Gebrauchtwagen: Kaufangebote mit Karte am Auto - was man wissen muss

Ratgeber: Kaufangebote mit Karte am Auto - was man wissen muss

An manchen Orten kann man sein Fahrzeug kaum zehn Minuten aus den Augen lassen, schon hat man mindestens eine Karte eines Gebrauchtwagenhändlers an der Seitenscheibe klemmen. Was hat es damit auf sich? Kann man auf solch ein Angebot eingehen?

Hängt an einem Fahrzeug eine Karte mit einem Kaufangebot, dann steckt nicht unbedingt ein Gauner dahinter. Meist verbergen sich hinter den Angeboten Händler, die Autos für den Export suchen. Trotzdem ist Vorsicht geboten.

Lässt sich ein Autofahrer auf Preisverhandlungen ein, sollte er sich sein Auto nicht schlecht machen und den Preis durch angebliche Mängel herunterhandeln lassen.

Der ADAC rät: Vorab erkundigen, wie viel der Wagen wert ist. Geschäfte lohnen sich in solchen Fällen nur, wenn kein allzu hoher Erlös beim Verkauf des Gebrauchtwagens zu erwarten ist.

Autobesitzer sollten sich auch nicht unter Druck setzen lassen, etwa wenn sie zu einer schnellen Entscheidung gedrängt werden. Der Automobilclub rät in solch einem Fall, vom Verkauf Abstand zu nehmen.

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Auf Nummer sicher geht, wer das Fahrzeug vor dem Verkauf selbst abmeldet. Ansonsten besteht die Gefahr, dass er weiterhin für die Versicherung zahlt, etwa wenn der Käufer den Wagen nicht ummeldet oder plötzlich nicht mehr auffindbar ist.

Der Verkauf des Fahrzeugs sollte immer schriftlich, etwa mit Mustervertrag, festgehalten werden. Ratsam ist es, das Geld am Schalter einer Bank zu übergeben, um einen Betrug durch Falschgeld auszuschließen. Schecks, Anzahlungen oder Überweisungen sind nicht empfehlenswert.

Zudem ist die Telefonnummer auf den Angebotskärtchen immer zu prüfen. Manchmal handelt es sich nicht um eine Festnetz- oder Handynummer, sondern um kostenpflichtige und kostspielige Rufnummern.

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(csr)