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Arbeitslosigkeit: Pflichten, Rechte, Steuern und mehr Infos

Job weg : Was tun bei Arbeitslosigkeit?

Für viele Arbeitnehmer ist sie ein Schreckgespenst, das sie lieber nicht kennenlernen wollen. Andere haben sie schon durchgemacht. Und wieder andere leben seit Jahren mit ihr. Die Rede ist von Arbeitslosigkeit. Wer betroffen ist oder Angst hat, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, hat viele Fragen. Wir geben die wichtigsten Antworten.

Gerade in Zeiten, in denen die Wirtschaft krankt, wie beispielsweise während der Corona-Krise, ist die Angst davor, die Arbeit zu verlieren, groß, zumal mit einer steigenden Arbeitslosenquote gerechnet werden muss.

Wie anfällig der Arbeitsmarkt in Krisenzeiten sein kann, zeigt das Beispiel USA: Nach Ausbruch von Corona meldeten sich innerhalb von vier Wochen 22 Millionen Menschen arbeitslos. In Deutschland ist die Situation nicht ganz so prekär: durch Maßnahmen wie Kurzarbeit gelingt es hier, auch während wirtschaftlicher Krisen Jobs zu sichern - allerdings nicht alle.

Was sind die Ursachen für Arbeitslosigkeit?

Es gibt viele Gründe für Arbeitslosigkeit. Die Bundeszentrale für Politische Bildung nennt einige:

  • Saisonale Gründe: Zum Beispiel bei mangelnder Nachfrage nach Arbeitskräften auf Baustellen im Winter
  • Strukturelle Gründe: Bedingt dadurch, dass die Bedeutung eines Zweigs in der Wirtschaft zurückgeht (zB. im Bergbau)
  • Technischer Fortschritt: Maschinen verrichten die Arbeit, die früher von einem Menschen gemacht wurde (zB. in der Landwirtschaft)
  • Verlagerung ins Ausland: Gründe sind unter anderem niedrigere Löhne

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Arbeitslosigkeit immer dann entsteht, wenn in einer Marktwirtschaft mehr Menschen einen Arbeitsplatz suchen als Arbeitsplätze angeboten werden.

Im individuellen Fall sieht das natürlich immer noch vielschichtiger aus. Die Gründe für die Arbeitslosigkeit sind vielfältig. Und auch, wenn in einem Bereich nach Arbeitskräften gesucht wird, heißt das nicht, dass jemand, der arbeitslos ist, diese Lücke direkt füllen kann. Schließlich sind die meisten Berufe differenziert, setzen eine spezifische Ausbildung und entsprechende Fähigkeiten in dem Bereich voraus. Ein arbeitsloser Steuerberater kann nicht ohne weiteres eine Stelle in der Pflege annehmen, ein arbeitsloser Pfleger nicht von heute auf morgen anfangen, als Bankkaufmann zu arbeiten.

Aktuelle Statistiken zur Arbeitslosenquote

Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht monatlich Statistiken zur aktuellen Arbeitslosenquote. An ihr kann konjunkturelle Arbeitslosigkeit auf dem Arbeitsmarkt sichtbar gemacht werden. Ebenso lassen sich Trends ablesen. So war der Arbeitsmarkt zwischen der Wirtschaftskrise 2008 und dem Beginn der Corona-Krise weitgehend stabil, die Arbeitslosenquote leicht sinkend. Viele Arbeitsmarktexperten gehen davon aus, dass die Arbeitslosenquote in Deutschland durch die Krise und die mit ihr verbundenen Sanktionen wie Kontaktsperre und das Pausieren einiger Wirtschaftszweige steigen könnte. Allerdings ist noch nicht absehbar, inwieweit Corona den Arbeitsmarkt beeinflussen wird.

"Wie sich die aktuelle Situation weiterentwickeln wird, hängt wesentlich davon ab, wie lange die Einschränkungen bestehen bleiben werden. Je länger das der Fall ist, umso mehr wird es auch zu Kündigungen kommen. Derzeit setzen nahezu alle auf Kurzarbeit, in der Hoffnung, dass es im Mai besser wird. Teilweise gibt es aber auch schon jetzt Kündigungen. Entweder, weil die Arbeitgeber davon ausgehen, dass die Situation auf lange Sicht nicht besser wird, oder aber auch, weil sie die Gelegenheit nutzen, in Bereichen, in denen es schon länger Probleme gibt, ohnehin notwendige Weichen zu stellen", sagt Rechtsanwalt und Arbeitsrechtsexperte Dr. Till Wegmann von der Kanzlei Schmidt, von der Osten & Huber in Essen.

Wann muss man seine Arbeitslosigkeit beim Arbeitsamt melden?

"So schnell wie möglich, spätestens aber drei Monate vor Beginn der Arbeitslosigkeit", sagt Rechtsanwalt Dr. Till Wegmann, Leiter des Arbeitsrechtsdienstes der Kanzlei Schmidt, von der Osten & Huber in Essen. Je nach der Länge der Kündigungsfrist ist es natürlich möglich, dass nach der Kündigung gar keine drei Monate bleiben, bis der Betroffene arbeitslos ist. "In dem Fall sollte man sich unverzüglich arbeitslos melden", sagt der Arbeitsrechtsexperte. Er empfiehlt aber, eine voraussichtliche Arbeitslosigkeit in jedem Fall sofort zu melden, auch wenn mehr als drei Monate bleiben. "Je früher ich mich melde, desto länger bin ich arbeitssuchend und desto besser stehen die Chancen, dass ich in eine neue Stelle vermittelt werde", sagt er.

Arbeitslosengeld wird frühestens von dem Zeitpunkt an gezahlt, an dem man sich arbeitslos meldet. Wer sich nicht rechtzeitig meldet, riskiert eine Sperrfrist. Arbeitslos melden kann man sich entweder telefonisch oder online bei der Bundesagentur für Arbeit. In der Regel wird dann ein Termin zum persönlichen Gespräch vereinbart.

Wie muss man Arbeitslosigkeit in der Steuererklärung angeben?

Arbeitslosigkeit muss in der Steuererklärung nicht angegeben werden, das bezogene Arbeitslosengeld jedoch schon. "Das bezogene Arbeitslosengeld stellt eine Lohnersatzleistung dar. Die gesetzlichen Grundlagen befinden sich in § 32b des Einkommensteuergesetzes. Es ist grundsätzlich steuerfrei, wird aber zur Ermittlung des Steuersatzes dem steuerpflichtigen Einkommen hinzugerechnet. Damit soll sichergestellt werden, dass die Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit unberührt bleibt", erklärt Bernd Baum von der Steuerberatungsgesellschaft ETL Baum und Kollegen.

"In der Einkommensteuererklärung ist das Arbeitslosengeld unter den "Lohnersatzleistungen" zu erfassen – in 2019 unter „Einkommensersatzleistungen“ auf der Rückseite des Formulars. Arbeitslosengeld ist zwar kein steuerpflichtiges Einkommen, allerdings kann durch die Hinzurechnung der Prozentsatz der Steuerbelastung steigen, der sogenannte Progressionsvorbehalt", sagt Baum. Er erklärt, dass der Bezug von Arbeitslosengeld zu steuerlichen Nachteilen führen kann. "Der Steuerprozentsatz kann sich dadurch leicht erhöhen. Nehmen wir mal an, die betroffene Person hat ein steuerpflichtiges Einkommen von 20.000 Euro; in der Grundtabelle beträgt der Durchschnittssteuersatz circa 12 Prozent. Rechnet man jetzt noch 10.000 Euro Arbeitslosengeld hinzu, steigt der Durchschnittssteuersatz auf ca. 17 Prozent. Vereinfacht wird dieser Steuerersatz nun auf das steuerpflichtige Einkommen angewandt", erklärt der Diplom-Finanzwirt.

Was sind die Folgen von Arbeitslosigkeit?

Arbeitslosigkeit kann je nach Dauer und persönlichen Umständen unterschiedliche Folgen haben. Eine, die direkt zu Anfang des Verlustes der Arbeit auftritt, ist die wirtschaftliche. Wer arbeitslos wird, verfügt über weniger Einkommen. Denn auch das Arbeitslosengeld I ist weniger als das vorherige Nettoeinkommen. Wer längerfristig arbeitslos ist, rutscht irgendwann von Arbeitslosengeld I auf Arbeitslosengeld II, auch bekannt als Hartz IV.

Bedingt durch die finanziellen Ausfälle kommt es, wie von Sozialverbänden häufig kritisiert, dazu, dass kulturelle und soziale Teilhabe teilweise bereits durch Arbeitslosengeld I, aber besonders durch Arbeitslosengeld II erschwert werden können. Theater-, Konzert- und Kinobesuche kosten genauso wie ein Treffen mit Freunden im Restaurant. Wer mit wenig kalkulieren muss, überlegt sich genau, ob er daran teilnimmt.

Die Bundeszentrale für Politische Bildung nennt mehrere psychosoziale Folgen für Menschen ohne Beschäftigung und insbesondere für Langzeitarbeitslose:

  • Störungen des Wohlbefindens
  • Depressionen
  • Niedergeschlagenheit
  • verringertes Interesse am Leben
  • Schmerzen wie Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen
  • steigende Wahrscheinlichkeit, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden
  • höhere Anfälligkeit für Alkohol- oder Tablettensucht

Diese Folgen können auftreten, müssen aber nicht. Es hängt immer von der betroffenen Person, ihrem Umfeld und ihren Lebensumständen ab. seinen Kollegen Monika Jungbauer-Gans (ebenfalls DZHW und LUH), Thomas Gurr (ehemals LUH) und Christiane Gross (Universität Würzburg) zum Thema Stigmabewusstsein bei Arbeitslosigkeit. Gefördert wurde die Arbeit durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Sie haben durch die Analyse von quantitativen Daten des Panels Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS) untersucht, welche Faktoren dazu beitragen, wie stark Arbeitslose unter ihrer Situation und dem Gefühl, dass andere auf sie herabblicken, leiden. Die Ergebnisse sind teilweise überraschend. Denn sie zeigen, dass Frauen bei Arbeitslosigkeit ein stärkeres Stigmabewusstsein aufweisen als Männer.

„Damit hätten wir nicht gerechnet. Und abschließend erklären können wir dieses Ergebnis noch nicht, dazu wäre weitere Forschung notwendig. Wir sind davon ausgegangen, dass Männer sich noch mehr in der Versorger-Rolle fühlen und deshalb ein höheres Stigmabewusstsein haben. Dem ist wohl nicht so. Eine Möglichkeit ist, dass sich die Rollenbilder doch bereits stärker verändert haben, als wir angenommen hatten. Es kann aber auch sein, dass hier eine psychologische Erklärung eine Rolle spielt. Frauen tendieren dazu, sich Misserfolge stärker selbst zuzuschreiben, während Männer sie externalisieren, sie also anderen oder den äußeren Umständen zuschreiben", sagt Lang. Allerdings waren nicht alle Frauen gleich stark betroffen. Diejenigen mit Kindern im Alter von vier bis neun Jahren empfanden das Stigma, keinen Job zu haben, als weniger groß. Bei Müttern von Kindern zwischen null und drei Jahren war das allerdings nicht der Fall. „Hier gibt es ebenfalls verschiedene mögliche Erklärungen. Um das genauer untersuchen zu können fehlt uns allerdings aktuell die Datengrundlage", sagt Lang.

Arbeitslosigkeit als soziales Stigma

Er und seine Kollegen konnten außerdem zeigen, dass das Stigmabewusstsein, das Gefühl, Vorurteilen ausgesetzt zu sein, wächst, je länger die Arbeitslosigkeit andauert. Auch wiederholte Arbeitslosigkeit trägt dazu bei, dass die Angst vor Vorurteilen und damit ein verringertes Selbstwertgefühl mehr werden. „Das kann sich natürlich negativ auf die Jobsuche auswirken", erklärt der Wissenschaftler.

Ein weiterer Faktor, der Stigmabewusstsein hervorruft, haben Lang und seine Kollegen herausgefunden, ist die materielle Deprivation – der Mangel an verschiedenen Gütern oder Aktivitäten aus finanziellen Gründen. Besonders bei Hartz IV ist hier das Risiko stark, dass die Betroffenen sich als soziale Absteiger empfinden. Die Gefahr dabei: Wer kein Selbstbewusstsein hat und sich selbst als Versager sieht, wird vermutlich im Vorstellungsgespräch Probleme haben, andere von sich zu überzeugen. Dazu verweist Lang auf die Arbeiten anderer Wissenschaftler, die auch die Grundlage seiner Forschung darstellen. Wer glaubt, dass andere einen schlecht wahrnehmen, sei es aufgrund von Arbeitslosigkeit oder anderen Faktoren, bringt beispielsweise in Prüfungssituationen schlechtere Leistungen. Lang und seine Kollegen regen deshalb an, in der Politik über eine Reform von Hartz IV nachzudenken, um Arbeitslose besser vor materieller Unsicherheit zu schützen ohne zu einer weiteren Stigmatisierung beizutragen.

Welche Tipps helfen bei Arbeitslosigkeit?

Rechtsanwalt Dr. Till Wegmann empfiehlt, aktiv zu werden. "Dazu gehört, sich sofort arbeitslos zu melden und aktiv nach einer neuen Stelle zu suchen. Man sollte nicht warten und nicht hoffen, dass sich etwas auftut. Arbeitsplätze fallen nicht vom Himmel. Deshalb bringt es auch nichts, in ein Loch zu fallen, sich gehen zu lassen und sich selbst zu bemitleiden. Stattdessen heißt es: aktiv suchen und bewerben. Und sich nicht von Absagen demotivieren lassen“, sagt der Experte.

Aktiv werden, weiß Wissenschaftler Lang, sollte man nicht nur bei der Bewerbung, sondern auch im sozialen Bereich. „Unsere Studie zeigt, dass eine gute soziale Anbindung vor den negativen Effekten der Arbeitslosigkeit schützen kann", sagt er. Trotzdem sei gerade bei Arbeitslosigkeit das Risiko groß, dass sich Betroffene zurückziehen, aus Angst, dass die Freunde schlechter von ihnen denken.

Welche Ansprüche hat man bei Arbeitslosigkeit?

Wer seine Arbeit verloren hat, hat Recht auf Arbeitslosengeld. Menschen unter 50 Jahren bekommen zwölf Monate lang Arbeitslosengeld I, wer über 50 Jahre alt ist, bekommt es bis zu 24 Monate lang. "Vereinfacht gesagt, beträgt das Arbeitslosengeld in etwa 60 Prozent des Nettoeinkommens, bei Menschen mit Kindern, die unterhaltsberechtigt sind, 67 Prozent", erklärt Rechtsanwalt Dr. Till Wegmann. Tatsächlich ermittelt das Arbeitsamt das Nettoentgeld an einem Tag, indem es vom Bruttoentgeld pauschale Beiträge abzieht, und rechnet das wiederum auf einen Monat hoch. In der Regel entspricht das den jeweiligen Prozentsätzen, kann aber leicht abweichen, je nachdem, ob beispielsweise vermögenswirksame Leistungen gezahlt wurden, die Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Brutto- und Nettogehalt hatten.

Endet der Auszahlungszeitraum für Arbeitslosengeld I, kann Arbeitslosengeld II, auch als Hartz IV bekannt, bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt werden. Der Regelsatz für alleinstehende Hartz-IV-Empfänger liegt seit Anfang 2020 bei 432 Euro, hinzu kommt die Mietzahlung für Unterkunft und Heizung.

Die Krankenkasse wird übrigens bei Arbeitslosigkeit durch die Agentur für Arbeit weiter gezahlt, sofern der Betroffene einen Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt hat.

Wie kann man Arbeitslosigkeit im Lebenslauf erwähnen?

"Vor allen Dingen ehrlich", sagt Rechtsanwalt Dr. Till Wegmann, der in seiner Essener Kanzlei Schmidt, von der Osten & Huber viele Arbeitgeber, darunter große Unternehmen, berät. Er weiß: Wer versucht, im Lebenslauf herumzupfuschen, kann dabei auf die Nase fallen. "Wer versucht, eine Zeit der Arbeitslosigkeit zu kaschieren, indem er eine Anstellung erfindet oder den Zeitraum einer Anstellung um ein paar Monate nach vorne oder nach hinten zieht, begeht damit Betrug. Und das ist ein Grund für eine Kündigung oder eine Anfechtung des Arbeitsvertrages", erklärt der Arbeitsrechtsexperte.

Der Anwalt empfiehlt, offen mit der Arbeitslosigkeit umzugehen, anstelle von "arbeitslos" aber "arbeitssuchend" in den Lebenslauf zu schreiben. Das wirke positiver und zeige, dass man während der Zeit ohne Arbeit aktiv Ausschau nach offenen Stellen gehalten habe. Wer sich übrigens in der Zeit ohne Arbeit um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige gekümmert hat, kann auch das im Lebenslauf erwähnen.

Welche Pflichten hat man bei Arbeitslosigkeit?

"Wer arbeitslos ist, hat zwei wesentliche Pflichten", sagt Rechtsanwalt Till Wegmann. "Zum einen muss er aktiv arbeitssuchend sein, das heißt, sich selbst aktiv darum zu bemühen, eine neue Stelle zu finden. Zum anderen muss er dem Arbeitsmarkt auch tatsächlich zur Verfügung stehen."

Aktiv arbeitssuchend heißt, dass sich die betroffenen Personen tatsächlich um einen neuen Job bemühen, sich auf offene Stellen bewerben und Vorstellungsgespräche wahrnehmen. Dem Arbeitsmarkt tatsächlich zur Verfügung zu stehen bedeutet, dass man ab Beginn der Arbeitslosigkeit auch bereit ist, zu jedem Zeitpunkt an einem neuen Arbeitsplatz zu beginnen, und nicht zum Beispiel erst das Ende der Sommerferien gemütlich abwartet, um dann einen neuen Job zu finden. Gerade für Eltern, die Probleme bei der Kinderbetreuung haben, kann das eine wahre Herausforderung sein. Die Rechtslage ist allerdings eindeutig: Wer dem Arbeitsmarkt in der Zeit der Arbeitslosigkeit gar nicht wirklich zur Verfügung steht, muss mit Sanktionen rechnen, sollte er erwischt werden. Das Risiko, dabei erwischt zu werden, ist aber in der Regel gering, denn solange zumindest der Eindruck erweckt wird, dass man sich um Arbeit bemüht, ist es schwer nachzuweisen, dass dies nicht der Fall ist.