WOHNEN & RECHT

Glockengeläut Das Läuten von Kirchenglocken zählt nicht als unzumutbare Geräuschbelästigung. Das gilt auch, wenn in der Kirche gar keine Gottesdienste mehr stattfinden und somit gar kein Ruf der Gläubigen mehr notwendig ist. So hielt das Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt es einem Nachbarn für zumutbar, dass die Glocke eines Gotteshauses täglich um 18 Uhr läutet. Entscheidend sei es, dass der zulässige Lärm-Grenzwert von 85 Dezibel eingehalten werde (OVG Sachsen-Anhalt, 2 L 33/14).

Glockengeläut Das Läuten von Kirchenglocken zählt nicht als unzumutbare Geräuschbelästigung. Das gilt auch, wenn in der Kirche gar keine Gottesdienste mehr stattfinden und somit gar kein Ruf der Gläubigen mehr notwendig ist. So hielt das Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt es einem Nachbarn für zumutbar, dass die Glocke eines Gotteshauses täglich um 18 Uhr läutet. Entscheidend sei es, dass der zulässige Lärm-Grenzwert von 85 Dezibel eingehalten werde (OVG Sachsen-Anhalt, 2 L 33/14).

Gartenhaus In einem gemeinsam genutzten Garten einer Wohneigentums-Anlage müssen Miteigentümer um Erlaubnis gefragt werden, wenn ein anderer Eigentümer eine Gartenlaube gegen ein Gartenhaus austauschen möchte. Wird ein Gartenhaus ohne Erlaubnis aufgebaut, so muss es sogar wieder abgebaut werden. Das gelte jedenfalls dann, wenn es die "Gesamtwohnanlage" optisch beeinträchtigt. Ist dies der Fall, muss es von den anderen Eigentümern nicht geduldet werden (AmG München, 484 C 22917/16).

(bü)