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Vorsicht beim Anschleppen!: Drei Dinge, die der Kat nicht leiden kann

Vorsicht beim Anschleppen! : Drei Dinge, die der Kat nicht leiden kann

Der Katalysator, der im Auto für die Entgiftung der Abgase sorgt, arbeitet meist über viele tausend Kilometer problemlos. Trotzdem kann er unter Umständen sehr schnell den Dienst versagen, wenn er falsch behandelt wird. Was der Kat nicht mag:

Blei im Benzin. Das Blei macht den Kat wirkungslos, weil es sich in seinem Inneren ablagert und damit die chemische Umwandlung der Schadstoffe im Abgas verschlechtert oder sogar ganz verhindert.

Benzin im Auspuff. Bei Zündungsstörungen, wie sie zum Beispiel auftreten, wenn eine Zündkerze defekt ist oder ein Marder ein Zündkabel angebissen hat, kann unverbrannter Kraftstoff in den Auspuff gelangen. Dringt er gar bis zum heißen Kat vor, kann er sich dort entzünden und den Abgasreiniger zum schmelzen bringen.

Motoren, die nicht anspringen. Hier gilt im Prinzip das gleiche wie bei den Zündaussetzern. Bei mehreren vergeblichen Startversuchen wird soviel Benzin eingespritzt, daß es teilweise unverbrannt in den Auspuff läuft und dort den Kat beschädigt. Deshalb: Springt der Motor nach einigen Startversuchen nicht an, am besten die ADAC-Straßenwacht anrufen oder das Auto in die nächste Werkstatt schleppen lassen.

Übrigens: Immer wieder wird auch behauptet, Kat-Autos dürfe man nicht abschleppen. Das ist falsch, denn das Abschleppen schadet dem Kat nicht. Vermutlich wird hier Anschleppen mit Abschleppen verwechselt. Beim Anschleppen, wie auch beim Starten mit Starthilfekabeln gilt: Springt der Motor sofort an, gibt es keine Probleme, wenn nicht, Versuche einstellen und Hilfe herbeiholen.