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Vegan: 10 Tipps, mit denen Sie etwas veganer werden

Ernährung : 10 Tipps, mit denen Sie etwas veganer werden

Immer mehr Menschen interessieren sich für eine vegane oder vegetarische Lebensweise. Doch der Verzicht auf Fleisch ist trotzdem nicht leicht. Wir zeigen Ihnen zehn kleine Tricks, mit denen Sie Ihren Alltag etwas veganer gestalten können.

Etwa zehn Prozent der Deutschen verzichten laut dem Vegetarierbund schon auf Fleisch. Ein Prozent ernährt sich sogar vegan, lehnt also alle tierischen Erzeugnisse ab. Viele würden sich diesen Lebensweisen anschließen. Die Gründe dafür sind verschieden. Manchen geht es dabei um ihre Gesundheit, anderen um die Umwelt.

Eine Ernährungsumstellung, egal welcher Art, erfodert jedoch viel Disziplin. Gerade Fleisch und auch Wurstprodukte können sich viele aus ihrem Alltag nur schwer wegdenken.

Aber es muss nicht immer gleich ein kompletter Lebenswandel passieren. Mit den folgenden zehn kleinen Veränderungen werden Sie bereits einen großen Schritt vegetarischer oder auch veganer:

1. Zartbitter- statt Vollmilchschokolade: Im Gegensatz zur Vollmilchschokolade enthält die zartbittere Variante keine oder nur sehr wenig Milch. Ab einem Kakaoanteil von 70 Prozent ist in der Regel keine Milch enthalten. Im Zweifelsfall ist die Zutatenliste auf der Verpackung zu studieren. Einige Schokoladensorten sind auch extra als vegan gekennzeichnet.

2. Vegetarische Döner-Variante: Selbst beim Besuch im Schnellimbiss gibt es fleischlose Alternativen: Das Fladenbrot schmeckt auch mit Falafel anstatt Dönerfleisch. Eine andere vegane Möglichkeit ist Hummus, eine Kichererbsenpaste mit Gewürzen. Natürlich geht auch Schafskäse als Fleischersatz - der ist zwar nicht vegan, aber immerhin vegetarisch.

3. Tofu als Fleischersatz: Tofuprodukte gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Darreichungsformen: Ob Tofuwürstchen, -burger oder -schnitzel - der bekannteste Fleischersatz ist vielseitig im Geschmack. Im alltäglichen Speiseplan könnten Tofu-Gerichte deshalb viel öfters als fleischlose Alternative vorkommen. Immerhin wirken sich bereits zwei fleischfreie Tage deutlich auf Gesundheit und Umwelt aus.

4. Auf Lederpatches an der Kleidung verzichten: Viele Kleidungshersteller präsentieren ihre Markenlogos am Bekleidungsstück auf Lederpatches, obwohl sie genauso gut auf Baumwolle oder Papier angebracht werden können. Gängig ist diese Kennzeichnung etwa auf Jeans.

5. Naturkosmetika benutzen: Tierversuche für Kosmetika sind in der EU eigentlich verboten. Diverse Schlupflöcher in der EU-Richtlinie bieten Herstellern dennoch die Möglichkeit die umstrittenen Tests durchzuführen. Naturkosmetikhersteller dagegen verzichten darauf komplett. Zu finden sind sie in Bioläden und Reformhäusern. Die Verpackung ist mit einem veganen Logo gekennzeichnet, meist handelt es sich um die Vegan-Blume.

6. Naturtrübe Säfte wählen: Säfte sind in der Regel von Natur aus trüb und werden vor dem Verkauf oft mit Gelatine etwa zu "klarem Apfelsaft" verarbeitet. Sie besteht jedoch aus Knochen und Haut von Tieren. Weil Gelatine nur ein Produktionshilfsstoff ist, muss sie nicht auf der Verpackung angegeben werden. Naturtrübe Säfte im Supermarktregal enthalten in der Regel keine Gelatine.

7. Margarine statt Butter: Es muss nicht immer Butter sein - meistens ist Pflanzenmargarine ein angemessener Ersatz für das Milchprodukt. Es gibt sogar Margarine-Sorten die Butter in Geschmack und Konsistenz sehr ähnlich sind.

8. Ersatz für Milch und Sahne: Ab und zu auf Milch und Sahne verzichten - das ist dank vieler Ersatzprodukte im Supermarktregal gar nicht mehr schwierig. Vielfältige Alternativen auf Soja-, Reis-, Mandel- oder Haferbasis sind erhältlich und bringen geschmackliche Abwechslung in den Kühlschrank.

9. Vegane Käse-Alternative: Grade Pizza oder Lasagne verbinden viele mit großzügigem Käsebelag. Eine vegane Alternative gibt es aber auch hier: Zwei Esslöffel Öl oder Margarine mit einer Packung Sojasahne in einem heißen Topf verrühren - aber nicht kochen - , bis eine zähflüssige Masse entsteht, die sich als leckere Vegan-Variante zum Überbacken eignet.

10. Gummibärchen ohne Gelatine: Die meisten Fruchtgummis enthalten Gelatine aus Tierhaut und -knochen. Mittlerweile finden sich im Süßwarenregal aber viele pflanzliche Varianten. Große Marken haben die vegane Zielgruppe ebenso für sich entdeckt wie Discounter.