Ratgeber Auto-Politur: Für glänzende Aussichten

Ratgeber Auto-Politur : Für glänzende Aussichten

Die Frühlingssonne lässt sich bereits blicken, doch der Lack am Fahrzeug sieht immer noch ganz stumpf aus. Es wird Zeit für eine Politur. Beim Auftragen ist aber einiges zu beachten.

Auch moderne Autolacke altern und verlieren an Glanz, wenn sich in kleinen Kratern oder Rissen der oberen Lackschicht winzige Schmutzpartikel festsetzten. Dann wird die einst strahlende Farbe von einem Grauschleier überzogen. Abhilfe schafft eine Lackpflege mit Politur.

Die Auswahl an passenden Produkten ist riesig. Dabei sollte der Kauf eines Präparates maßgeblich vom Zustand des Lacks abhängen: Bei neuem Lack empfiehlt sich ein reines Hartwachs, der die Außenhaut schützt und für tiefen Glanz sorgt. Für etwas ältere und leicht matte Lacke greift man am besten zu einer milden Politur mit geringem Schleifanteil. Je verwitterter der Lack, desto höher sollte der Schleifanteil sein.

Bevor man loslegt, muss der Wagen jedoch gründlich gewaschen und von Insektenschmutz, Baumharz oder Vogelkot befreit werden. Erst wenn das Auto sauber und trocken ist, beginnt die Politurarbeit. Am besten dafür eignet sich ein schattiger Parkplatz, denn bei strahlendem Sonnenschein lässt sich kein vernünftiges Ergebnis erzielen, weil sich der Lack aufheizt und die Politur zu schnell antrocknet.

Wer keine Erfahrung mit Poliermaschinen hat, sollte besser die Finger davon lassen. Vor allem an Kanten kann zu starker Druck die Lackschicht schädigen. Poliert wird mit speziellen Schwämmen aus dem Fachhandel und in kleinen Flächen. Dabei darf das Mittel niemals direkt auf den Lack, sondern nur auf den Polierteller der Poliermaschine oder auf den Schwamm aufgetragen werden.

Üblicherweise beginnt man mit dem Dach und arbeitet sich langsam nach unten vor. Die Politur darf dabei nur kurz antrocknen und muss dann mit einem Mikrofasertuch abgewischt werden. Nach einer Politur mit stark schleifenden Mitteln sollte man nachwachsen, um den Glanzeffekt dauerhaft zu sichern.

Generell gilt für die Politur per Hand oder mit der Maschine: Mit kreisenden Bewegungen, Geduld und ohne Druck auf dem Lack arbeiten. Wem die ganze Aktion zu anstrengend ist, der kann seinen Wagen auch zum Fachmann bringen.

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