Hierarchie im Büro: Die Machtspielchen der Chefs

Hierarchie im Büro : Die Machtspielchen der Chefs

Düsseldorf (RPO). Es geht um Macht und Machterhalt. Jeden Tag. Es geht darum, wer in Konferenzen zuerst und am längsten redet. Darum, wer glanzvolle Auftritte hinlegt, und darum, wer dem Rivalen im entscheidenden Moment den Teppich unter den Füßen wegzieht. Und es geht darum, wer beim Anblick des Nächsthöheren auf der Karriereleiter bissig wird - und warum. Täglich finden sie aufs Neue statt: Die Machtspielchen der Chefs.

Machtspielchen werden im Job täglich gespielt. Wem das Büro ab und an wie der reinste Affenzirkus vorkommt, der könnte Recht haben: Geht es um die Hierarchie am Arbeitsplatz, dann wird manch einer zum Tier.

Meistens "kämpfen" die Chefs aber eher mit dezenten Mitteln darum, wer das Sagen hat. Da werden subtile Signale gesetzt, um das Machtgefüge immer wieder neu auszuloten. Hier wird Dominanz demonstriert, dort der "Anführer" in seiner Rolle bestätigt.

In diesem Fall haben die Machtspielchen auch ihr Gutes. Schließlich soll Friede herrschen an den Schreibtischen, ohne, dass ständig um die Chef-Position gerangelt wird. Je unauffälliger die Mächtigen und noch Mächtigeren dann die Hierarchie untereinander ausbalancieren, desto besser stehen die Chancen, dass kein böses Blut entsteht. Und ein Vorgesetzter, der sich sicher im Sattel weiß, ist gemeinhin wesentlich angenehmer als einer, der ständig unter dem Druck steht, sich beweisen zu müssen.

Generell gilt: Häufig haben Menschen, die miteinander arbeiten, mehr oder weniger - und mehr oder weniger bewusst - das Bedürfnis, zu wissen, wo sie stehen.

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