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Jobwechsel in der Coronakrise: Macht die Jobsuche momentan Sinn?

Neuer Job in der Pandemie : Jobwechsel in der Coronakrise: Macht die Jobsuche momentan Sinn?

Seit Monaten keine Kollegen gesehen und Gehaltskürzungen durch Kurzarbeit: Bei vielen wächst der Wunsch nach einem Jobwechsel. Doch macht das mitten in der Corona-Krise überhaupt Sinn?

Wechselwunsch in Corona-Zeiten

Es gab schon bessere Zeiten. 2020 und 2021 sind für viele Menschen von großen Einschränkungen im Alltag, von Veränderungen im Beruf und sogar von Schicksalsschlägen geprägt. Der Wunsch nach einem Jobwechsel ist eine logische Konsequenz. Aber macht das in Krisenzeiten Sinn?

Eine klare Antwort ist schwierig. Einerseits leiden viele Firmen und Berufszweige enorm unter der Pandemie, bauen Arbeitsplätze ab oder schließen, andererseits reagieren Unternehmen auf die Veränderungen, stellen neue Fachkräfte ein, digitalisieren Arbeitsprozesse oder schaffen neue Berufsprofile. Falls Sie auf der Suche nach einer passenden Stelle sind, schauen Sie doch auf rp-stellenmarkt.de vorbei.

Streben Sie einen Jobwechsel an, sollten Sie in Krisenzeiten nicht überstürzt handeln: Im Dezember 2019 lag die Arbeitslosenquote noch bei 4,9 Prozent, im Dezember 2020 um einen ganzen Prozentpunkt höher bei 5,9 Prozent und im Januar 2021 sogar bei 6,3 Prozent (Quelle: Statistisches Bundesamt). In NRW wurden im Dezember 2020 23 Prozent mehr Arbeitslose gegenüber des Vorjahres gezählt. Gleichzeitig sanken 2020 die Reallöhne in Deutschland um ein Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Diese Lohnsenkung ist auf vermehrte Kurzarbeit zurückzuführen.

Aufgrund der unsicheren Zeiten schieben viele Angestellte den Wunsch nach einem Jobwechsel noch auf. Gerade wenn Sie in einem sicheren Umfeld arbeiten und das Arbeitsklima und die Arbeit generell mögen, sollten Sie sich einen Jobwechsel in der Krisenzeit gut überlegen.

Je nach Berufszweig und Ausgangssituation könnte ein Wechsel dennoch für Sie lohnen. Denn die Krise bietet auch Chancen. Möglicherweise haben Sie jetzt mehr Glück, Ihren Traumjob zu ergattern. Derzeit werden tendenziell mehr Quereinsteiger eingestellt.

Firmen, die Jobs besetzen müssen, warten nicht bis nach dem Lockdown. Arbeitgeber führen auch jetzt Bewerbungsgespräche und stellen neue Mitarbeiterinnen ein. Mittlerweile haben sich viele Unternehmer auf die Krise eingestellt und Arbeitsprozesse digitalisiert. Neue Arbeitnehmer können sich also auch im Homeoffice einarbeiten.

Kurzarbeit und Homeoffice: Wie kann der Wechselwunsch begründet werden?

Verfassen Sie ein Anschreiben für einen potenziellen Arbeitgeber, sollten Sie den angestrebten Jobwechsel positiv begründen. Die Gründe sollten für die neue Stelle und nicht gegen den aktuellen Job sprechen. Kurzarbeit und Homeoffice sollten also nicht als Gründe für den Jobwechsel genannt werden.

Auch wenn dies der Wahrheit entspricht und Sie in einen Job ohne Kurzarbeit wechseln möchten, sollten Sie sich in einem Anschreiben eher auf die Anforderungen des neuen Jobs beziehen. Beispielsweise, was Sie an der neuen Arbeitsstelle reizt und wie Sie das Unternehmen mit Ihren Fähigkeiten unterstützen könnten.

Vermeiden sollten Sie schlechte Gründe wie:

  • Kurzarbeit im aktuellen Job
  • Die derzeitige Arbeit im Homeoffice
  • Unzufriedenheit mit dem Aufgabenfeld, den Kollegen oder dem Gehalt
  • Fehlende Entwicklungsmöglichkeiten

Stattdessen können Sie gute Gründe für einen Wechsel in den neuen Job positiv formulieren. Schreiben Sie, dass Sie nach neuen Herausforderungen suchen und welche Sie sich konkret von dem neuen Job versprechen. Gehen Sie auf das Aufgabenspektrum ein.

Mit welchen Fähigkeiten und mit welchen Qualifikationen können Sie das Unternehmen unterstützen? Heben Sie außerdem Fakten des Arbeitgebers hervor, die Sie zu einer Bewerbung motiviert haben. Was ist besonders an dieser Firma?

Welche Jobs sind auch in Corona-Zeiten besonders gefragt?

Selbst in den Krisenzeiten der Corona-Pandemie gibt es Gewinner. Während viele Gastronomen um ihre Existenz bangen, haben andere Berufszweige so viel Arbeit wie nie zuvor. Systemrelevante Berufe wie Pflegepersonal und Personal im Einzelhandel und Großhandel können sich kaum vor Arbeit retten.

Fachkräfte an der Coronafront sind besonders gefragt – das sind Pflegekräfte, Virologen und Virologinnen und Laborassistenten. Auch in der IT-Branche, vor allem im Cloud-Bereich, mussten im Zuge der Digitalisierung neue Berufe geschaffen werden. Damit die Arbeit im Homeoffice für große Firmen funktioniert, müssen die Arbeitnehmer über „die Cloud“, also eine sichere IT-Infrastruktur, auf Firmendaten zugreifen können.

Die E-Commerce-Branche hat von der Krise ebenfalls profitiert. Online-Shops haben deutlich mehr Arbeit als vor der Pandemie. Das Konsumverhalten musste sich durch Abstandsregelungen und Lockdowns verändern und anpassen. Menschen kaufen online statt im Einkaufszentrum. Im Bereich von E-Commerce werden Fachkräfte in allen Berufen gesucht – beispielsweise im Marketing, Web-Design, Kundenservice, Versand und Logistik.

Im Einzelhandel, vor allem in der Lebensmittelbranche, wird die Arbeit ebenfalls nicht knapp. Supermärkte suchen nach Unterstützung an der Kasse, beim Befüllen der Regale und beim Ordnen neuer Waren. Oft werden jedoch Aushilfskräfte, beispielsweise auf 400-Euro-Basis, gesucht.

Was sollten Bewerber in der Coronakrise beachten?

Am besten sollten Sie einen kühlen Kopf bewahren und sich auf einen möglichen Wechsel gut vorbereiten. Perfektionieren Sie Ihre Bewerbungsunterlagen, tragen Sie Arbeitszeugnisse zusammen. Das Bewerbungsanschreiben sollten Sie immer auf ein spezifisches Stellenangebot anpassen. Ein generisches Anschreiben wird kaum zum Erfolg führen.

Überarbeiten Sie sowohl das Anschreiben, als auch den Lebenslauf immer wieder, korrigieren Sie kleinste Rechtschreibfehler und runden Sie Formulierungen ab. Bitten Sie Bekannte oder Familie, Ihre Bewerbungsunterlagen durchzulesen und Ihnen eine Rückmeldung zu geben. Vergessen Sie nicht, relevante Zertifikate, Arbeitszeugnisse und Referenzen als Anlagen beizufügen.

Versuchen Sie dennoch, das Beste aus Ihrer aktuellen Situation zu machen – auch wenn Sie in Ihrem Job unzufrieden sind. So sinkt der Druck, den Beruf so schnell wie möglich zu wechseln. Von Bewerbungen auf Berufe, die Sie gar nicht motivieren, sollten Sie absehen. Sonst stehen Sie in wenigen Monaten am gleichen Punkt und wünschen sich einen weiteren Jobwechsel.

Halten Sie stattdessen am besten ganz ohne Stress nach Stellenausschreibungen Ausschau, für die Sie sich begeistern können und versuchen Sie es mit einer vollständigen Bewerbung. Auch wenn Ihre Qualifikationen oder Ihre Erfahrung nicht zu 100 Prozent auf den Job passt, sollten Sie es wagen. Arbeitgeber berücksichtigen in der Krise Quereinsteiger – das könnte Ihre Chancen auf einen Traumjob erhöhen.

Haben Sie aufgrund der Krise Ihren Job verloren, möchten Sie wahrscheinlich schnell wieder eine Arbeitsstelle finden. Aber Achtung: Sie müssen bis zum Ende der Kündigungsfrist für Ihren alten Arbeitgeber arbeiten – trotz Kündigung.

Haben Sie jedoch eine Stelle gefunden, die einen sofortigen Arbeitsbeginn ermöglichen könnte, sprechen Sie offen mit Ihrem Arbeitgeber. In vielen Fällen ist es möglich, das Arbeitsverhältnis vorzeitig aufzulösen oder zumindest die Kündigungsfrist zu verkürzen – mit einem einvernehmlichen Aufhebungsvertrag.

Wie sehen Bewerbungsgespräche in der Coronakrise aus?

In der Corona-Krise ist nichts wie früher, aber Unternehmen stellen nach wie vor neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein. Und auch Bewerbungsgespräche finden nach wie vor statt – nur eben mit geltenden Sicherheits- und Abstandsregelungen. Ihr erstes Bewerbungsgespräch wird wahrscheinlich online stattfinden.

Per Telefon, per Zoom oder einem anderen Programm für Videokonferenzen können Arbeitgeber potenzielle Bewerber gefahrlos kennenlernen. Da sich viele Angestellte ebenfalls im Homeoffice befinden, ist dieser Vorgang in vielen Unternehmen derzeit Standard – zumindest, wenn es um einen Bürojob geht.

So gelingt das erste Bewerbungsgespräch in Coronazeiten:

  • Wie bei normalen Bewerbungsgesprächen gilt auch bei einem Online-Vorstellungsgespräch: Seien Sie pünktlich. Loggen Sie sich rechtzeitig in ein Programm für Videokonferenzen ein oder seien Sie bereit für den Bewerbungsanruf.
  • Testen Sie eine neue Software für Videokonferenzen im Vorfeld. Auch Ihr Mikrofon und die Web-Kamera sollten Sie im Vorfeld testen, damit diese gleich zu Beginn des Gesprächs reibungslos funktionieren.
  • Achten Sie auf eine stabile Internetverbindung und eine ruhige Umgebung. Auch der Laptop-Akku sollte geladen sein.
  • Prüfen Sie das Sichtfeld Ihrer Kamera. Peinliche Gegenstände im Hintergrund oder Unordnung sollten Sie im Vorfeld zumindest aus dem Blickfeld der Kamera schaffen. Mit einem neutralen Hintergrund liegen Sie dagegen nie falsch. Auch die Lichtverhältnisse sollten stimmen – scheint Licht von hinten ein, sind Sie vielleicht zu dunkel.
  • Schauen Sie ab und an immer wieder direkt in die Kamera. Ihr Gegenüber hat dann das Gefühl, direkten Augenkontakt mit Ihnen aufzunehmen.
  • Halten Sie Stift, Zettel und Notizen parat – nur für den Fall, dass Sie diese Dinge schnell brauchen.
  • Bereiten Sie sich auf das Online-Bewerbungsgespräch genauso wie auf ein normales Bewerbungsgespräch vor.
  • Tragen Sie angemessene Kleidung. Das Sie das Gespräch von zu Hause aus führen, heißt nicht, dass Sie sich im legeren Look zeigen können. Mit einer Bluse oder einem Hemd liegen Sie meistens richtig.

Bei Berufszweigen, in denen die Anwesenheit der Mitarbeiter zwingend erforderlich ist, findet schneller ein „echtes“ Kennenlernen statt. Aber auch hier findet die Vorauswahl in der Corona-Pandemie meistens online statt. Erst wenn Sie in der engeren Auswahl sind, können Sie ein persönliches Kennenlernen erwarten.

Bei einem solchen persönlichen Kennenlernen sollten die aktuellen Regelungen zur Eindämmung der Verbreitung von COVID-19 unbedingt beachten. Das Tragen einer FFP2-Maske, Abstand und das Auslassen eines Händedrucks sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Pflicht.

Sprechen Sie bei Unsicherheiten und Unklarheiten vorher mit dem potenziellen Arbeitgeber und fragen Sie, wie ein solches persönliches Kennenlernen aussehen soll. Der Umgang mit Bewerbungsgesprächen unterscheidet sich von Firma zu Firma.

Wie bewältigt man den Jobwechsel in der Krise?

Die Entscheidung ist gefallen: Ein Jobwechsel in der Krise – oder wegen der Krise – steht bevor. Ein Jobwechsel während der Corona-Pandemie wird Sie vor ganz neue Herausforderungen stellen. Aber keine Panik: Niemand erwartet, dass Sie in der ersten Arbeitswoche jede Aufgabe sofort meistern.

Gerade wenn Sie sich vom Homeoffice aus einarbeiten müssen, kann es etwas länger dauern. Eine gewisse Einarbeitungszeit werden Ihr neuer Chef und die Kollegen erwarten. Falls nicht, suchen Sie das Gespräch und bitten Sie ehrlich um Geduld. Lassen Sie sich helfen, wenn Sie die neuen Computerprogramme oder die Arbeitsstruktur noch nicht verstehen.

Da Sie Ihre Kollegen außerdem nicht persönlich kennenlernen können, sollten Sie bei Fragen öfter Mal zum Telefon greifen. Ein Telefongespräch verhindert eher, dass Missverständnisse entstehen. Bei E-Mails kann es öfter zu Missverständnissen kommen.

Berufseinstieg in Corona-Zeiten: Was sollten Absolventen jetzt beachten?

Gerade die Schule oder das Studium beendet und schon erschwert die Corona-Pandemie jungen Absolventen den Einstieg in die Arbeitswelt. Statt die Kollegen kennenzulernen, tüfteln Berufseinsteiger im Homeoffice neue Programme und Arbeitsprozesse aus. Der Berufseinstieg als frischer Absolvent bietet aber auch Chancen.

Frische Absolventen haben sich noch nicht auf einen Berufszweig spezialisiert und können nun eine Branche wählen, die während der Krisenzeit nicht leidet. Und auch wenn Sie direkt nach dem Uni-Abschluss oder der Ausbildung noch kein Jobangebot in der Tasche haben, sollten Sie nichts überstürzen: Flexibilität bei der Jobsuche ist zwar von Vorteil, aber nicht, wenn Sie sich unter Ihrem Wert verkaufen oder eine Arbeit ausüben, die Ihnen keine Freude macht.

Möglicherweise können Sie die Zeit zwischen dem Abschluss und dem Einstieg in den Arbeitsmarkt mit einem Online-Kurs überbrücken. Das hat zwei Vorteile: Sie beschäftigen sich sinnvoll und können Ihr Wissen in Business-Englisch, Excel oder Javascript als Pluspunkt in Ihrem Lebenslauf auflisten.

Die Zeit zwischen Abschluss und Einstieg in die Arbeitswelt können Absolventinnen auch mit sozialem Engagement überbrücken – beispielsweise bei der Tafel, im Altenheim, in einem Tierschutzverein oder als Telefonseelsorge. Auch Hobbys oder Businessideen könnten jetzt testweise umgesetzt werden.

Eine kürzere Lücke im Lebenslauf stellt für potenzielle Arbeitgeber meist ein geringes Problem dar. Vor allem dann nicht, wenn die Lücke erklärt werden kann – mit eigenen Projekten, Online-Kursen oder der Krise. Suchen Sie also mit ruhigem Gewissen lieber etwas länger nach dem perfekten Beruf.

Die IT-Branche und Digitalberufe überstehen die Krise derzeit ohne größeren Schaden zu nehmen. Auch im Vertrieb, im Einzel- und Online-Handel und im Finanz- und Versicherungssektor stellten Unternehmen junge Absolventen und Absolventinnen ein.

Schlechter steht es um die Tourismus-, Hotel- und Eventbranche. Wer gerade eine Ausbildung oder ein Studium in einer von Corona stark betroffenen Branche beendet hat, muss flexibel auf die Krise reagieren und offen bleiben für Jobs in einem anderen Berufsfeld.

Wie verändert sich der Berufseinstieg in Corona-Zeiten?

Arbeitgeber und Jobsuchende fühlen sich unsicher. Arbeitgeber schreiben Ausbildungsstellen zögernder aus, als im Vorjahr. Dass der Arbeitsvertrag noch vor Jobantritt oder in der Probezeit gekündigt werden kann, stärkt das Gefühl der Ungewissheit bei Absolventen. Die Zukunft scheint ungewiss und nicht planbar.

In Hinblick auf die Bewerbung und die Einarbeitung ist nichts wie vorher: Der Bewerbungsprozess findet meist online statt und dauert während der Pandemie länger. Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger lernen Kollegen möglicherweise erst nach Monaten im Job persönlich kennen.

Stattdessen lernen sich neue Kollegen virtuell kennen – bei Videokonferenzen und Telefonaten, bei denen zeitweise auch über andere Dinge als die Arbeit gesprochen werden darf. So wird der Small Talk in der Büroküche ersetzt.

Einige Unternehmen lassen Ihre Arbeitnehmer im Wechsel ins Büro kommen. So können Abstandsregelungen eingehalten werden und die Einarbeitung fällt leichter. In anderen Berufszweigen – beispielsweise im Einzelhandel, der Logistik, im Großhandel und im medizinischen Bereich ist Homeoffice nicht möglich.

Hier müssen sich Absolventinnen auf die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen einstellen und diese befolgen. Experten raten Absolventen auf Jobsuche, flexibel zu bleiben, auch in anderen Branchen nach einem Beruf Ausschau zu halten, sich aber nicht in unterqualifizierten Jobs unter Wert zu verkaufen.

Tipps rund um den Jobwechsel in der Krise

Streben Sie einen Jobwechsel in der Krise an, sollten Sie diese wichtigen Tipps beachten:

  1. Haben Sie durch die Corona-Krise Ihren Job verloren, können Sie die freie Zeit neben der Jobsuche dafür nutzen, sich weiterzubilden. Das zeigt auch potenziellen Arbeitgebern, dass Sie motiviert sind, Neues zu lernen.
  2. Die Corona-Krise bietet Chancen für Quereinsteiger: Unternehmen stellen eher Quereinsteiger ein. Versuchen Sie es also. Verlieren können Sie dabei nichts.
  3. Bereiten Sie sich auch auf ein Telefon- oder Video-Bewerbungsgespräch ausreichend vor. Neben der Recherche über das Unternehmen sollten Sie vor dem Online-Bewerbungsgespräch die Technik prüfen. Funktionieren Mikrofon und Kamera? Sind Sie in der Kamera gut zu sehen? Ist der Hintergrund neutral?
  4. In der Krise sollten Sie flexibel bleiben. Das gilt besonders für junge Menschen, die gerade ein Studium oder eine Ausbildung in einer Branche abgeschlossen haben, die in der Krise stark leidet. Vielleicht können Sie Ihre erworbenen Fähigkeiten in einem anderen Beruf genauso gut einsetzen?
  5. Verfallen Sie nicht in Panik. Eine Lücke im Lebenslauf – die Sie beispielsweise durch einen Online-Kurs füllen können – ist besser als einen Job anzutreten, für den Sie überqualifiziert sind.

Halten Sie durch, vertrauen Sie sich und Ihrem Know-how und verlieren Sie nicht die Hoffnung. Die passende Stelle können Sie auch in Krisenzeiten finden. Und auch die Krise währt nicht ewig und die Zukunft wird sich in den kommenden Jahren wieder positiver zeigen.

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