Kolumne Der Krise zum Trotz

Die Lage am Immobilienmarkt hat sich in den letzten Monaten dramatisch verändert. Zinserhöhungen, Energiekrise, Ukrainekrieg und Inflation haben zu einer sinkenden Nachfrage bei Neubauprojekten geführt.

 Thomas Schüttken sieht eine Entspannung auf dem Immobilienmarkt.

Thomas Schüttken sieht eine Entspannung auf dem Immobilienmarkt.

Foto: Anne Orthen

Das spüren wir im Tagesgeschäft deutlich. Auch die Angst vor einer Rezession lähmt potenzielle Käufer. Dennoch ist die Investition in Immobilien und damit in Sachwerte gerade in der aktuellen Krise eine gute Alternative, um Geld anzulegen! Zum einen ist das Angebot sprunghaft angestiegen und macht so für den Käufer wieder eine echte Auswahl möglich. Zum anderen sind einige Projektentwickler in der jetzigen Marktsituation bereit, über Zugeständnisse wie Küchen oder andere Sonderwünsche zu verhandeln. Das gab es lange nicht mehr.

Die aktuelle Situation ist schwierig, aber sie eröffnet auch neue Chancen. Dazu gehört beispielsweise die verstärkte Nachfrage nach Mietwohnungen. Denn wer sich den Immobilienkauf zum Eigennutz nicht mehr leisten kann, sich aber verändern oder vergrößern möchte, sucht jetzt eine schöne Mietwohnung. Hier wird die Nachfrage also in der nächsten Zeit weiter steigen. Der Kauf lohnt sich, denn wer nach zehn Jahren verkauft, nach aktuellem Stand steuerfrei, wird in Städten wie Düsseldorf eine Wertsteigerung zwischen acht und zwölf Prozent erwirtschaften können. Diesen Aspekt gilt es bei der Kalkulation zu beachten! Eine gute Beratung von Immobilienexperten ist an dieser Stelle unerlässlich.

Thomas Schüttken

Der Autor ist Geschäftsführer der BÖCKER-Wohnimmobilien GmbH.

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