Nervige Kollegen, fieser Chef: Die besten Wut-Killer für den Büro-Montag

Nervige Kollegen, fieser Chef : Die besten Wut-Killer für den Büro-Montag

Es gibt Tage, an denen nichts gelingen will. Der Wecker fällt morgens von der Kommode und ist kaputt. Im Büro kommt direkt ein provokativer Spruch und dann gibt es auch noch ein Problem mit dem Chef. Bevor Sie aber vor Ärger völlig ausrasten, probieren Sie es mal mit diesen Wut-Killern.

Stress und Ärger sind nicht nur nervig, sondern auch ungesund. Sie können Bluthochdruck, Migräne und sogar Krebs auslösen - vor allem wenn die Wut unverarbeitet herunter geschluckt wird. Damit das nicht mehr passiert, haben die Autoren Christoph und Ana-Maria Bamberger "Die 50 besten Ärger-Killer" aufgeschrieben.

Denn auch wenn manchmal das Gefühl aufkommt blind vor Wut zu sein, so ist dem Ärger letztlich doch niemand ausgeliefert. Grundlage für einen guten Umgang ist, dem Ärger nicht die falsche Form von Aufmerksamkeit zu schenken. Herausschreien, Gläserwerfen oder in ein Kissen boxen kann zum einen bei einem "Streit-Partner" schlimme Reaktionen hervorrufen, aber auch der eigene Körper pumpt dann plötzlich jede Menge Blut. Er erhitzt stark und schüttet Stresshormone aus. Irrationales Verhalten ist dann schon fast programmiert. Besser ist es, dem Ärger eine ruhige Form von Aufmerksamkeit zu schenken.

Er sollte wahrgenommen werden, ohne den gesamten Menschen in Beschlag zu legen. Dafür kann man sich das Gefühl beispielsweise als tiefgraue Wolke am Himmel vorstellen, die langsam aber sicher vorbeizieht.

Wer sich mit solchen Visualisierungsübungen schwer tut, der kann auch auf ganz konkrete Tricks setzen. Scharfe Bonbons sind vor allem im Büro hilfreich. Das Prinzip ist dabei ganz einfach: Durch einen extrem starken Geschmacksreiz, kann man sich von dem Ärgergefühl ablenken. Ist der Geschmacksreiz nur stark genug, zum Beispiel indem in eine Chilli-Schote gebissen wird, vergisst man für einen Moment alles - und dadurch entspannt sich auch die innere Wut. Man lässt sie auf diesem Weg indirekt los.

Lachen ist gesund

Eine andere Methode ist sich vorzustellen, man wäre in einer Comedy-Show. Indem Sie die Ereignisse mit Humor betrachten, löst sich auch der Ärger auf. Sie können sich etwa in der Situation vorstellen, der Gesprächspartner hätte die "Loriot-Nudel" an der Nase. Oder Sie überlegen sich im Nachgang, wie sie die Ereignisse jemandem mit viel Witz erzählen könnten.

In die gleiche Richtung geht auch das "milde Lächeln". Anstatt sich in einer Situation aufzuregen, hilft es auch sich für ein Lächeln zu entscheiden. Das irritiert zum einen das Gegenüber, zum anderen ist Lachen eine Selbsttherapie. Denn wir Lachen nicht nur wenn es uns gut geht, sondern es geht uns auch besser, wenn wir Lächeln.

Den Ärger analysieren

Gerade, wenn eine bestimmte Situation immer wieder dazu führt, dass man sich ärgert, empfiehlt es sich dem einmal auf den Grund zu gehen. Fragen Sie sich, was will mich diese Situation lehren? Auch wenn es im ersten Moment ungewohnt ist, wird der Moment hinterfragt und eine gesunde distanzierte Haltung zur Wut gewonnen. Damit lässt der Ärger schon nach, während man die Frage gedanklich formuliert. Zum anderen, ermöglicht diese Form der Analyse, dass man langfristig eine neue Haltung gegenüber solchen Wut-Situationen entwickeln kann.

>> Lesen Sie in unserer Infostrecke die 15 besten Wut-Killer. <<

Hier geht es zur Infostrecke: 15 der besten Ärger-Killer

(ham)
Mehr von RP ONLINE