Überblick für Flutschäden Fünf wichtige Tipps zu Versicherungen bei Überschwemmungen

Berlin · Das Zuhause ist wertvoll und ein wichtiger Rückzugsort. Nach Katastrophen wie Überschwemmungen können Versicherungen helfen, es wieder aufzubauen - und mit Leben zu füllen. Experten geben Tipps.

Bei Hochwasser wird oft von Flut gesprochen. Das ist aber nicht ganz korrekt.

Bei Hochwasser wird oft von Flut gesprochen. Das ist aber nicht ganz korrekt.

Foto: Georg-Stefan Russew/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

1. Welche Versicherungen für Schäden durch Überflutung zahlen

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2. Was genau alles versichert ist

  • Das Gebäude selbst: Der Elementarschaden-Baustein in der Wohngebäudeversicherung deckt Schäden im und am Gebäude ab. Sie übernimmt zudem Kosten für das Abpumpen von Wasser, die Trockenlegung und Reparaturen - und im schlimmsten Fall auch den Abriss und Neubau des Eigenheims. Die Versicherung deckt auch Kosten für eine Übergangsunterkunft und mögliche Mietverluste ab.
  • Innerhalb des Gebäudes: Der sogenannte Hausrat umfasst alles, was darin steht, aber nicht fest am Gebäude montiert oder Teil des Hauses ist. Laut GDV sind das zum Beispiel zerstörte Möbel, Teppiche, Leuchten, Elektrogeräte, Haushaltswaren, Bücher und Kleidung. Sogar das Futter für Haustiere gehört dazu.
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  • In der Garage: Die Hausrat- und die Wohngebäudeversicherung gelten auch für Nebengebäude, also für Schäden an der Garage und an den Dingen, die darin gelagert werden. Hier sind etwa untergestellte Rasenmäher, das Werkzeug oder Fahrräder versichert.
  • Auf dem Grundstück: „Der Garten ist Bestandteil des Grundstücks und alle mit dem Boden fest verbundenen Sachen sind entsprechend abgesichert“, erklärt Oliver Hauner, Leiter Sachversicherung beim GDV. Dazu gehören etwa Terrassen, verankerte Schaukeln und fest installierte Leuchten. „Auch Aufräumungskosten, die entstehen, weil beispielsweise Bäume weggeräumt werden müssen, sind hier mitversichert.“

3. Worauf Sie beim Vertragsabschluss achten sollten

4. So kommt man schneller an die Zahlung der Versicherung

5. Kein Versicherungsschutz - und jetzt?

  • Hausbesitzer und Mieter: Die Schadenskosten lassen sich in der Steuererklärung als außergewöhnliche Belastung angeben - doch nur mit einer wichtigen Einschränkung: Betroffene müssen vorher alle Versicherungsmöglichkeiten ausgeschöpft haben, bevor sozusagen der Staat mit einer Steuererleichterung einspringt.
  • Vermieter: Sie geben in der Steuererklärung Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung an - und können daher im Gegenzug meist auch die notwendigen Ausgaben rund um die Behebung unwetterbedingter Schäden als Werbungskosten geltend machen, wie Georgiadis erklärt.
(dpa)
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