Sich motivieren in schlechten Zeiten: Wie Sie die Krise im Kopf meistern

Sich motivieren in schlechten Zeiten : Wie Sie die Krise im Kopf meistern

München/Köln (RPO). In vielen Betrieben geht derzeit die Angst um. Und lähmt viele Mitarbeiter. Laut einer Umfrage glauben auch die meisten Beschäftigten nicht, dass die Krise vorüber ist. Wir verraten, was man gegen die Panik tun kann.

Wenn sie nach vorne schauen, dürften manche schwarzsehen. Die Prognosen für 2010 verheißen nichts Gutes: Experten schätzen, dass die Folgen der Wirtschaftskrise auf dem Arbeitsmarkt jetzt erst so richtig spürbar werden. Zwei Drittel der Arbeitnehmer sehen das "dicke Ende" noch kommen.

Mitarbeiter müssen davon aber den Kopf freibekommen, um auch in schlechten Zeiten durchstarten zu können. Die Krisenstimmung im Betrieb führe oft dazu, dass Mitarbeiter in eine Schreckstarre verfallen, erklärt Madeleine Leitner, die in München als Coach arbeitet. "Die sitzen dann wie das Kaninchen vor der Schlange."

Die Mischung aus Angst, fehlender Motivation und Identifikation mit der Arbeit drückt auch auf die Leistung. "Das ist ein Teufelskreis", erläutert der Psychologe und Karriereberater Manuel Tusch aus Köln: "Wer Angst hat, macht auch eher Fehler. Und bekommt dann noch mehr Angst." Mitarbeiter kommen womöglich also erst recht auf die Abschussliste, wenn sie sich von der Krise ins Bockshorn jagen lassen.

Klarheit ist vielen am wichtigsten

Klarheit über die Lage des Unternehmens ist Mitarbeitern in der Wirtschaftskrise besonders wichtig. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Personalberater von Rundstedt HR Partners in Düsseldorf unter rund 1000 Erwerbstägigen ergeben. Transparenz ist demnach das Wichtigste, was Mitarbeiter erwarten: Zwei Drittel (66,6 Prozent) wollen über die aktuelle Situation und die Zukunftspläne des Betriebs informiert werden. Und rund die Hälfte möchte es frühzeitig wissen, wenn Stellen gestrichen werden (49 Prozent).

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(mais)