Nebenkosten-Privileg fällt weg Ohne neuen Vertrag bleibt der TV ab Juli schwarz

Düsseldorf · Ab Juli dürfen Vermieter Kabelgebühren nicht mehr über die Nebenkosten umlegen. Mieter sollten sich daher zeitnah darum kümmern, welche Technik sie künftig nutzen wollen. Sonst bleibt der Bildschirm schwarz.

 Wer sein Programm per Kabel empfängt, muss sich kümmern.

Wer sein Programm per Kabel empfängt, muss sich kümmern.

Foto: dpa/Marius Becker

Kurz bevor Ende Juni das sogenannte Nebenkostenprivileg für TV-Anschlüsse über Kabel wegfällt, verschärft sich der Kampf um Millionen TV-Kunden weiter. Auf den Stadion-Bannern zur Fußball-EM geht die Deutsche Telekom mit dem Spruch „Kabel Ade, Magenta Olé“ in die Offensive. Hintergrund ist, dass Wohnungsbaufirmen ab Juli die Kabel-Anschlüsse nicht mehr über die Nebenkosten der Mieter abrechnen dürfen. Die müssen sich dann in der Regel jeweils individuell entscheiden, ob sie einen neuen Vertrag zu häufig höheren Kosten als bisher abschließen oder ob sie zu einer alternativen TV-Option wie Satelliten-TV oder das von der Telekom beworbene Magenta-TV wechseln.