"Bin ich zu fett?"- Empörung über Umkleide-Selfie

H&M erlebt Shitstorm: "Bin ich zu fett?"- Empörung über Umkleide-Selfie

Eine britische Studentin wollte sich eigentlich nur eine neue Jeans kaufen. Mit dem Angebot bei H&M war sie jedoch überhaupt nicht zufrieden und beschwerte sich gleich über Facebook bei dem Konzern. Ihr Umkleiden-Selfie sorgt für große Empörung im Netz.

Eine britische Studentin wollte sich eigentlich nur eine neue Jeans kaufen. Mit dem Angebot bei H&M war sie jedoch überhaupt nicht zufrieden und beschwerte sich gleich über Facebook bei dem Konzern. Ihr Umkleiden-Selfie sorgt für große Empörung im Netz.

In Leeds suchte die Studentin Ruth Clemens bei der Modekette H&M eine neue Jeans und probierte auch gleich ein reduziertes Exemplar für zehn Pfund an. Die 1,80 Meter große Studentin trägt normalerweise Größe 40 - konnte aber bei ihrem Einkauf noch nicht mal die Hose in Größe 42 schließen. Sie machte ein Selfie in der Umkleide. Damit beschwert sie sich in einem Facebook-Post bei dem Konzern über die ihrer Meinung nach verfälschten Größen.

"Ich bin nicht übergewichtig (nicht, dass das eine Rolle spielen würde), und obwohl ich 1,80 Meter groß bin, ist meine Figur relativ durchschnittlich. Es ist schon wirklich schwer Kleidung zu finden, die aufgrund meiner Größe passt, aber warum produziert ihr Jeans, die unrealistisch eng sind? Bin ich zu fett für eure normale Auswahl? Muss ich akzeptieren, dass einfach erhältliche und günstige Mode für Menschen wie mich nicht gemacht ist?".

  • Horst Lichter : "Jede Diät ist der größte Schwachsinn"

Zudem beschwerte sich die Studentin, dass es in der relativ kleinen Übergrößen-Abteilung von H&M nicht viel Auswahl gebe. Der Facebook-Post sorgte für viel Furore im Netz, wurde schon über 10.000 Mal geteilt und bekam über 75.000 Likes.

H&M reagierte bereits auf den Post. In einer Erklärung entschuldigte sich der Konzern. Zudem gab die Firma an, dass die Größen bei den vielfältigen Stilrichtungen, Stoffen und Modellen in den Läden weltweit manchmal ein wenig variieren können. Ob das den Kritikern als Antwort genügt, bleibt abzuwarten.