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Bier: 13 Fakten über das liebste Getränk der Deutschen

Heute ist Tag des Bieres : 13 Fakten über das liebste Getränk der Deutschen

Bier macht glücklich. Das wussten schon die alten Mönche, die im Mittelalter hauptsächlich für das Bierbrauen zuständig waren. Heute belegt sogar die Wissenschaft, dass der Geschmack von Bier allein schon die Laune steigert. Zum Tag des Bieres erklären wir 13 amüsante Fakten über das Gebräu.

Wasser, Malz und Hopfen - so einfach sind die drei Grundzutaten von Bier. Hinzukommen können Gewürze und Kräuter, dann wird das ganze mit Hefe versetzt und beginnt den Prozess der alkoholischen Gärung. Fertig ist das Gebräu, das zumindest die Deutschen seit Jahrhunderten fesselt. Denn das kühle goldgelbe Getränk kann alles: es lockert, es vertreibt Sorgen und Stress, es hilft beim einschlafen und es nährt.

Zurück geht das Wissen, um die Wirkung von alkoholisch gegärten schon bis auf die Ägypter rund 4000 Jahre vor Christi. Sie ließen halbfertiges Brot mit Wasser in der Sonne vergären und erhielten so eine Art Bier. Auch die alten Römer tranken gerne Bier oder Ceres, wie sie es nannten, auch wenn es für sie eigentlich ein barbarisches Getränk war.

Dass das nur gut für Körper und Geist sein kann, befanden auch die christlichen Mönche. Sie waren es, die sich im frühen Mittelalter auf die Braukunst spezialisierten, und somit den kleinen bürgerlichen Brauereien schnell Konkurrenz machten. Grund dafür waren die teils sehr langen Fastenzeiten, die sie einhalten mussten. Flüssige Nahrung war jedoch erlaubt. In der Folge tüftelten viele Klöster daran, möglichst reichhaltige und vollmundige Biersorten zu entwickeln. Die Klosterbrauereien entstanden.

Mit dem Ausbau der Handelswege wurde auch das Bierbrauen und -trinken immer weiter verbreitet. Vor allem im späten Mittelalter, schickten sich so viele Brauereien, Schänken und Einzelpersonen an zu brauen, dass Herzog Wilhelm IV. von Bayern und sein mitregierender Bruder Ludwig X. ein spezielles Gebot erließen: zur Herstellung von Bier sollten ab dem 23. April 1516 einzig und alleine Gerstenmalz, Hopfen und Wasser verwendet werden - das Reinheitsgebot war geschaffen.

Da die meisten Bierkeller in kühlen Gewölben oder sogar in Naturhöhlen lagen, setzte sich bald die untergärige Brauweise durch. Dabei kann der Gärvorgang auch bei Temperaturen zwischen vier und neun Grad ablaufen.

Einer der wichtigsten Meilensteine in der Historie von Bier, ist für viele aber der 11. November 1842. Damals wurde das erste Pils öffentlich ausgeschenkt. Die Bierart mit leicht gedarrtem Malz und aus langsamer Gärung, setzte sich schnell bei Biertrinkern als ein Favorit durch.

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(ham)