Heute schon Blabla geredet?: Die wichtigsten Small-Talk-Tipps fürs Büro

Heute schon Blabla geredet? : Die wichtigsten Small-Talk-Tipps fürs Büro

Ob im Aufzug oder der Kantine - täglich gibt es Situationen in denen es wichtig ist mit den Kollegen ein paar Worte zu wechseln. Für manche ist das jedoch gar nicht so leicht. Wir erklären, worüber man reden darf und worüber besser nicht.

Kleine Gespräche über Dies und Das sind im Berufalltag an der Tagesordnung. Doch viele scheuen sich davor, oder wissen einfach nicht worüber sie reden sollen. Ein paar einfache Regeln helfen weiter:

Aktiv werden Eigeninitiative kommt auch beim Small-Talk gut an, denn nichts ist unangenehmer als betretenes Schweigen. Um die Hemmungen zu überwinden sollte man sich im Vorhinein diverse Themen zurechtlegen, die in der jeweiligen Situation angesprochen werden können.

Erwartungen senken Eine echte Stolperfalle in Sachen Gesprächsführung sind die eigenen Erwartungen an die Situation. Es ist nicht nötig das ungewöhnlichste Gespräch aller Zeiten herzustellen. Ganz im Gegenteil, beim Small-Talk darf der Ball flach gehalten werden. Leichte Gespräche und unkomplizierte Themen punkten hier mehr, als eine tiefenphilosophische Diskussion gequetscht in fünf gemeinsamen Minuten im Aufzug.

Freundlichkeit Wichtig ist es vor allem eine gute Atmosphäre zu schaffen. Freundlichkeit und ein offenes Lächeln sind deswegen ein Muss in Small-Talk-Situationen. Auch ein fester Händedruck und direkter Blickkontakt verhelfen zu einem guten Eindruck.

Gemeinsamkeiten finden Am einfachsten lässt sich mit dem Gegenüber ein Gespräch aufbauen, indem über Gemeinsamkeiten gesprochen wird. Vielleicht standen beide Gesprächspartner am Morgen im Stau. Oder der Aufzug macht jedes Mal Probleme. Vielleicht wird das Gebäude auch gerade renoviert. Gemeinsame Erlebnisse schaffen eine positive Atmosphäre und ein Gefühl von Verbindung, auch wenn es sich dabei nur um Oberflächlichkeiten handelt.

Persönliches Natürlich sind echte persönliche oder gar intime Fragen absolut Tabu. Je nach Situation kann aber ein oberflächliches Interesse am anderen durchaus gut ankommen, und auch neuen Gesprächsstoff bieten. Die Frage nach dem Lieblingsbuch oder dem aktuellen Schmöker kann ebenso passend sein, wie die nach dem zuletzt besuchten Kinofilm. Alternativ eignet sich auch mal die Frage nach beruflichen Stopps vor der aktuellen Firma. Allerdings sollte der Tonfall hier unbedingt freundlich bleiben.

Distanz wahren Der Small-Talk eignet sich nicht, um negatives loszuwerden oder zu demonstrieren. Tabu ist jede Form von Konkurrenzspiel, spitze Kommentare oder politische Diskussion etwa über Religion oder die Todesstrafe.

Pausen machen Bevor die Situation krampfig wird, ist es ratsam eine Pause aufkommen zu lassen. Nicht jeder Gesprächspartner will Small-Talk führen und manchmal ist ein paar Sekunden Ruhe die besten Möglichkeit, um danach wieder in den Dialog zu kommen.

Der gelungene Ausstieg Das Gespräch sollte ebenso freundlich beendet werden. "Schön Sie kennen gelernt zu haben", eignet sich ebenso als Schlusssatz, wie "dann wünsche ich uns beiden mal einen guten Start in den Tag" - natürlich versehen mit einem Augenzwinkern.

Hier geht es zur Infostrecke: Die besten Themen für Small Talk

(ham)