Auf einen Blick An diesen zehn Symbolen erkennen Sie sichere Winterreifen

Berlin · Sicherheit und Komfort liegen Ihnen beim Autofahren am Herzen? Dann werfen Sie einen Blick auf Ihre Autoreifen - und diese Übersicht. Danach wissen Sie, woran Sie sichere und passende Reifen erkennen.

Es gibt viele Merkmale für sichere Reifen, beispielsweise das Alter und die Profiltiefe.

Es gibt viele Merkmale für sichere Reifen, beispielsweise das Alter und die Profiltiefe.

Foto: Kai Remmers/dpa-tmn
  • das Alter
  • die Traglast
  • die Profiltiefe
  • die Reifenart

1. Wofür steht die oval umrundete Nummer am Autoreifen?

Das Alter der Pneus erkennen Sie am oval eingefassten Code an der Reifenflanke.

Das Alter der Pneus erkennen Sie am oval eingefassten Code an der Reifenflanke.

Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Wintertaugliche Reifen erkennen Sie an diesen beiden Symbolen: Die Abkürzung M+S steht für Matsch und Schnee.

Wintertaugliche Reifen erkennen Sie an diesen beiden Symbolen: Die Abkürzung M+S steht für Matsch und Schnee.

Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

2. Was bedeutet die Reifen-Kennzeichnung 205/55 R16 98 H?

  • 215: Die Zahl gibt die Reifenbreite in Millimetern an.
  • 55: Das ist die Kennzahl für das Verhältnis von Höhe zu Breite. Je kleiner die Zahl, desto niedriger die Reifenflanke.
  • R: Der Buchstabe weist auf die Bauart hin. R steht für Radialreifen, die derzeit gängige Reifenart. Radialreifen sind flexibler und somit komfortabler als Diagonalreifen. Sie haben daher die Diagonalreifen im Pkw-Bereich verdrängt.
  • 16: Diese Zahl gibt den Durchmesser der Felgen in Zoll an.
  • 98: Der Lastindex gibt an, mit wieviel Kilo die Reifen maximal belastet werden dürfen. Gängig sind Angaben zwischen 85 und 100. Die Zahl 98 entspricht beispielsweise 750 Kilogramm.
  • H: Der letzte Buchstabe verrät die zulässige Höchstgeschwindigkeit. H steht für bis zu 210 km/h.

3. Woran erkennen Sie wintertaugliche Autoreifen?

4. Was bedeutet das „E“ am Autoreifen?

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Foto: Dekra

5. Wie unterscheiden sich die Profile der Reifenarten?

  • Winterreifen: Sie haben klar erkennbare Lamellen auf der gesamten Laufrichtung, oft eine Profilblock-Verzahnung für mehr Grip und eine weiche Gummierung.
  • Sommerreifen: Sie haben eine harte Gummimischung und Längsrillen für mehr Leichtigkeit.
  • Ganzjahresreifen: Sie sind ein Mix aus Sommer- und Winterreifen - mit ausgeprägten Längsrillen wie bei den Sommerreifen und kleinen Lamellen im mittleren Bereich. Das Gummi der Reifen ist weicher als bei Sommerreifen und härter als bei Winterreifen. Die Mischung hat laut ADAC bei Temperaturen zwischen minus 30 und plus 40 Grad zu funktionieren.

6. Wie erkenne ich runderneuerte Autoreifen?

7. Wo finde ich den Verschleißanzeiger am Autoreifen?

8. Welches Zeichen steht für Notrad?

9. Audi, BMW und Co.: Kennzeichen von Markenherstellern

  • A oder AO: Reifen, die für Audi entwickelt wurden
  • J: Reifen für Jaguar-Fahrzeuge
  • K1, K2, K3: einzelne Ferrari-Fahrzeuge
  • MO,MO1, *MO: Reifen für BMW- und Mercedes-Fahrzeuge
  • N0, N1, N2, N3, N4: Reifen für Porsche-Fahrzeuge
  • * (Stern): Reifen für BMW- und MINI-Fahrzeuge
Sehr gut: Das EU-Reifenlabel zeigt, dieser Autoreifen erreicht in zwei Kategorien die Stufe A.

Sehr gut: Das EU-Reifenlabel zeigt, dieser Autoreifen erreicht in zwei Kategorien die Stufe A.

Foto: Robert Günther/dpa-tmn

10. Reifenlabel - 3 Hinweise auf Qualität

  • Sparsam - Rollwiderstand: Die Kraftstoffeffizienz, die sich bei Reifen der Klasse A im Vergleich zur der Klasse G ergibt, wird bei Autos laut ADAC auf etwa 7,5 Prozent geschätzt. Bei den meisten Autos entspricht das einer Kraftstoffersparnis von etwa 0,5 Litern auf 100 Kilometer. Die meisten Reifen haben Klasse B oder C. Klasse D gibt es bei Pkws nicht.
  • Sicher - Nasshaftung: Zwischen Reifen der Klassen A und F können sich laut ADAC Bremsunterschiede von 30 Prozent ergeben. Ein Beispiel: Sie fahren auf nasser Fahrbahn und legen eine Vollbremsung hin - ausgehend von 100 km/h verlängert sich der Bremsweg um bis zu 28 Meter. Heißt: Ein Auto mit Reifen der Klasse A steht bereits, während ein Auto mit Reifen der Klasse F noch über 65 km/h fährt.
  • Leise - externes Abrollgeräusch: Hier geht es um die Lautstärke außen. Wenn die Kriterien der Reifen ansonsten identisch sind, sollten Sie laut ADAC immer die leiseren Reifen verwenden. Regel: Je weniger Ringe beim stilisierten Lautsprecher schwarz sind, umso leiser ist der Reifen. Es gibt bis zu drei Ringe.
(dpa)
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