Trendwende Hier wollen die Niederländer jetzt ihre Häuser loswerden

Kranenburg/Kleve · Jahrelang zahlten Niederländer nahezu jeden Preis für ein Wohnhaus in Kranenburg oder auch Kleve. Die Zeiten sind vorbei. Wie sich der Markt entwickelt und was Makler berichten.

 „Zu verkaufen“ – die Schilder der Makler werden in der Grenzgemeinde Kranenburg mehr und stehen länger.

„Zu verkaufen“ – die Schilder der Makler werden in der Grenzgemeinde Kranenburg mehr und stehen länger.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Irgendwann Anfang der 2000er-Jahre startete die große Rallye. Die Preise für frei stehende Häuser in Kranenburg und Umgebung kletterten täglich. Wer an einem Objekt Interesse hatte und nur eine Nacht drüber schlafen wollte, hatte manchmal Pech. Das Haus war am nächsten Tag weg. Der Run auf Immobilien in der Grenzgemeinde wurde durch die Niederländer ausgelöst. Denn in ihrem Land ist Wohnraum knapp und teuer. Nahezu unbezahlbar. Was in Deutschland angeboten wurde, waren für die Nachbarn aus dem Königreich hingegen Schnapper.