So effektiv sind Meetings in Firmen: Wenn alles schläft und einer spricht

So effektiv sind Meetings in Firmen : Wenn alles schläft und einer spricht

Düsseldorf (RPO). Schon wieder wird eine wichtige Konferenz einberufen, Sie sollen dabei sein. Und dass, obwohl Ihr Schreibtisch vor Arbeit überquillt. Wohl oder übel sitzen Sie Ihre Zeit im Meeting ab. Endlich ist es vorbei und plötzlich werden Sie gefragt, wie das Ergebnis lautet und was jetzt zu tun ist. Kalt erwischt?

Trösten Sie sich, Sie gehören zu den 48 Prozent aller Mitarbeiter, die nach dem Ende einer Konferenz nicht wissen was zu tun ist. Oder anders ausgedrückt: Jeder zweite Meeting-Teilnehmer weiß, was nach der Besprechung konkret zu tun ist. Herausgekommen ist das in der Studie "Meetings 07 - Besprechungskultur im deutschen Sprachraum" der ormsby Organisationsberatung.

Besprechungskultur und zielgerichtetes Arbeiten sind zwei der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Besprechungen. Beides muss verbessert werden. Bisher ist es doch so: bei einem Meeting sitzen alle zusammen und einer spricht. Der Chef macht dann entweder deutlich, wie schlecht alles läuft, oder erlobt bestimmte Mitarbeiter und hält die anderen dazu an, es diesen gleich zu tun.

Während der Konferenz wird die Luft im Raum immer knapper, Getränke gibt es gar keine und jeder hängt so seinen Gedanken nach. Und am Ende weiß wirklich nur jeder zweite Mitarbeiter, was genau zu tun ist. Ein Drittel der 200 befragten Personen stimmt übrigens der Aussage zu: "Ich bin froh, wenn ich wieder eine Besprechung hinter mich gebracht habe und zurück an die Arbeit gehen kann."

Wenn Sie jetzt denken, dass Chefs selber über jeden Zweifel erhaben sind, also nach einem Meeting genau wissen, was zu tun ist, dann schauen Sie doch mal oben rechts nach.