithalten. Knoblauch enthält spezielle Schwefelverbindungen, die das Immunsystem stärken. So kann es Eindringlingen besser Paroli bieten und die Entzündung wird verhindert, bevor sie überhaupt entsteht.

Kurkuma und Ingwer wurden schon in der traditionellen chinesischen Medizin als entzündungshemmende Mittel eingesetzt. Die Schlüsselrolle fällt hier dem orange-gelben Farbstoff Curcumin zu. Seine Wirkung soll mit Medikamenten aus der Schulmedizin vergleichbar sein, allerdings im Gegensatz zu diesen keine lästigen Nebenwirkungen mit sich bringen.

Knoblauch kauen allein reicht nicht

Wer der Entzündung keine Chance geben will, sollte in Zukunft nicht nur viele entzündungshemmende Lebensmittel in seinen Speiseplan einbauen, sondern auch öfter mal diejenigen weglassen, die Entzündungen hervorrufen oder verstärken können: Industriell verarbeitete Lebensmittel mit vielen Zusatzstoffen und Konservierungsmitteln, aber auch Milch und tierische Produkte im Allgemeinen sollten besser nur selten auf den Tisch kommen.

Um Krankheiten wie Arthritis und Co auf Dauer vorzubeugen, reicht es allerdings nicht, nur die Ernährung umzustellen. Auch Stress, zu wenig Schlaf und Bewegung und ein Mangel an frischer Luft und Sonnenlicht können im Körper Entzündungsreaktionen auslösen. Deshalb gilt: Auch der tägliche Verzehr von sehr gesunden Lebensmitteln ist keine Garantie dafür, ein Leben lang gesund zu bleiben. Und: wenn die Beschwerden stärker werden, sollte ein Arzt aufgesucht werden - denn die entzündungshemmende Wirkung ist in den meisten Fällen noch nicht zweifelsfrei bewiesen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das sind entzündungshemmende Lebensmittel

(lsa)